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101

Freitag, 20. Oktober 2017, 19:00

Tja, nun sind 2500 Bestellungen in Deutschland ja eigentlich kaum der Rede wert. Das läuft ja als Golf schon fast am Tag vom Band.
Hyundai hatte sich dennoch verspekuliert (wollen halt auch nicht unbedingt E-Autos verkaufen sondern lieber ihren neuen i30) und zu wenige Batterien geordert. Just gestern sind die neuen Zahlen von September raus. Die ganze Zeit wurden ~1200 Ioniq im Monat hergestellt wovon die Hälfte in Korea als größtem Markt blieb. Für Juni war ja schon eine Steigerung auf 1800 Autos in Aussicht gestellt worden. So wie es aussieht wurden endlich im September fast 2400 Ioniq gebaut. LG Chem als Batterienlieferant hat in China was neues in Betrieb genommen, um speziell Hyundai zu versorgen. Da kommt demnächst ja noch der Kona an den Start. Sollten die es schaffen, diese Produktionsmengen beizubehalten, dann rechne ich für mein Auto sogar mit weniger als 12 Monaten. Mal schauen, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Wollte in der letzten Zeit emsig weitere Probefahrten machen. Erst mal stehen E-Golf und Zoe auf dem Plan. Den neuen Nissan Leaf gibt es ja erst ab Januar und der Opel Ampera wird wohl nie kommen...(?)...
Jetzt kommt's: Um eine 24h Probefahrt im Zoe zu machen muß man sich anmelden und einen Termin machen. Der nächste freie Termin bei einem Renault-Händler in Wiesbaden wäre frühestens Mitte Februar 2018. Wenn man sich dann für die Zoe entscheiden sollte, dann kommen nochmal derzeit 5 Monate Lieferzeit obendrauf. Der Händler meinte aber, daß die Verkaufszahlen der Zoe stark ansteigen und er ab Februar eher mit mindestens 6-7 Monaten rechnet. Ich habe erst mal nicht zugesagt und versuche es bei einem anderen Renaulthändler. Ich brauche ja keine 24h; will die Kiste einfach mal fahren, wäre vielleicht mal was für die Frau. Für einen, der noch nie Stromer gefahren ist, sind aber 24h Pflicht und dafür 5 Monate warten...krass!
Geht weiter beim Golf. Im ersten Autohaus wurde mir doch glatt abgeraten von der E-Mobilität. Typisch VW. Das habe ich in diversen Foren schon mehrfach gelesen. Natürlich immer von Händlern, die keinen E-Golf hatten. Lieferzeit E-Golf derzeit mindestens 6 Monate! Tendenz steigend.

Ich versuche es weiter :D
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Voltago

102

Samstag, 21. Oktober 2017, 00:22

Naja, solange niemand mit den E-Autos Geld verdient, kann man das schon nachvollziehen...
Heute ist wieder so ein Artikel über China im Handelsblatt drin und wie das ganze Land und seine sogenannten Weltkonzerne unter der Schuldenlast schier kollabieren... da kann man auch gespannt sein, wie die das auf Dauer gebacken bekommen wollen. Es gibt ein paar reiche Küstenfritzen aber Millarden Zurückgebliebener auf dem Land... die unter Kohleschloten und Atommüll schier verrecken müssen...

Bisher hat immer noch kein Autohersteller ein E-Derivat zu meinem M140 im Angebot. Mal schauen, wann da mal was kommt...
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Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (25.07.17: 13.200 Km)

103

Montag, 23. Oktober 2017, 14:46

Dazu gibts auch ne interessante Doku:

https://www.youtube.com/watch?v=T7USSYZjcvs

104

Mittwoch, 1. November 2017, 09:28

Also jetzt wo die ersten Tests des Tesla 100 D rauskommen... 0-100 im Test in 2,3 Sekunden... Das ist der reine Wahnsinn. Selbst der gute JP hat auf der Kölner Autobahn mal eben 0-100 in 3,1 Sekunden gestestet... also unter Alltagsbedingungen. Wenn da der Preis nicht wäre... Wobei, wenn ich meine 140er Kosten zusammenrechne und dann noch 300 € Taschengeld obendrauf wäre ich bei so ca. 1080 € im Monat, denn die "Benzin-Rate" entfällt ja (ok einen Fuffy behalte ich zurück ^^). Ich müsste dazu meinen 140er in 3 Jahren in Zahlung geben. Aber trotz dieser 30.000 € blieben nach 5 Jahren immer noch 60.000 € übrig... das Geld könnte man auch für ein richtig luxuriöses Haus einsetzen... natürlich erst mal ohne Tesla dann.
Aber ich stelle fest - mit einem 100 KW Akku im Rücken würde ich den Wechsel zur Wechsel-Zeit sofort durchführen. Alles was ich bräuchte wäre die Tesla-Wallbox in der Tiefgarage. Und für EInfamilienhäuser gibts Tesla-Akkus, Solaranlagen und Instatallateure quasi für nen Appel und nen Ei :D

Jetzt wird natürlich klar, warum die deutschen Hersteller nur so einen Bullshit-Scheißdreck bauen und ihre eigenen Elektro-Marken gründen, von denen kein Mensch weiß was die überhaupt später mal wert sind. Würden Sie die großen Akkus in normale Autos bauen gäbe es kein halten mehr. Mit den neuen Elektro-Marken wollen die deutschen Hersteller gegen das Elektro-Auto in den Krieg ziehen. Den schönen e-Golf einstellen und dafür so einen potthässlichen I.Q. hinstellen - das ist Verarsche am Kunden! Aber kein Problem, dann nehm ich halt nen Tesla :D
Und das beste: Wer jetzt das neue Modell bestellt, bekommt es schon im Januar geliefert...

Gut realistisch betrachtet, geht der 140er in 3 Jahren in mein Eigentum über und kostet mich damit nur noch den Sprit. Damit wäre der Tesla dann 800 € im Monat zu teuer... aber immerhin, ich freue mich auf die Elektro-Zukunft :-) Schade dass die Deutsche Industrie sich dem Verweigert :-( EIn Elektro-M5... träum... :love:
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105

Freitag, 12. Januar 2018, 09:59

Jetzt häufen sich ja gerade wieder die Artikel darüber, wie China derzeit die Herrschaft über die Elektromobilität an sich zu reißen versucht (z.B. Handelsblatt von heute)
- Käufer bekommen die Mehrwertsteuer erstattet
- Die Tausende von Euro für die Nummernschild-Lotterie entfallen
- Den Städtischen Regierungen und Behörden wird vorgeschrieben, jedes Jahr Hunderttausende Elektroautos für ihre Mitarbeiter zu kaufen
- Existenzgründungen mit Elektroautos werden stark subventioniert
- Die Strompreise in China gehören zu den günstigsten weltweit (da billiger Sklavenkohle-Strom)
- Die Hersteller können die massiven Subventionen für sich behalten, müssen sie nicht an die Kunden weiter geben, weiterhin:
- ... liegen die Preise für ein vergleichbares Elektroauto 30-50% über denen von Europa oder den USA
- Es werden jährlich Milliarden Euro in den Ausbau des Ladenetzes investiert

Ok, bis 2020 werden die Subventionen schrittweise abgeschmolzen, dafür werden verpflichtende Verkaufsquoten für die Hersteller eingeführt. Autos mit realistischen Reichweiten über 300 Km zählen dafür 4-fach so stark in der Statistik wie Hybridautos.

Es ist klar, warum alle nach China rennen - dort bekommen sie ihre Investitionen schnell wieder zurück gezahlt. Außerdem möchte China die Konkurrenz platt machen. Es geht um einen knallharten Wirtschaftskrieg und nicht um die Umwelt. Vielleicht ein wenig, um den Smog in den Gigastädten einzudämmen. Diese Not haben wir in Deutschland nicht. Wir wollen ja saubere Luft in Auspuffhöhe und es ist scheißegal, dass die Luft auf dem Bürgersteig fast schon wieder super ist.

Wir haben keine dieser Voraussetzungen. Der Staat müsste Milliarden jedes Jahr an Förderungen und Netzausbau investieren, die Strompreis müsste drastisch sinken. Außerdem heißt es immer "der Gesetzgeber schreibt vor" und nicht "der Kunde
Wären wir bereit, trotz Prämien 50.000-60.000 € wir einen Hyundai Ioniq zu zahlen?
Nicht zu vergessen - das was bisher dort herumfährt, dagegen ist der Post-e-Scooter das reinste Premium Produkt.

Aber schaun wa mal. Bisher habe ich noch keine Säulen vor der Tür, auf Arbeit oder an der Tanke. Oder ein gesetz dass die Haus-Mitbewohner zwingen kann, die Elektro-Umrüstung der Tiefgarage zu fressen.
Von einem Elektro-M140 ganz zu schweigen^^.
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106

Freitag, 12. Januar 2018, 14:39

https://angebote.carwow.de/car_configura…8+kWh+Automatik

Wären wir bereit, trotz Prämien 50.000-60.000 € wir einen Hyundai Ioniq zu zahlen?


Natürlich nicht. :D

107

Freitag, 12. Januar 2018, 16:01

Ja genau und der chinesische Kunde zahlt 50% mehr :D
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108

Freitag, 12. Januar 2018, 18:11

https://angebote.carwow.de/car_configura…8+kWh+Automatik

Wären wir bereit, trotz Prämien 50.000-60.000 € wir einen Hyundai Ioniq zu zahlen?


Natürlich nicht. :D
Entschuldige bitte, wie und wo kommst Du auf diesen Preis??? Soviel kosten ja 2 Ioniqs ^^
Aber schön Voltago, das Du an dem Thema dran bleibst.
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109

Freitag, 12. Januar 2018, 18:41

Und selbst dann, nehme ich lieber einen i30N. :-Q
2017er GTi mit allem was nötig ist 8)

110

Freitag, 12. Januar 2018, 18:59

Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, daß ich nicht denke, daß die Elektromobilität (derzeit) ein Allheilmittel ist und die EINZIGE Möglichkeit mobil zu sein.
Autos werden in Zukunft einen E-Motor haben. Der konventionelle Verbrenner ist am Ende als Massenprodukt. Da beißt die Maus keinen Faden ab.
Wo aber der Strom für den Motor herkommt, dafür wird es mMn verschiedene Möglichkeiten geben. Es müssen ja auch Leute einen Anhänger ziehen können und es gibt einige, die auch weite Strecken fahren müssen. Dafür wird es die Brennstoffzelle uvm geben (hoffe ich).
Ich habe für mich den ersten Schritt gewagt und nehme eine Pionierstellung ein ohne das jetzt zu glorifizieren. Ich werde meine Erfahrungen hier posten, ungeschminkt und auch negatives schreiben. Für's erste kann ich nur sagen, daß es unbeschreiblich geil ist, mit e-Motor zu fahren. Wer es noch nicht getan hat, mache eine Probefahrt. Nur hartgesottene mit richtig viel Benzin in den Adern können das nicht mögen, weil sie es laut haben wollen. Die bessere Beschleunigung wird immer das E-Auto haben, zumindest beim Ampelstart.
Es gibt ungefähr 1 Mio Gründe, die für ein E-Auto mit Akku sprechen aber auch mindestens 100t dagegen. Das muß jeder für sich entscheiden, das sollte nicht allzu stark von Regierungen vorgeschrieben werden, sonst wird das ein Verrecker wie E10 Sprit etc. Ich vermisse auch eine öffentliche Berichterstattung, die mit den vielen Falschmeldungen in Bezug auf E-Autos aufräumt und auch mal den Verbrenner richtig darstellt...sowohl von der einen als auch von der anderen Seite.
Auch sollte man aufpassen keinen Megatrend zu verpassen. Das gilt jetzt vor allem für die deutschen Hersteller. Die bekennen sich mittlerweile pro Elektro aber wenn man hinter die Fassade schaut, scheint es bitter auszusehen und es sind mal wieder die Deutschen, die keinen Bock auf Umstellungen haben und vielleicht noch die rote Laterne angehängt bekommen:

http://www.manager-magazin.de/finanzen/a…-a-1187008.html


Wir müssen uns vom Öl trennen, wenn wir auf diesem Planeten noch ein paar Jahre mehr haben wollen. Wir leben in Deutschland / Teilen von Europa in einer Oase. Um uns herum geht die Welt bereits unter. Es brennt an allen Ecken.


Sollte in 8 Jahren, wenn ich ein neues Auto brauche, die Brennstoffzelle weit genug sein, werde ich es kaufen. Das muß nicht mit Wasserstoff betrieben werden, da geht auch Methanol, Methan etc aus Strohvergasung und Power to Gas-Anlagen oder Ethanol aus Bioabfällen und bloß nicht aus Getreide oder Zuckerrohr. Mal schauen was die Zukunft bringt;ich hoffe sehr auf eine Wende in allen Belangen, denn sonst schaffen wir das nächste Jahrhundert vielleicht gar nicht mehr.
Anstatt 700 Milliarden (700.000.000.000) Dollar jährlich in die Rüstung zu stecken (das ist nur das Geld, das die USA ausgeben), wäre das Geld sinnvoller in die Rettung des Planeten investiert. So viele Regierungen beteuern, daß die Energiewende so teuer sei...Blödsinn! Geld ist genug da aber es wird, befeuert durch Lobbyisten, an der falschen Stelle ausgegeben.
Es wird aber noch richtig lange das tote Pferd geritten und dann muß plötzlich wieder alles schnell gehen und viele werden ihren Job verlieren (Voltago, Du hattest das ja auch schon mal angesprochen). Das müsste alles nicht sein, wenn man einsichtig wäre und es langsam aber stetig angehen würde. Aber was ist schon Vernunft, wenn man populistisch sein kann...
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111

Samstag, 13. Januar 2018, 10:57

Haifisch, sag sowas nicht, denn du steckst nicht im Kopf der Maus. :P
Die AMS hat neulich mit einem Tesla Modell X mit 1,5 Tonnen Anhönger eine Alpenpass-Überquerung versucht. Der Tesla legt sich bergauf mit Anhänger mit jedem 911er an, leider nimmt der Verbrauch enorm zu, sodass 124 Km Schnellader-Abstand ein echter Nervenkitzel waren. Auch einen Kurzen mussten sie miterleben. Aber Spaß steckt in E-Flitzern ohne Ende.
Wenn da die Reichweite nicht wäre... auch dumm: An den Tesla Schnelladern kann immer nur einer gleichzeitig mit voller Power laden, 5 gleichzeitig geht nicht :-(

Der Preis hat halt die pauschalen Angaben wiedergegeben. In China kostet "das Elektroauto" 30-50% mehr als in Amerika oder Europa und ist sehr klein und hat eine winzige Reichweite. Gerade ausreichend für die Staus in den chinesichen Megastädten.

Mit seiner Zentralwirtschaft erzwingt es CHina mit der Brechstange. All strömen hin weil sie für E-Autos unnatürlich viel Geld bekommen und gleichzeitig eine wenig ausgereifte Experimental-Billig-Technologie anbieten können. Das ist wirkllich traumhaft. Hat aber eher nichts mit Umweltschutz zu tun. Aber China hat auch keine Automobilindustrie wie Europa. China experimentiert jetzt. Dabei lässt sich für die Europäer viel Geld verdienen. Deswegen jetzt vom Ende des Verbrenners zu sprechen, ist echt absurd.

Wer bei der E-Mobilität Weltmarktführer werdne möchte, muss die Welt auch mit Ladeinfrastruktur versorgen. Schon allein daran erkennt man man die Absurdität des Vorhabens. Außerdem gibt es weiltweit 2 Milliarden verbrenner Autos, diese verschwinden auch in den nächsten 50 Jahren nicht einfach so und werden durch Elektroautos ersetzt. Derzeit ist das alles ein Sturm im Wasserglas. Nationale Alleingänge sind zum scheitern verurteilt.
Es braucht auch ein flächendeckendes, weltweites 5G Netz. Zusammen mit der Selbstfahrtechnologie könnte es interessant werden. Aber wieviele Jahrzehnte wird das dauern?
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112

Donnerstag, 15. Februar 2018, 19:13

So, hatte die letzten zwei Tage eine Probefahrt in einer Zoe mit kleinem Akku (22kWh).

Auto fährt sich super wie das bei E-Autos nun mal so ist.
Da hört dann aber auch schon die Begeisterung auf.

Die Zoe hat einen großen Durst nach Elektronen, vor allem bei der Kälte. Bei normaler Fahrweise habe ich auf meiner Arbeitsstrecke 20,4kWh verbraucht. Damit ist die Reichweite auf knapp über 100km limitiert. Gut, morgens hatte es fast -10°C aber ich hatte das Auto vorgeheizt (ah...toll!!!) und somit schon die Reichweite erhöht. Mit dem Hyundai Ioniq liegt man da so bei 14-15kWh und das Auto ist größer. Es ist also zwingend erforderlich, wenn man so Strecken fährt wie meine Frau, daß man die Zoe mit dem 41er Akku nimmt, damit man wenigstens an die 200km rankommt.

Die Verarbeitung geht in Ordnung. Also eine 3. Es ist alles ein bißchen billiger gemacht als beim Ioniq. Großer Störpunkt war ein quitschendes Gurtschloss. Konnte nicht rausbekommen, was das Problem war.

Die Zoe kann super und sehr viel schneller die AC Ladepunkte nutzen als der Ioniq oder auch andere E-Autos. Für die Stadt und den Einkauf bei Aldi ist das super! Für das Fahren längerer Strecken auf der AB nicht gut. Da muß man mindestens 1h, eher 2h warten, bis der Akku voll ist. Eine DC-Lademöglichkeit für schnelles Laden gibt es (noch) nicht. Vielleicht ab 2019...?

Auf der Rückbank könnte ich nicht hinter mir als Fahrer sitzen. Bin 184cm. Der Fond ist also recht schmal ausgelegt...auch für einen Kindersitz ist nicht viel Platz vorhanden, um das Balg da ordentlich und einfach festzuzurren. Dafür ist der Kofferraum recht groß, deutlich größer als meiner im 208. Scheint so ein Shoppingauto zu sein :D


Alles in Allem geht das Auto für die Stadt und das Umland in Ordnung...für mehr nur sehr eingeschränkt.



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Omikron, Voltago

Sepp1106

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113

Donnerstag, 15. Februar 2018, 19:36

Finde die E-Autos (Hab nun mit einem kleinen handlichen E-Roller einen Anfang gemacht) auch nicht schlecht.. aber ich denke es dauert noch ein paar Jahre bis ein erschwingliches Vehikel für mich dabei ist, zu mal ich gerne und öfter auch mal Langstrecke fahre und da ist mir dann die momentane Reichweite ein Dorn im Auge..
208 GTi ( 200 THP Stage II ) '12 :love:

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:thumbsup:

114

Donnerstag, 15. Februar 2018, 19:50

Finde die E-Autos (Hab nun mit einem kleinen handlichen E-Roller einen Anfang gemacht) auch nicht schlecht.. aber ich denke es dauert noch ein paar Jahre bis ein erschwingliches Vehikel für mich dabei ist, zu mal ich gerne und öfter auch mal Langstrecke fahre und da ist mir dann die momentane Reichweite ein Dorn im Auge..
Kann ich nachvollziehen, E-Mobilität ist nicht für jeden was. Vielleicht gibt es ja in 10 Jahren was passendes (Hybrid, Gas, Brennstoffzelle, bessere Akkus...?)
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115

Mittwoch, 7. März 2018, 08:20

Ist mir rätselhaft was sich da Tun soll...
Wenn ich mal Rechne:
Versprochene Reichweite 400 Km laut NEFZ.
Bei mir real sind das 65% davon: 260 Km
Ich tanke aber 80% nach an den Schnelladern: 208 Km
Ich fahre aber nie ans Limit, sondern nur so 80% leer: 166 Km.

Bei 280 Km sind das: 116 Km. Ok in der Stadt wird die Reichweite wegen der Regeneration deutlich höher ausfallen. Aber alle dienstlichen Ziele, die ich so ansteuern muss, sind elektrisch derzeit nicht machbar. Und an den Standorten gibt es oft über 1000 Parkplätze, wie will man die alle mit Schnelladern ausrüsten? Wer 50 Km am Tag einfache Strecke fährt und nicht nachladen kann, hätte in einem Ioniq extremen Nervenkitzel. Von den Ladezeiten ganz zu schweigen.

Es ist mir rätselhaft, wie das in 10 Jahren geschafft werden soll. Vor allem gilt für mich: Geld in Form von Energieverbrauch (Fahrstil ;) ) kann ich ersetzen, meine Lebenszeit jedoch nicht...
Wenn Audi seine 20-30% E-Anteil bis 2022 erreichen will, müssten sie ja dann 500.000-750.000 E-Autos verkaufen... vor allem weil China seine massiven Förderungen ja schon wieder zurück fährt.
Und vor allem mit welchen Modellen? :-).

Sobald mir ein Hersteller 850 NEFZ-Km verspricht, 0-100 in weniger als 4,4 Sekunden und das alles in einem Kompakten Allradler mit nicht mehr als 1600 Kg Leergewicht für unter 50.000 € und Top-Performance in Hockenheim und auf dem Nürburgring, dann wäre ich dabei :D
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116

Mittwoch, 7. März 2018, 09:37

Ist mir rätselhaft was sich da Tun soll...
Wenn ich mal Rechne:
Versprochene Reichweite 400 Km laut NEFZ.
Bei mir real sind das 65% davon: 260 Km
Ich tanke aber 80% nach an den Schnelladern: 208 Km
Ich fahre aber nie ans Limit, sondern nur so 80% leer: 166 Km.

Bei 280 Km sind das: 116 Km. Ok in der Stadt wird die Reichweite wegen der Regeneration deutlich höher ausfallen. Aber alle dienstlichen Ziele, die ich so ansteuern muss, sind elektrisch derzeit nicht machbar. Und an den Standorten gibt es oft über 1000 Parkplätze, wie will man die alle mit Schnelladern ausrüsten? Wer 50 Km am Tag einfache Strecke fährt und nicht nachladen kann, hätte in einem Ioniq extremen Nervenkitzel. Von den Ladezeiten ganz zu schweigen.

Es ist mir rätselhaft, wie das in 10 Jahren geschafft werden soll. Vor allem gilt für mich: Geld in Form von Energieverbrauch (Fahrstil ;) ) kann ich ersetzen, meine Lebenszeit jedoch nicht...
Wenn Audi seine 20-30% E-Anteil bis 2022 erreichen will, müssten sie ja dann 500.000-750.000 E-Autos verkaufen... vor allem weil China seine massiven Förderungen ja schon wieder zurück fährt.
Und vor allem mit welchen Modellen? :-).

Sobald mir ein Hersteller 850 NEFZ-Km verspricht, 0-100 in weniger als 4,4 Sekunden und das alles in einem Kompakten Allradler mit nicht mehr als 1600 Kg Leergewicht für unter 50.000 € und Top-Performance in Hockenheim und auf dem Nürburgring, dann wäre ich dabei :D
Na, dann nehme ich Dich beim Wort, falls 2025 die Feststoffakkus auf den Markt kommen und Dein letzter Satz Wahrheit werden könnte. :D

Was den Ioniq oder auch andere E-Autos angeht...wenn Du mal viel Zeit hast, dann lies Dir mal das Forum von "goingelectic.de" durch. Schaue mal wie viele dort deutlich mehr als 50km einfach fahren und das auch im Winter gut mit einem E-Auto schaffen. Ich habe mich ja schon mal gefragt, wie das bei euch in Stuttgart so läuft, denn hier im Rhein-Main-Gebiet, A66 z.B., ist es unmöglich auf solche Geschwindigkeiten zu kommen, die Du gerne fährst. Von Darmstadt bis Limburg, vom Hanau bis Mainz, wenn Du mal die 120 schaffst, dann hast Du Glück, bist morgens schon um halb sechs auf der Bahn oder machst abends erst nach 20 Uhr Feierabend. Hier wird die Lebenszeit im Stau vergeudet und nicht beim Nachladen ^^ und was den Energieverbrauch angeht bist Du hier mit einem E-Auto sowas von weit vorne; außerdem verpestest Du nicht die Luft.
Es gibt höchstens 40 Tage im Jahr ohne Stau auf der A3 Richtung Limburg abends oder Richtung Frankfurt morgens. A661 IMMER Stau, A5 geht meist (ist ja auch 8-spurig) aber Du fährst so mit max. 130, wenn alles super ist. Ich quäle mich jeden Tag durch Ffm-Höchst. Meine Durchschnittsgeschwindigkeit von 45-48km/h (Spritmonitor) kommt ja nicht von ungefähr. Dabei fahre ich "nur" 1/3 meiner Strecke durch Orte. 2/3 sind mit Tempi zwischen 80 und 120.
Für mich ist ein E-Auto genau das richtige.
Wie ich aber schon 100 mal geschrieben habe und erst in Post 114 wieder: Für jeden ist es nix; noch nicht und vielleicht auch nie. Dafür gibt es dann aber anderes. Da bin ich mir sicher. Der Mensch will mobil bleiben und mit Öl geht es nicht ewig, man schaue nur nach den Entwicklungen in Saudi-Arabien.

Ich gebe dir recht: Ich sehe solche Zahlen (vor allem aus dem Hause VAG) auch mit Vorsicht, wer wann wieviel Anteil an E-Mobilität haben möchte. Auf die 2 Mio Autos, die Mutti haben wollte, warte ich ja auch noch ^^

Was Deine Reichweitenberechnung angeht: Mag für Dich so stimmen, bei mir sieht es so aus:
NEFZ Reichweite mit 28kWh Akku: 280km
Real erreichbar: 280-310km im Sommer, ~200 im Winter, eher mehr.
Tanke auf 100% zu hause und fahre immer voll los und habe somit jeden Tag immer mindestens 200km Reichweite, von denen ich normal 60km benötige, wenn es schlimm kommt und ich das Kind abholen muß, dann brauche ich 100km. Punkt.
Geladen wird das Auto von April bis September zu 100% von der Solaranlage und in den "dunklen Monaten" nach Möglichkeit. Z.B. habe ich seit nunmehr Sonntag, dem 18.02. eine Eigenstromabdeckung von 100%. Wohlgemerkt, da ich eine Wärmepumpe für Heizung und Warmwasser habe (also Heizung geht mit Strom) habe ich also NULL Kosten für das Eigenheim. Zusätzlich habe ich an den Tagen trotz der großen Kälte und entsprechend hohem Heizwärmebedarf noch zwischen 8 und 17kWh "überflüssigen" Strom ins Netz eingespeist. Von den Durchschnittlich 12kWh hätte ich mein Auto noch "betanken" können und hätte auch noch diese Kosten gespart.
Das Auto kostet mich keine Steuer, max. 80€ für Inspektion, keine Reparaturen, weil keine Motorteile kaputt gehen und was an möglicher kaputter Elektronik kommen könnte, wird durch 5 bzw. 8 Jahre Garantie abgedeckt.
Wiederverkaufswert des Autos: ??????
Sollte die Kiste nach 8 Jahren nix mehr wert sein, hänge ich mir den Akku in den Keller, um noch mehr Energie speichern zu können.
Wir werden sehen...
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117

Mittwoch, 7. März 2018, 12:48

Nach 8 Jahren Akkuentwicklung hängst du dir gewiss keinen abgenuddelten Auto-Akku mehr in den Keller :rolleyes:
Wenn ich Artikel wie diesen lese, denke ich mir, es könnte auch schneller gehen. Würde Hyundai den Ioniq mit den gleichen Umlagefaktoren kalkulieren würde, wie den I30 Benziner, wäre er wahrscheinlich nur halb so teuer. Den würde ich mir dann sogar jetzt sofort für die Stadt hier auch kaufen.
Von 100-200 braucht mein 140er etwa 10 Sekunden, sodass ich täglich bei 2x3 Km Autobahn mehrmals 180 drauf habe, auch im dichten Berufsverkehr. Davon konnte ich im Clemens Stage 2 30th nur träumen. Nur so komme ich ja auf 12 Liter ^^ Pro Jahr spart das immerhin 230x2x5Minuten = 38,33 Stunden :D Vom Spaß ganz zu schweigen ^^
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118

Mittwoch, 7. März 2018, 14:12

Darfst aber nicht vergessen, dass du öfters tanken musst. Musst paar Minuten abziehen

119

Mittwoch, 7. März 2018, 15:16

Nach 8 Jahren Akkuentwicklung hängst du dir gewiss keinen abgenuddelten Auto-Akku mehr in den Keller :rolleyes:
Wenn ich Artikel wie diesen lese, denke ich mir, es könnte auch schneller gehen. Würde Hyundai den Ioniq mit den gleichen Umlagefaktoren kalkulieren würde, wie den I30 Benziner, wäre er wahrscheinlich nur halb so teuer. Den würde ich mir dann sogar jetzt sofort für die Stadt hier auch kaufen.
Von 100-200 braucht mein 140er etwa 10 Sekunden, sodass ich täglich bei 2x3 Km Autobahn mehrmals 180 drauf habe, auch im dichten Berufsverkehr. Davon konnte ich im Clemens Stage 2 30th nur träumen. Nur so komme ich ja auf 12 Liter ^^ Pro Jahr spart das immerhin 230x2x5Minuten = 38,33 Stunden :D Vom Spaß ganz zu schweigen ^^
Wieso abgenudelt? Der hat dann noch 80-90% Kapazität :thumbup:

Und wie ist Deine Rechnung? Wo kommen die 2x5min Zeitersparnis her???
Also für mich als Laien: Wenn Du tatsächlich die komplette Autobahn mit 180km/h durchfahren würdest (Du selbst sagst zwar, es geht nur kurz so schnell aber in dubio pro reo), dann brauchst Du für 3km genau 1min. Bei Tempo 120 genau 1,5min, macht also eine Zeitersparnis von 30s einfach, also 1min pro Tag also genau 230min pro Jahr also 3h50min.
Knapp 4h im Jahr ist ein Witz dafür, daß man gefahrloser und entspannter fährt. Abgesehen davon ist das die Theorie. Die Tatsache sieht so aus, daß Du nicht 180 durchfährst sondern Beschleunigst und Abbremst von 200 auf 90 etc was normal im Berufsverkehr ist. Da bist Du nur noch einige Sekunden schneller wie jemand der gleichmäßig 120 auf der mittleren Spur fährt, wenn überhaupt; sehe ich jeden Tag auf meinen 8km AB. Mit ist noch keiner entkommen ^^ Spätestens an der ersten Ampel habe ich sie alle :thumbsup: Gut, dafür hast Du in Deinen Augen mehr Spaß gehabt, ich halte den für zweifelhaft aber ich stecke nicht in Deiner Haut und lasse das Argument deshalb gelten. ;)
Solltest Du eine längere Strecke fahren, dann trifft das Argument von Benekant noch dick on top. Da geht noch Zeit für's Tanken weg.


Wie ich aber auch schon mehrfach erklärt habe: Ich will Dich ja nicht zur E-Mobilität überreden. Selbst der alte Kaiser hat noch an das Pferd geglaubt als schon längst die Kutsche ausgedient hatte :D
Übrigens waren lange Zeit die E-Autos die beherrschende Spezies in den automobilen Anfangsjahren...und warum? Weil es nicht genug Tankstellen gab, Strom aber überall. Außerdem wollte niemand die stinkenden Kisten haben.
Verkehrte Welt...
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

120

Mittwoch, 7. März 2018, 20:08


Wenn ich Artikel wie diesen lese, denke ich mir, es könnte auch schneller gehen. Würde Hyundai den Ioniq mit den gleichen Umlagefaktoren kalkulieren würde, wie den I30 Benziner, wäre er wahrscheinlich nur halb so teuer. Den würde ich mir dann sogar jetzt sofort für die Stadt hier auch kaufen.

Bezüglich des Artikels darf man ja auch nicht vergessen, daß die Autoindustrie generell, aber insbesondere die deutsche, nicht so ein richtiges Interesse haben, alternative Antriebe voranzubringen, um es vorsichtig zu sagen. Dazu zählt ja nicht nur die Batteriemobilität sonder auch Brennstoffzelle und mehr.
Außerdem möchte die deutsche Autoindustrie eines auf keinen Fall: Mehrere Antriebe. Die wollen EIN Konzept für alle Plattformen. Dabei muß nicht unbedingt das klügste Konzept das Rennen machen.
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