Sie sind nicht angemeldet.




Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Peugeot 208 Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

121

Mittwoch, 7. März 2018, 22:47

Wenn man weiß dass ich auf der Landstraße an einer DOPPELTEN Spur ganz schnell Vollgas geben muss und dann mit 110-120 zur nächsten Ampel fahre, dann komme ich bei grün durch. Ich kann auch 60 statt der erlaubten 100 fahren, dann komme ich auch mit grün durch. Bei 70 komme ich schon bei rot an, mit 100 auch. Dadurch kann ich auf der 17 Minuten Strecke schon 2 Minuten sparen. Ansonsten sind alle Straßen mindestens 2 Spurig. Da kann ich zickzack fahren, das spart noch mal 2 Minuten, allerdings fahren die Autos sehr schnell zur Seite, das ist kein Vergleich wie im 30th wo ich immer drängeln musste und doch keiner Platz machte und richtig Gas geben ging auch nicht. Und wenn ich dann noch bei 110 rumknatter machen eh alle Platz, echt faszinierend ^^
Im Berufsverkehr auf der Bahn kann ich immer mit zumindest 150-180 durchbrettern, das hat bisher immer gepasst. Und von 90 auf 150 vergehen keine 5 Sekunden. Das ist gar nichts.
Auf der letzten 3 Km Landstraße nach der Autobahn kommt noch mal ne Minute zusammen. Das bringt mich dann an den 6 Ampeln in der Stadt (Bibi) wieder in die grüne Welle, kann noch mal 2-3 Minuten ausmachen. So spare ich bei 17 Km Arbeitsweg (3 Km Stadt, 3 Km Autobahn und 11 Km Landstraße) minimum 5 Minuten pro Fahrt. Die meiste Zeit spare ich beim Durchbeschleunigen. Wobei ich dafür die Leistung fast nie wirklich nutzen muss, die Autos machen früh genug Platz. Und das an 230 Tagen pro Jahr.
Das ist etwa ein Drittel Zeitersparnis - die habe ich auch auf der Fahrt nach Düsseldorf oder Köln. Dorthin fahre ich natürlich nur sehr früh morgens oder spät Abends.
Fahre ich immer Tacho 258 von Schwieberdingen nach Düsseldorf, piept in Düsseldorf noch nicht mal der Tank. Vor allem fühle ich mich niemals gestresst, sondern von Glückshormonen (Vitamin D :-) ) geradezu überflutet. Auf der Autobahn genehmigt sich ein Diesel sogar mehr Sprit. Denn würde ich mich mit 200-220 begnügen nimmt sich mein 140er auch nur die 10,6 Liter eines A3 2.0 TDI - ohne dafür ständig am Limit fahren zu müssen.
Ob ich die 400 Km mit 100 Km/h im Schnitt am Ende oder mit 173 Km/h im Schnitt fahre ist schon ein gewaltiger Unterschied, d.h ob ich 2 1/4 Stunden oder 4 Stunden fahre. Ersteres schaffe ich noch ohne Pipi, bei letzteren muss ich einmal stoppen. Tanken muss ich in beiden Fällen nicht. Nach Hamburg oder Kiel ist der Zeitgewinn noch größer. Der Diesel packt die Strecke nur mit Richtgeschwindigkeit, was dann jedoch dank der Baustellen auch nur dem 100 Km/h Schnitt entspricht, wenn überhaupt. Gibt er mehr Gas muss er auch Tanken.

Bei meinem Wagen heißt es inklusive Stadtverkehr: Ich kann schleichen und 10 Liter verbrauchen oder immer und überall hemmungslos Vollgas geben und die Sau rauslassen und die Leistung in vollen Zügen genießen und 11-12 Liter verbrauchen...

Durch meine gelegentlichen Diestwagenfahrten kann ich auch sagen: Mein 140er hat ein gewaltiges Überholprestige, man sieht ihn UND man hört ihn. Mit den Popel Leihwagen macht fast nie einer Platz. Man unterschätzt den Vorteil der Leistung kolossal. Gerade wenn er aus 3 Litern Hubraum kommt und mit den 12 Litern Super vergleichsweise human erreicht wird.
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (01.03.19: 43.200 Km)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Voltago« (7. März 2018, 22:52)


122

Freitag, 9. März 2018, 22:06

Genau, was man bei E-Autos auch einkalkulieren muss: Wie oft stöpselt man sie täglich ein und aus und wie lange dauert das? Aufs Jahr hochgerechnet kommt da locker auch noch mal nen Tag zusammen. Von außerplanmäßigen Ladezeiten und deren Gammelzeit mal ganz zu schweigen... also flächendeckendes induktives Laden sollte es schon sein. Natürlich nur mit 100% regenerativer Energie.
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (01.03.19: 43.200 Km)

Danato

Fortgeschrittener

Beiträge: 453

Wohnort: Trier

Beruf: ADM

  • Nachricht senden

123

Samstag, 10. März 2018, 14:50

Fahr doch einfach mit der Bahn.
207 120 VTI - verkauft
207 Sportium 156THP - verkauft
208 GTi by Peugeot Sport - 10.05.2016 mit Radio, elektr. Fensterheber, Leichtmetallfelgen, Nebelscheinwerfer, Lenkradschloss, uvm.

124

Samstag, 10. März 2018, 15:05

Mit 3 mal Umsteigen und 10 Minuten zu Fuß ginge das. Dauert halt 60 statt 12 Minuten mit dem Auto.
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (01.03.19: 43.200 Km)

Danato

Fortgeschrittener

Beiträge: 453

Wohnort: Trier

Beruf: ADM

  • Nachricht senden

125

Samstag, 10. März 2018, 16:24

Ging eher an die die das Verbrennungskfz so verteufeln und das Elektro kfz trotz deutlicher Mankos in den Himmel heben
207 120 VTI - verkauft
207 Sportium 156THP - verkauft
208 GTi by Peugeot Sport - 10.05.2016 mit Radio, elektr. Fensterheber, Leichtmetallfelgen, Nebelscheinwerfer, Lenkradschloss, uvm.

Werbung

unregistriert

Werbung


126

Samstag, 10. März 2018, 17:15

Ging eher an die die das Verbrennungskfz so verteufeln und das Elektro kfz trotz deutlicher Mankos in den Himmel heben
Na immerhin deutlich weniger Mankos als ein Verbrenner ;)
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 23.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

Danato

Fortgeschrittener

Beiträge: 453

Wohnort: Trier

Beruf: ADM

  • Nachricht senden

127

Samstag, 10. März 2018, 21:48

Supjektives empfinden.
207 120 VTI - verkauft
207 Sportium 156THP - verkauft
208 GTi by Peugeot Sport - 10.05.2016 mit Radio, elektr. Fensterheber, Leichtmetallfelgen, Nebelscheinwerfer, Lenkradschloss, uvm.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Voltago

128

Samstag, 10. März 2018, 22:02

Supjektives empfinden.
Objektives und wissenschaftlich untermauertes Wissen meinerseits, ängstliches Festhalten an altem und bekanntem auf der anderen Seite. :P
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 23.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

129

Samstag, 10. März 2018, 22:39

Supjektives empfinden.
Objektives und wissenschaftlich untermauertes Wissen meinerseits, ängstliches Festhalten an altem und bekanntem auf der anderen Seite. :P

Alles Deppen! Wieso hören die nicht auf dich. :cursing:

Du meinst ist nur eine Frage der Psychologie :D?

Ich will jetzt meinen E-140 Xdrive kaufen. Manno. :(

Und wo ist mein Induktiv-Schnelladeparkplatz auf Arbeit und in der Tiefgarage zu Hause? Doppelmanno. :( :(
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (01.03.19: 43.200 Km)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Voltago« (10. März 2018, 22:51)


Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Haifisch

130

Samstag, 10. März 2018, 22:58



Alles Deppen! Wieso hören die nicht auf dich. :cursing:

Du meinst ist nur eine Frage der Psychologie :D?


Das frage ich mich ständig 8| :D vor allem auch täglich auf der Arbeit ;( :thumbsup:
Leider ist das auch Futter für die Psychologie. So Leute sind ja bekanntlich pathologische Nervensägen :-Q ^^
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 23.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

Benekant

Schüler

Beiträge: 125

Wohnort: Sindelfingen

Beruf: KFZ-Mechatroniker

  • Nachricht senden

131

Samstag, 10. März 2018, 23:01

Oder e Bike oder mal zu Fuß. Bisschen das Hirn lüfte

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Haifisch

132

Sonntag, 11. März 2018, 08:05

... und sich dann fragen: "In was für einer Welt leben wir eigentlich"? :D
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (01.03.19: 43.200 Km)

133

Samstag, 17. März 2018, 10:41

Wobei...jetzt kommen ja die Deutschen Hersteller. Daimler (EQ GLE), Audi (e-tron) und BMW (iNext). Die SUV-Ungetüme wiegen 2,5 Tonnen und rennen in weniger als 3 Sekunden bis 100. Angeblich sogar vollgasfest. Die 100.000 € Kaufpreis sind auch nicht so schlimm, schließlich spart man sich ja die fetten 400-500 € Benzin-Raten im Monat. Und das bei 600 Km Reichweite... Daimler könnte aus seinem EQ GLE AMG sogar über 1000 KW Leistung und 220 KW Batterie für weit mehr als 1000 Km Reichweite herausholen. Aber würden solche Untetüme millionenfach gekauft, hätten unsere Straßen ein fettes Problem...

Auf jeden Fall zeigt das ja mal wieder die Stärke der deutschen Hersteller: Tesla schwächelt und hat nicht mal echte Facelifts im Angebot. Die chinesischen Hersteller können die Märkte nur mit billigem Scheissdreck überrollen. Aber Premiumprodukte kauft man diesen Billigherstellern nicht ab. Die Deutschen Hersteller starten mit Premium und gehen dann in die unteren Segmente mit einer schier unendlichen Menge an Fahrzeugen. Typische Sieger-Strategie halt...
Scheinbar hat Daimler derzeit die Nase vorn. Aber Wenn man Porsche Mission E und den Audo e-Tron Sportwagen betrachtet und die gigantischen Investitionssummen betrachtet, wird klar, dass VW auch im Elektrozeitalter King of the Market bleiben wird...

Sobald die kleineren Modelle kommen wird es richtig interessant. Ich denke, mein 140er könnte gleichzeitig mein letzter Verbrenner sein. Lade-Infrastruktur-technisch muss sich natürlich noch was tun.

EIn Nachteil bleibt: Fahre ich nach Holland an die Nordsee oder nach Südfrankreich ans Mittelmeer, fahre ich größtenteils mit Atomstrom. DAS kanns doch dann auch nicht sein. Aber andereseits: Besser E-Auto und Atomstrom als Verbrenner UND Automstrom...

Nur das soundproblem bleibt noch. Ich glaub ich schau dann doch manchmal in die E-TCR rein. Irgendwie muss man ja anfangen :D
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (01.03.19: 43.200 Km)

134

Samstag, 17. März 2018, 15:45

Weißt du, wo die deutschen die Batteriemengen herbekommen, die nötig sind für die Massenproduktion?

Das ist imho der Vorsprung von Tesla und den Chinesen (z.B. Volvo = Geely), die haben riesen Batteriefabriken im Bau/fertig und können entsprechend zeitnah mit der Massenproduktion beginnen.
Dazu hat Tesla durch das Superchargenetz einen weiteren Vorteil vor den Deutschen. Bei enstprechend höherem E-Fahrzeugbestand wird das aber bald zu geringe Ladepläze haben.

Zur Stromgewinnung könnte man einfach Diesel und Benzin in Großkraftwerken verstromen und bräuchte für die gleiche Fahrleistung im damit geladenen E-Auto weniger als die Hälfte Kraftstoff, die ein normaler Verbrenner benötigt: https://www.youtube.com/watch?v=eofo_mHspN0&t=1147s
bis 09/18 208 1.2 Vti Style dark blue

ab 09/18 308 Allure 1.6HDI

Werbung

unregistriert

Werbung


135

Samstag, 17. März 2018, 23:33

Weißt du, wo die deutschen die Batteriemengen herbekommen, die nötig sind für die Massenproduktion?

Das ist imho der Vorsprung von Tesla und den Chinesen (z.B. Volvo = Geely), die haben riesen Batteriefabriken im Bau/fertig und können entsprechend zeitnah mit der Massenproduktion beginnen.
Dazu hat Tesla durch das Superchargenetz einen weiteren Vorteil vor den Deutschen. Bei enstprechend höherem E-Fahrzeugbestand wird das aber bald zu geringe Ladepläze haben.

Zur Stromgewinnung könnte man einfach Diesel und Benzin in Großkraftwerken verstromen und bräuchte für die gleiche Fahrleistung im damit geladenen E-Auto weniger als die Hälfte Kraftstoff, die ein normaler Verbrenner benötigt: https://www.youtube.com/watch?v=eofo_mHspN0&t=1147s
Bei einem Dieselpreis von sagen wir 1,13€ - 47Cent Energiesteuer - 18 Cent Mehrwertsteuer = 48Cent für den nackten Dieselpreis.
Bei derzeit ~64$ = 52€ für ein Barrel (159L) Rohöl sind das 32,7Cent für den Liter. Bei dieser Preisdifferenz von 15,3Cent oder knapp 47% mehr, kommt wohl niemand auf die Idee wirklich Diesel zu verstromen. Ich denke, daß Herr Lüning dies nur als Beispiel angeführt hat, um wieviel besser der Wirkungsgrad eines E-Autos ist; eben für die bessere Verbildlichung, damit man es sich vorstellen kann. Ölkraftwerke gibt es ja nun auf alle Fälle.

Ansonsten vollkommen richtig: Die deutsche Automobilbranche kann nur noch mit Qualität der Innenräume und guter Verarbeitung punkten (Stoßdämpfer und Bremsen nicht zu vergessen). Batterien und deren Management kommt von den Asiaten. Erst vor ein paar Wochen hat sich Bosch aus der Batterieentwicklung zurückgezogen, weil sie allein 20 Milliarden investieren müssten, um überhaupt aufzuschließen.

Solange aber Autofirmen und dazu zählen auch asiatische nicht so richtig loslegen mit der E-Mobilität, haben die Deutschen noch die Chance, nicht so viele Arbeitslose zu generieren.
Aktuell sind ALLE E-Autos ausverkauft. Die Autofirmen sind "überrascht" wie viele Leute doch jetzt bestellt haben. Allerdings bei Lieferzeiten von 12 Monaten und mehr, wollen die meisten, die einen Stromer haben wollen, gar nicht bestellen, weil sie nicht so lange warten wollen oder sich nicht trauen, weil sie nicht wissen was in einem Jahr ist etcpp...
Mittlerweile werden immerhin die Produktionen hochgeschraubt, beim E-Golf soll jetzt der Output gar verdoppelt werden auf immerhin ~2200 Autos/Monat. Vielleicht bekommt man dann ja wenigstens schon Anfang 2019 seinen Golf, wenn man jetzt noch bestellt :rolleyes:
Ich kenne immerhin jetzt schon 2 Leute aus meiner Nachbarschaft (gleiche Straße), die sich einen Stromer kaufen würden, wenn die Kiste auch lieferbar wäre.


Wobei...jetzt kommen ja die Deutschen Hersteller. Daimler (EQ GLE), Audi (e-tron) und BMW (iNext). Die SUV-Ungetüme wiegen 2,5 Tonnen und rennen in weniger als 3 Sekunden bis 100. Angeblich sogar vollgasfest. Die 100.000 € Kaufpreis sind auch nicht so schlimm, schließlich spart man sich ja die fetten 400-500 € Benzin-Raten im Monat. Und das bei 600 Km Reichweite... Daimler könnte aus seinem EQ GLE AMG sogar über 1000 KW Leistung und 220 KW Batterie für weit mehr als 1000 Km Reichweite herausholen. Aber würden solche Untetüme millionenfach gekauft, hätten unsere Straßen ein fettes Problem...


Ja, was Du gut findest, finde ich eine Katastrophe. Eigentlich sollte E-Mobilität zum Sparen anregen. Leider kann ich nicht sparen, wenn ich ein SUV fahre mit mindestens 2,5t Gewicht und dieser brachialen Beschleunigung. Was soll das? Alltagstauglichkeit? Tatsächlich ein 220kWh Akku? Wozu? Das kostet immens Ressourcen, die dringend anderweitig gebraucht würden. Davon könnte man 6 oder 7 "vernünftige" Autos bauen. Niemals wird so ein Monster mit 22kWh auf 100km auskommen; höchstens in Schleichfahrt bzw nach NFEZ. Der wird eher 30-40 real verbrauchen. Wären zwar immer noch 600km Reichweite aber dafür braucht der dann auch 3,5h an einer üblichen Schnellladesäule, um wieder auf 80% Kapazität zu kommen. In der Zeit bin ich mit meinem kleinen Akku auch schon dreimal da (es sei denn nach 600km ist die Fahrt zu Ende :D ) Für 600km müßte ich im Ioniq (oder Golf) im Worst Case 3mal laden auf 80%, also alle 150km für ~25min. Macht 75min insgesamt. Preisfrage: Wer ist schneller ^^
Allerdings gibt es dann nicht mehr die nebulöse Reichweitenangst, die immer propagiert wird. Aber zu welchem Preis? Wenn der Strom nicht von der eigenen PV kommt, wird der Spaß auch nicht so günstig werden. Sollte aber jemandem egal sein, der so ein Auto zu dem Preis kauft.
Als Normalverdiener brauche ich ein Auto, daß ich mir leisten kann und dessen Fahrleistungen für mich ausreichen und mit dem ich die Umwelt am Ende nicht sogar noch mehr belaste als mit einem Verbrenner :D


Übrigens habe ich von Mittwoch bis Freitag für 2 Tage den E-Golf zur Probe. Bin gespannt. Die Zoe hielt dem Vergleich zum Ioniq nicht stand. Ich erwarte mir einiges vom Golf. :thumbsup:
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 23.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

136

Sonntag, 18. März 2018, 09:02

So ein Ungetüm würde ich mir eh nur als "Rache-Monster" kaufen um immer da zu stehen, wo andere SUV-Fahrer gerne was sehen möchten :D
Aber mein "Elektro M140" ist damit schon sehr nahe, wenn vielleicht auch nicht von BMW, dann von Daimler oder Audi.
DIe Ladezeit muss sich wirklich ändern. Zuschlagen sollte man wohl erst, wenn die Feststoffbatterie kommt. Dann sind auch all die bisherigen Investionen in Produktionsanlagen der Asiaten und von Tesla hinfällig.

Die Steuerung der Akkukapazität ist das Kerngeschäft der Autohersteller, alle 3 Bosse von BMW, VW und Daimler sind extrem stolz über ihre Supercomputer, welche die Kapazität optimal aussteuern. Durch den vorläufigen Verzicht auf Selbstfährfunktionen sind die Wagen sogar dieses Jahr schon marktreif.

Nur mit den Ladekosten muss ich noch mal rechnen. 0,28 Cent/KWh x 25 KWh Verbrauch = 7 €/100 Km = ca. 5,35 Liter/100 Km Vollgas (Ame Ende der Tankladung gerechnet). Aber ich befürchte die Strompreise werden dann bald durch die Decke gehen um die Autofahrer abzuzocken. Die Deutschen bauen auch ihre eigenen Supercharger, gegen die sind die von Tesla Schrott. Ist nur die Frage, wie schnell es so ein Netz gibt und ob dann auch alle Laden können.
Bei 7 x 1900 Km/Monat sind das 133 €/Monat. Wahnsinn für so ein Monster. Kein Hersteller hat bisher solche Fahrleistungen im Programm. Plötzlich werden solche AMG-Monster bezahlbar. DIe ziehen einen Bugatti knallart ab. Aber

Bei meinem Arbeitgeber (Magna) hat man die übernommene Firma Getrag, die ja fast alle Schaltgetriebe der weltweiten Autohersteller (qiasi-Monopolist) produzieren und viele DSG-Getriebe, fit für das Elektrozeitalter gemacht. Entwickeln jetzt Elektro-Mehrganggetriebe usw. Die anderen großen Zulieferer ebenfalls. Magna selbst baut alles außerhalb des Motors. Da werden kaum Jobs verloren gehen. Bei den Herstellern ändert sich auch nur die Batteriekomponente. Wie man nun zeigt, werden selbst kleine Elektroautos zu "IT-Monstern" und die Steuerung der Batterie ein riesiger, aufwendiger "IT-Gigantismus". Und das natürlich in Grosserie. Das sind die Deutschen wieder King... und die Batterieproduzenten brauchen die Deutschen Hersteller für die Stückzahlen. Außerdem sprechen die alle miteinander, das ist eine einzige, große Clique ;).
Wenn ich mir überlege, was für eine gigantische Baustelle Porsche in STuttgart-Zuffenhausen für den Mission E hat... 1400 zusätzliche Arbeitsplätze in einem 20.000 Mitarbeiter Unternehmen. Die bisherigen Werke werden umgestellt. Das geht was ;)

P.S.: Porsche wird beim Mission E sicherstellen, dass der Mission E unter keinen umständigen die höchstzulässigen Lärmvorschriften Unterschreiten wird :D Und es gibt keinen künstlichen Sound aus dem Generator. Aber man konnte ja in der Sportwagen-WM super testen :D
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (01.03.19: 43.200 Km)

137

Sonntag, 18. März 2018, 10:35

Mit der Aussage Diesel zu verstromen wollte ich nur dem Argument begegnen, wo denn der viele Strom für all die E-Autos herkommen soll.
Mit der Hälfte des heutigen Ölimports könnte man die Menge Strom erzeugen, um die gleichen Fahrleistungen mit E-Autos zu bewältigen.

Selbstverständlich würde man das nicht machen. An Stromknappheit wird E-Mobilität jedenfalls nicht scheitern.


An den langen Lieferzeiten für E-Golf, Ionik, Ampera und Co. sieht man ja, dass nicht genug Kapazitäten bei den etablierten Herstellern vorhanden sind.
Und so schnell werden die auch nichts ändern können. Eine Feststoffbatteriefabrik wird auch nicht über Nacht aufgestellt.

Sollte Tesla die Model 3 Produktion demnächst doch ans Laufen bringen, traue ich denen schon goldene Zukunftsaussichten zu.
bis 09/18 208 1.2 Vti Style dark blue

ab 09/18 308 Allure 1.6HDI

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Haifisch

138

Sonntag, 18. März 2018, 11:46

Je nachdem wie man "schnell" definiert. Ende 2019 geht das neue Elektro-Werk von VW/Audi in Brüssel in Betrieb. Daimler hat bis spätestens 2021 einen Großteil seiner weltweiten Werke umgesetellt, BMW ebenso. Dann können sie die Märkte mit Elektroautos überschwemmen. Die können dann in jedem Werk der Welt alles produzieren. Das kann außer Toyota sonst niemand. Und da die deutschen Elektromotren komplexer, effizienter und leistungsfähiger sind, machen sie die Chinesen platt. Die Amis schlafen sogar noch den Elektro-Tiefschlaf. Die werden die wahren Opfer sein...
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (01.03.19: 43.200 Km)

139

Sonntag, 18. März 2018, 12:18

Ja, verstehe, dachte mir schon, daß Du das so meinst.
Richtig, Strom ist genug da. Deutschland hat deutliche Überkapazitäten. Wenn dann mal das ganze Öl nicht mehr gecrackt und destilliert werden muß, dann bleibt pro Liter gespartes Benzin auch schon wieder ein Überschuß von 1,5kWh. Heißt, daß jedes KfZ bei 50L Betankung eh schon 75kWh Strom "mittankt". Damit komme ich mit einem E-Golf oder Ioniq 500km weit ohne zusätzlichen Strom.
Mit der Aussage Diesel zu verstromen wollte ich nur dem Argument begegnen, wo denn der viele Strom für all die E-Autos herkommen soll.
Mit der Hälfte des heutigen Ölimports könnte man die Menge Strom erzeugen, um die gleichen Fahrleistungen mit E-Autos zu bewältigen.

Selbstverständlich würde man das nicht machen. An Stromknappheit wird E-Mobilität jedenfalls nicht scheitern.


Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 23.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

140

Sonntag, 18. März 2018, 12:42

@Voltago
Hört sich gar nicht so schlecht an, was Du über die Zulieferfirmen schreibst. Würde mich wirklich sehr, sehr freuen, wenn das ein oder andere (oder auch gerne alle) Werk ohne Abbau den Umbau schaffen würde

Was die Kosten der "Betankung" angeht...Strom wird bestimmt in den nächsten Jahren (auch aufgrund von politischen Entscheidungen) noch etwas teurer werden aber es wird ein Plateau geben und dann auch wieder etwas runter gehen; mindestens in Relation zu den Steigerungen beim Gehalt. So denke ich mir das jedenfalls und auch der ein oder andere Ökonom aber Zukunftsprognosen sind immer schwierig.
Ganz besonders der Strom an den Schnellladern im Autobahnnetz wird mMn ganz bestimmt teuer sein. Die Dinger müssen sich irgendwann rechnen und ich kann mir gut vorstellen, wenn dem Staat die Mineralölsteuer wegbricht, weil immer mehr Stromer rumfahren, dann gibt es da eine neue Steuer. Zumindest vorstellbar.
Da sind wir aber wieder an einem Punkt, den ich schon mehrfach erörtert habe...
Ein Normalfahrer tankt seine Fahrwege zu bestimmt 90 bis 95% zu hause. Kein rumstehen in der Kälte, keine Dieselhandschuhe und auch nicht mit den eigenen Schuhen in der Öllache stehen, keine Schlange an der Kasse, keine Abzocke mit morgens Preis 1,25 und abends 1,11. Nur 15s anstecken abends und 15s abstecken morgens. Immer voll!
Die anderen 5-10% tankt man an der AB-Raststätte, mit versifftem Kabel (Ioniq nicht so schlimm, weil es gedreht ist, Zoe schlimm), braucht Zeit je nach Auto von 20 bis 60min und vielleicht noch Geld für einen Kaffee. Zusätzlich kosten dann die Elektronen vielleicht 60Cent/kWh. Für MICH verschmerzbar. Wären bei angenommenen 15kWh Verbrauch/100km
9€. Mit meinem Auto habe ich auf gleicher Strecke 7€/100 Kosten. Wäre für die Strecke zu meinen Schwiegereltern also 11€ eine Strecke an Mehrkosten. Das dreimal im Jahr und einmal im Jahr noch in Urlaub. Fertig. Dafür tanke ich dann zu hause für locker die Hälfte, habe also ~4,5€/100km und spare mich reich für die 4 mal im Jahr wo es teuer wird.
Noch besser sieht es dann in den 7 Monaten im Jahr aus wo ich meine Kiste mit Sonnenstrom für umsonst betanke (Nicht wirklich umsonst, da die Dachanlage ja auch erst mal bezahlt werden mußte aber so rentiert sie sich eben noch schneller). Habe sogar die Zoe bei der Probefahrt im Februar schon mit Sonnenstrom betankt. In den 14 Tagen im Februar hätte ich auch schon meine komplette Arbeitsstrecke jeden Tag raus gehabt.
Das alles ist natürlich derzeit für Laternenparker noch Utopie.
Es ist auch jetzt noch Utopie für Handlungsreisende, die täglich 500km reißen. Aber ich denke, da geht was mit Gas und mit Brennstoffzelle...wir werden sehen... ^^
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 23.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)