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81

Sonntag, 24. September 2017, 02:33

Ja, ja das Märchen vom ausgehenden fossilen Brennstoff. :D Das hat ,man schon vor 20 Jahren erzählt, dass die Ölvorkommen nur noch für 20 Jahre reichen. Und was ist? Jedes Jahr werden neue Ölvorkommen entdeckt und erschlossen.

Ist das selbe mit der "bösen" Klimaerwärmung(welche pbrigens auch ohne Menschen zu tun in regelmäßigen Abständen stattgefunden hat).

E-Autos sind NICHT die Zukunft und schon gar nicht die Lösung.

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alex6570

82

Sonntag, 24. September 2017, 10:12

Ja, ja das Märchen vom ausgehenden fossilen Brennstoff. :D Das hat ,man schon vor 20 Jahren erzählt, dass die Ölvorkommen nur noch für 20 Jahre reichen. Und was ist? Jedes Jahr werden neue Ölvorkommen entdeckt und erschlossen.

Ist das selbe mit der "bösen" Klimaerwärmung(welche pbrigens auch ohne Menschen zu tun in regelmäßigen Abständen stattgefunden hat).

E-Autos sind NICHT die Zukunft und schon gar nicht die Lösung.
Wärst du gut informiert, wüßtest Du, daß die neu gefundene Ölmenge nicht die versiegenden Ölquellen wett macht. Dies ist bereits seit ~1997 so. Allerdings wird Fracking diese Geschichte tatsächlich noch einmal zu Gunsten der fossilen Brennstoffe treiben aber zu was für einem Preis?
Wie Du vielleicht weißt, arbeite ich in der chemischen Industrie in der Forschung. Meine Firma hat auch einen Zweig, der sich mit Öl beschäftigt (Additive für Sprit, chemische Zusätze für die Förderung und Transport in Rohrleitungen, Entschwefelungsstoffe...etc). Es ist schon Wahnsinn welche Anstrengungen die Ölfirmen machen, um aus den versiegenden Resten immer noch was rauszupumpen. Aktuell lohnt sich das gar nicht bei dem niedrigen Barrelpreis. Fast keine Ölquelle auf der Welt kann zu diesem Preis mit Gewinn fördern. Das Öl mit den niedrigsten Produktionskosten kommt meist aus Arabien und selbst die können ihren Staatshaushalt nicht finanzieren und brauchen Kredite. Erst bei mind. 75 besser 90$ pro Barrel schreiben die eine schwarze Null. Die Zeit des billig erreichbaren Öls ist vorbei. Übrigens: In Öl sind pro kg ~9kWh Energie enthalten. Schon heute werden 1,5kWh davon wieder zur Förderung verbraucht. Bei den Ölsanden von Kanada sogar geschätzt 5-6kWh. Irgendwann muß man genauso viel Energie für die Förderung aufbringen wie enthalten ist. Das macht dann keinen Sinn mehr, auch wenn das Ölvorkommen an sich tatsächlich noch zu 50% gefüllt ist. Daß Ölvorkommen wird wirklich nicht leer werden, okay, aber es lohnt keine Förderung mehr. Wenn jetzt aber gewisse Leute genau die gesamten Ölvorkommen als Reserven berechnen, dann hört sich das gut an, ist aber schlicht falsch!


Klimawandel...zu Deiner Aussage dazu fällt mir kaum was ein. Ich finde es bitter, daß es immer noch Menschen gibt, die auf haltlose Verschwörungstheorien und fragwürdige Aussagen von geldgeilen Industriebossen hören :thumbdown: , die eine wissenschaftliche Tatsache verunglimpfen. Das hat die Kirche auch früher schon gemacht und noch lange an einfältige Menschen von der Erde als Scheibe und Mittelpunkt des Universums gepredigt, als andere schon Weltumseglungen gemacht haben. Übrigens gibt es auch heute noch Menschen, die an die Erde als Scheibe glauben. Kann man mal googlen. 8| ^^
Ja, es gab immer Klimaerwärmungen in der frühen Zeit aber DIESE ist menschengemacht. Lese Dich bitte ein und dann siehst Du, daß die natürlichen Klimaveränderungen völlig anders abgelaufen sind und andere Gründe hatten.
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83

Sonntag, 24. September 2017, 10:25

Ja das ist der Hauptfehler: Das E-Auto als Revolution zu sehen. Es ist lediglich eine ergänzende Antriebstechnologie. In China können sie immerhin ihren ohnehinvorhandenen Atom und Kolestrom dazu nutzen, den Smog aus den Städten zu holen. Solche Probleme haben wir ja gar nicht. Die industrielle Revolution, ja die war was. Der Umnstieg vom Pferd aufs Auto auch. Aber die Elektromobilität? Was verändert die denn? Da ist halt das Henne Ei Problem, bei den beiden eben genannten Revolutionen gab es das nicht, da war der Nutzen sofort ersichtlich. Tja die Menschheit ist wohl aus dem Henne-Ei Problem hervorgegangen. Aber das hat MILLIARDEN von Jahren gedauert...

2) Wenn ich auf das Elektroauto umsteigen soll, das nur Qualen für mich mit sich bringt und obendrein teurer ist, warum sollte ich das tun? Meine Großeltern leben ja auch noch und hatten nur Stinkeautos und Stinketraktoren. EIn Massenprodukt muss die Menschen begeistern. Oder technologisch allen überlegen sein, so wie das anfangs bei Apple war. Aber ein Stromkabel reicht dafür gewiß nicht. :wacko:

3) Mein Clemens HDI hat sich das immer genommen. Erst bei 210 KM/h Richtung Ostsee bei 37 Grad im Schatten waren es auch mal 6,7 Liter. Manchmal fahre ich den doofen Golf 2.0 TDI mit 500 KG Zuladung. Auch mit Tacho 210-220 und der Verbrauch liegt am Ende bei 8,0 Liter Diesel. Der Leon ST 2.0 TDI hatte sich sich vollgasmäßig 6,7 Liter genehmigt, da wo der i30 die 12 Liter genommen hat. Will ein E-Auto hier mithalten, muss es eben auch die über 1000 Km Reichweite haben, warum sollte ich so etwas sonst als Alternative zum Diesel in Betracht ziehen?

4) Die 1000 € Sache: Von den 14 Eigentümern würden vielleicht 1 oder 2 Ladesäulen bezahlen, der Rest hätte aber nichts gegen den Einbau bzw. die für sie dann kostenlose Erweiterung des Stromnetzes der Tiefgarage. Also müssen 2 für die übrigen 12 ebenfalls zahlen, sonst wird der Ausbau nichts.

5) Ja eben. Da ich zu Hause nicht laden kann, müsste ich es dort. Aber was wenn ich nichts finde? Du merkst - Henne und Ei...

7) Trotzdem ist allein die Beantragung der Horror.

8 ) Sobald man zu Hause Tanken kann, wäre ein Anfang gemacht. Aber wer kann das? VIele Mehrfamilienhäuser sind nicht mal umrüstbar. Hey genau: Wenn neu gebaut werden muss, dann könnte das das Problem mit dem Mangel an Bauplätzen lösen :D Das wäre doch was ^^ Ich würde ehr sagen, dass ist nie zu schaffen, hier müssen andere Lösungen her.
Ich hasse es halt wie die Pest, eingeengt zu werden: Ich darf nicht 150 Km aufs Land fahren, weil ich weiß ich werde dort Ladeprobleme haben. Was soll das?! Will man dass ich auf das E-Auto umsteige oder nicht? :cursing:

Momentan fahre ich eher weniger, was daran liegt, dass sich mein Abendstudium jetzt in der Endphase befindet und ich, im Gegensatz zu letztem Jahr, jetzt 5 mal pro Woche ins Fitneß gehe. Nach dem Studium bin ich jedoch wieder viel Unterwges: Zu Konventions, auf Konzerten, bei Freunden, quer durch die Republik. Dafür brauche ich große Reichweite und leichtes Tanken. Öffentliche Verkehrsmittel kämen für mich nie in Frage. Ich möchte immer 100% flexibel sein. Dafür zahle ich ja ordentlich. Aber dann soll bittesehr auch der Gegenwert stimmen. X(

Für mich funktionieren daher die Leasingmodelle und die neuen Mobilitätskonzepte nie: In einem Jahr fahre ich 15.000 Km, im anderen wieder 35.000. Bei den aktuellen Angeboten der Hersteller muss man sich immer festlegen. Das hasse ich. :thumbdown: Fahre ich nämlich doch mehr, hätte sich der Kauf gelohnt und das Leasing ist teurer. Siehe z.B. Opel Ampera, der würde einen Ruinieren. Beim Leasing wars in der Vergangenheit auch so, da habe ich den Wagen ausgelöst, da das Zurückgeben laut Vertrag durch die Mehr-KM doppelt so teuer geworden wäre.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Voltago« (24. September 2017, 10:35)


84

Sonntag, 24. September 2017, 10:25

@160000

Beim nochmaligen Lesen kommen mir meine Worte jetzt etwas heftig vor.
Ich möchte Dich in keiner Weise angreifen. Du kannst ja nun wirklich nichts dafür, daß Du Informationen traust, die, sagen wir, fragwürdig sind aber überall erreichbar und deshalb den Eindruck machen, daß sie wahr sind.
Vielleicht solltest Du es Dir nur nicht so einfach machen und daran glauben, weil es sich gut anhört. Die Wahrheit ist oft unbequem und deshalb ist sie unbeliebt.
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85

Sonntag, 24. September 2017, 10:41

Achja, da du ja aus in der Chemie arbeitest, müsstest du wissen, was da alles an künstlich hergestellten Treibstoffen auf uns zu kommt. Regenerative Energien kann man auch gut Ölherstellung einsetzen, das macht das ganze wieder angenehmer. Außerdem wird es die bestehende Atomstromkapazität noch extrem lange auf er Welt geben - und so lange muss man sie auch irgendwie nutzen. Irgendwann danach wird sicher auch der Ökostrom in ökologischen Dimensionen angekommen sein.

Wenn der Spüritpreis weider hochgeht, kommt der Diesel wieder zurück. Zumal der Ölpreis hoch und runter geht. Der Strompreis dagegen kennt nur den Weg nach oben. Das wirkt nicht sehr vertrauensbildend. Diesel sind teurer als Benziner, weil sie ja billiger Fahren. Ergo müssen E-Autos noch viel billiger fahren weil sie ja noch teurer sind. Und der Kreis schließt sich...
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86

Sonntag, 24. September 2017, 11:44

Achja, da du ja aus in der Chemie arbeitest, müsstest du wissen, was da alles an künstlich hergestellten Treibstoffen auf uns zu kommt. Regenerative Energien kann man auch gut Ölherstellung einsetzen, das macht das ganze wieder angenehmer.
-Meine Firma hat ein Patent auf das sogenannte "sunliquid"-Verfahren zur Herstellung von Ethanol aus Bioabfällen und NICHT aus eßbarem Getreide respektive Zucker.


-In Mcpomm wird derzeit eine (Versuchs-) Fabrik gebaut, die aus Stroh Gas (Methan) macht. VW ist da sehr interessiert. Angeblich reichen die Strohabfälle Deutschlands, um für 5 Millionen Autos Gas herzustellen (Schätzung). Der Energiebeauftragte Deutschland meiner Firma hat an diesem Patent mitgearbeitet. Hatte gerade vor einer Woche ein Meeting mit ihm.

Das sind zwei Beispiele, die zeigen können, daß der Verbrennungsmotor noch lange nicht tot sein muß.
Das Verbrennen des Rohstoffes Öl sollte sich aber bitte dem Ende entgegen neigen.
Weiter gibt es ja auch die von Dir angesprochene Möglichkeit aus Wind und Sonne + dem CO2 der Luft, Methan zu synthetisieren.

Daß der Strompreis den Weg nach oben kennt (bei noch mehr alternativen Energien wird er auch wieder sinken) liegt vor allem an vielen unsinnigen Fördermaßnahmen, die zum Teil zwar wichtig waren, um Leute zum Umsteigen zu bewegen aber in ihrer Art nicht gut durchdacht waren. Aufgrund der Erneuerbaren ist der Strom in Deutschland an der Strombörse so billig wie noch nie! Teilweise ist der Preis negativ!!! Teuer wird er, weil wir noch nicht ausreichend über Speichermöglichkeiten verfügen und immer noch (viel zu viele, dank der Kohlelobby) Backupkraftwerke haben. Da werden dann die Windräder abgestellt zu Gunsten der Kohle, der Windanlagenbetreiber bekommt den Ausfall aber trotzdem bezahlt.
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87

Sonntag, 24. September 2017, 12:05

@Voltago

zu 3: Ich denke keinesfalls, daß ein Stromer 1000km Reichweite haben muß. Mit einem Verbrenner fährt man auch keine 1000km am Stück. Mit einem wie oben beschriebenen Gasauto auch nicht. Da sind auch 300 oder 400km Reichweite angesagt. Schnelles Aufladen ist da viel wichtiger. Wenn man Pinkelpause macht, dann müssen wieder 300km mehr anstehen.

zu 4: Okay, danke, jetzt hab' ich's kapiert.

zu 8: Schaue Dir mal eine "Ladelandkarte" an. Gebe eine beliebige Strecke an. Du kannst dann auch sagen, ob Du nur umsonst tanken möchtest, oder welche Geschwindigkeiten Du beim Laden haben möchtest, ob AB oder Landstraße etc.
Wenn Du dann noch angibst, daß Du alle Ladestationen in 5km Umkreis angezeigt bekommen haben möchtest (falls die gewünschte tatsächlich kaputt ist), dann wirst Du mal sehen wie viele Möglichkeiten Du mittlerweile überall in Deutschland hast. Einschränkung sieht anders aus.

Ich verstehe aber trotz allem Deine Bedenken und den Respekt vor etwas neuem. Ich kann nur sagen, daß ich sehr gespannt bin, wenn ich nächstes Jahr mein E-Auto bekomme, ob all' die Sachen, die ich hier schreibe, wirklich so einfach sind oder mir noch die Augen aufgehen werden und ich die Entscheidung bereuen werde.
Ich werde es ungeschönt hier schreiben.
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88

Sonntag, 24. September 2017, 12:22

Hmm! Also wenn man argumentiert, dass das E-Auto den Diesel ablösen soll, kann man doch nicht im gleichen Atemzug sagen, man soll in Zukunft nicht mehr so weit fahren. Das wäre ja genauso als würde man sagen, ab sofort dürfen alle Autos nur noch 10 Liter Tanks haben. Diese Entscheidung muss man schon dem Verbraucher überlassen, wenn man ihn überzeugen möchte. Von ihm zu verlangen, er muss eben bescheidender in seinen Ansprüchen werden, ist kein überzeugendes Argument.

8) Wer möchte denn auf der Fahrt in den Urlaub auch noch Ausflüge ins Grüne machen. ?( Es gibt viele LAdesäulen, ja, Deutschland hat do wohl sogar so viele wie kein Land sonst auf der Welt. Aber der Zugang und die Dauer...
Was die Windräder betrifft, so sind die gesundheitsschädlichen Wirkungen der Schallwellen innerhalb des 3 Km Radius nich viel zu wenig erforscht. Diese technologie mag vielleicht die Umwelt entlasten, dafür jedoch schadet sie dem Menschen. Kommen jetzt wirklich Studien zu entsprechenden Entdeckungen, dürfte eine Menge Häuser in Deutschland wertlos werden...

Aber wer weiß, als Zweitwagen im Einfamilienhaus mit Solaranlage und weit weg vom nächsten Windrad, da passt er. Erstwagenträume bleiben noch lange Zeit Science Fiction.
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89

Montag, 25. September 2017, 19:39


Was die Windräder betrifft, so sind die gesundheitsschädlichen Wirkungen der Schallwellen innerhalb des 3 Km Radius nich viel zu wenig erforscht. Diese technologie mag vielleicht die Umwelt entlasten, dafür jedoch schadet sie dem Menschen. Kommen jetzt wirklich Studien zu entsprechenden Entdeckungen, dürfte eine Menge Häuser in Deutschland wertlos werden...


http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/wind-turbine-syndrome-krank-vor-angst-vor-infraschall-a-890407.html
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90

Dienstag, 26. September 2017, 08:39

Ah du meinst das kann man à la "Wir schaffen das" lösen? :D
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91

Dienstag, 26. September 2017, 19:38

Ich bin mir schon lange nicht mehr sicher, ob die Menschheit noch irgendwas schaffen kann 8| So gründlich wie wir an unserem Ableben arbeiten und ich meine das nicht nur ökologisch sondern auch politisch.
Sicher kann man die Infraschallgeschichte noch näher untersuchen. Sollte man auch! Ich weiß aber auch aus der Pharmasparte, welche ungeheuerliche Macht Nonceboeffekte haben. Testergebnisse dazu füllen bücherweise Abhandlungen. Kommt in eine ähnliche Richtung wie Mentalmagie. :thumbup:
Man schaue nur auf die Wahl in Deutschland. Dort wo es kaum Ausländer gibt, hat man am meisten Angst vor ihnen und fühlt sich am meisten bedroht.
Nur 0,00003% aller Straftaten (Quelle: Strafregister der Polizei) werden in Parkhäusern begangen und Vergewaltigungen eine in 10 Jahren (wer das macht, wird eh überführt wegen der ganzen Kameras), dennoch fühlen sich vor allem Frauen dort extrem unsicher und bedroht und JEDE kennt eine, die eine kennt, die dort schon mal schlimmes erlebt hat.
Ab einem gewissen Punkt stirbt die Rationalität und die gefühlte Wahrnehmung übernimmt die Kontrolle und dann ist auch mit besten Argumenten nicht mehr dagegen anzukommen, vor allem, wenn es so einfach ist, wenn man nix weiß, tatsächliches Wissen als "Fake news" zu bezeichnen. Wenn man erst mal GLAUBT, dann tritt die Wahrheit in den Hintergrund.
Wenn dann noch Emotionen wie z.B. beim Auto eine Rolle spielen... :D
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92

Dienstag, 26. September 2017, 20:36

Der Wumms in meinem Rücken beim Beschleunigen ist gewiß kein Fake. Und die Glücksgefühle, die ich dabei erlebe erst recht nicht. Heute in der Stadt im Superregen habe ich erst wieder mitbekommen. EInfach mal voll aufs Gas. Es hat mich dermaßen in den Sitz gepresst und die Autos sind an mir vorbei geflogen, links und rechts war die Wasserfontaine höher als mein Auto, da hab ich wieder langsamer gemacht, das ging auch. So eine monströse Traktion, das ist einfach nur genial :love:
Aber jetzt mit den Grünen werden vielleicht auch bald leistungsstarke Elektroautos zu leistbaren Preisen angeboten. Rasen ohen Reue und dabei die Umwelt schonen. Herz, was willst du mehr. :love:
Natürlich spielen sich die Beschleunigungsorgien immer nur innerhalb von ein paar Sekunden ab, das ist niemals lang, braucht es auch gar nicht :D
Ich sehe die Zukunft auf jeden Fall positiv, es geht mir so gut wie niemals zuvor und die Aussichten sind sogar noch viel besser. Auch der Kaufzeitpunkt für meinen Allrad-Sixpack scheint der Perfekte gewesen zu sein. So what :D Baden Württemberg und Porsche sind die Grünen super bekommen, also nur her damit ^^
Und genau... bisher verkneife ich mir so manche Einkaufskurzstrecke und optimiere sie, um unnötige Kurzstrecken zu vermeiden. Mit einem Elektro-Racer muss ich darauf keine Rücksicht mehr nehmen. Da wird grundsätzlich einfach alles gefahren :D
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Voltago« (27. September 2017, 07:19)


93

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 07:48

Hier sieht man wieder, was uns bei den E-Autos auch bald blühen wird:
http://www.manager-magazin.de/unternehme…-a-1170917.html
Ganz übler Dreck zu scheuderpreisen kommt zu uns und wischt die heimische Industrie im Handumdrehen zur Seite. Das richtige E-Auto und die Anerkennung Chinas als Marktwirtschaft werden wohl parallel aufeinander treffen. Das hat die EU keine Handhabe gegen chinesisches Dumping mehr. Ist die China-Qualität nicht sogar als versuchter Mord einzustufen?!
Eigentlich meinte China doch, sie wollten auch Qualität liefern... aber Pustekuchen. Jetzt weiß man wie sich die Osteuropäer in Sachen Nutella fühlen: Das wird Scheiße als Nutella verkauft, weil Ferrero denkt, mit denen kann mans machen... Ich musste auch immer schier Kotzen, wenn ich das Zeug mal in Spanien oder England erwischt hatte, auch da nur Fake-Nutella serviert.
Aber da sieht man mal, wie verwöhnt man ist, andere Länder fressen doch auch nur Scheiße, wieso tun wir das nicht :-)
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94

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 17:41

Das kann oder könnte passieren. Es hängt natürlich auch immer am Kunden, ob er billig oder gut kauft. Toll wäre beides, schließt sich aber meist aus.

Wegen dem Nutella speziell weiß ich nicht aber sonst gibt es viele Beispiele wo Sachen anders gemacht werden als bei uns. Das liegt oft am unterschiedlichen Geschmack der Völker. ^^
Als ich noch geraucht habe (zum Glück schon seit 2003 nicht mehr) konnte ich sagen, daß Marlboro light aus Polen anders schmeckt wie aus der Türkei oder Frankreich anders als Schweiz oder ganz anders als in USA etc. Das Ketchup, das meine Frau liebt, schmeckt sogar in Brandenburg sehr viel anders als in Hessen.
Die Liste ist endlos und geht von Süßkram bis zu Waschmitteln. Selbst der Skoda Fabia, den meine Schwiegereltern gekauft haben, hätte als gleiches Sondermodell als Reimport aus Spanien keine Scheiben hinten, kein ESP und noch zwei andere Sachen nicht gehabt, die mir jetzt gerade nicht einfallen. Ein Kumpel von mir, der in der automobilen Automotivesparte arbeitet, sagt auch, daß für fast jedes Land andere Komponenten verbaut werden; am krassesten in den USA. Ein Passat dort ist nicht mit einem von hier zu vergleichen.
Ob jetzt Komponenten aus Lebensmitteln oder anderes höher, niedriger oder gleichwertig ist, kann ich aber nicht beurteilen. ANDERS ist es definitiv in vielen Fällen.
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style
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95

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 07:26

Ja genau... aufs Automobil bezogen hieße es du bestellest einen 5er BMW und bekommst einen Opel Corsa der nach 22 Jahren eigentlich in die Schrottpresse sollte. Das ist genauso schlimm, wenn man eine Fanta bestelt und irgend so ein anderes Geblubber bekommt. Der USA-Passat trifft es schon eher.
Ha ich muss immer wieder an den Tesla (70er oder doch der 85er? weiß ga nimmer ^^) denken, ich konnte niemals mehr als 200 Km Reichweite generieren. Aber klar ich weiß schon, E-Autos sind auch eher für fischige Sonntagsafahrer gedacht ^^ (Boaaah der war mies... entschuldige bitte :D :D )
Bin mal gespannt, wie die das Problem lösen wollen und wann, dass die Elektroautos bei ständiger Raserei so extrem stark saufen, der Mehrverbrauch ist echt Krass, der ist vielfach höher als beim Vebrenner. Gut jetzt halt beim Tesla ^^ Aber das Rasen kostet beim E-Auto dann doppelt, denn die Supercharger (mal allgemein, nicht Tesla-spezifisch) kosten im Regelfall deutlich Aufpreis gegenüber den Normalladern.
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96

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 09:26

Aber abgesehen davon, der Strombedarf wird für Elektroautos gegantisch sein... und das Killerargument ist ja, dass Autos zu Hause geladen werden. Jetzt muss ich meinen Verbrenner ja nicht zu Hause betanken.
Bei mir in der Tiefgarage stehen 25 Autos. Wenn man jedem zugesteht, dass er seinen Hyndai Ioniq über Nacht volladen darf, braucht mal auch die vollen 22 KW Leistung der jeweiligen Wallbox. Natürlich gibt es nach Feierabend kaum Sonne, ist ja klar (Solarzellen hat hier eh auch niemand...).
Die Schuko mit 2,3 KW ist keine Lösung, auch nicht die 3,7 KW Minimalleistung der Wallbox. Von dem rechtlichen Trallala und den Schmutzigen Deals (ich zahle jetz die Kosten von 10 Eigentümern und die Nutzen es dann in 4 Jahren oder so wenn sie ein E-Auto kaufen, kostenlos usw.) rede mich mal gar nicht. Zu sagen, nur 3 Autos dürfen über Nacht vollgeladen sein à la intelligentes Stromnetz ist keine Lösung. Natürlich gibt es die viele innovative Lösungen (Lastverteilungsakkus über riesige Gebiete, die Autos über Nacht entladen oder Laden, je Nach Lastsituaion des Netzes usw.).
Für die Tiefgarage wären also 22 KW x 25 = 550 KW/h Leistung notwendig. Und/oder auch ein Akku der sagen wir 25 x 50 KW = 1,25 Megawatt speichert. Das ist wohl relativ teuer. Bei mir in der Straße verstecken sich extrem viele Tiefgaragen... woher soll denn da der ganze Strom herkommen? Und wir brauchen ihn ja vor allem nachts.
Also bei 50 Mio. Elektroautos und sagen wir 50 KW Akkus (wäre mir viel zu wenig!) wäre zusätzliche Speicherkapazität von 2.500.000 Megwatt notwendig. Das erschreckende AKW Neckarwestheim hat zu seinen besten Zeiten 2000 Megwatt geleistet. Wenn wir weiter sagen, es darf 24 Stunden dauern, bis die Speicher voll sind, wären immer noch über 50 neue NAckarwestheim-AKWs notwendig... Ganz Deutschland als einzige Solarfläche könnte so viel Strom nicht erzeugen...
Wobei? Wie hoch ist die Leistung? 1 KW pro 10 m2? 25 Millionen Quadratmeter geteilt durch 8 Stunden also etwa 3,125 Millionen Quadratkilometer Solarpanels... wieviel Fläche hat Deutschland? 357.000? :-)
Also müsste wir die Leistung um das 8,7-fache Erhöhen. Zumindest wäre dann klar, dass die Stromleitungen nur unterirdisch verlaufen :-) Ach du Scheiße! Wo fahren denn jetzt die ganzen Autos? :-) Und wo bleiben die Menschen? Wieviel Fläche brauchen wir denn?
Ok, dann rationieren wir den Strom nachdem die Solarpanels 8,7 KW pro 10 qm liefern, jeder darf nur alle 10 Tage sein Auto laden, dann reichen 36.000 Quadratkilometer Solarpanels :-)
Also je realistischer man wird desto unrealistischer wird das Elektroauto als Massenprodukt. Vor allem Frage ich mich, wie die Chenesen das lösen wollen? Die kennen ja die deutsche Wertarbeit in ihren Großstädten gar nicht... Also ich denke mal ohne funktionsfähige Kernfusionsreaktoren brauchen wir hier gar nicht weiterdenken. Aber ab wann sollen die kommen? 2050? Gehen wir die Sache wirklich realistisch ein wird, das Elektroauto eine reine Nische sein, denn wir können es nicht alle Laden, spätestens ab einigen Mio. Autos stoßen wir an die Grenze, wo wir nicht mehr weiter kommen.

Wenn all diejenigen, die jetzt Verbrenner fahren, auf Elektroautos umsteigen, hätten wir ein echtes Problem.
Ah genau, in Kalifornien ist das einfacher, wenn ein Mieter bereit ist, die Kosten für alle anderen Mitbewohner mit zu übernehmen und alle Erweiterungskosten selbst trägt, hat kein Eigentümer ein Widerspruchsrecht...

Also einig sind wir uns wohl, dass es derzeit technisch nicht möglich ist, 50 Mio E-Autos in Deutschland mit Strom zu versorgen. 20 Mio. Elektroautos pro Jahr (wie jetzt Verbrenner) können auch nicht in Betrieb genommen werden. Den Leuten vorzuschreiben, sie dürfen nur alle soundsoviele Tage Laden ist auch keine Lösung. Da sehen wir erst mal was für ein irrsinnig leistungsfähiger Energieträger die fossilen Brennstoffe wirklich sind...
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Voltago« (5. Oktober 2017, 09:50)


97

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 13:38

Wobei... wenn ich das jetztlese und 2019 dieser Toshiba-Akku kommt, der z.B. den Ioniq in 5 Minuten voll lädt... dann können wir wirklich wieder an der Tankstelle Strom tanken. 5-6 Minuten lasse ich mir gefallen.... kannst du deinen Akku dann umrüsten? Oder du stornierst noch rasch :D
Dann kann man den Ioniq nicht umrüsten, ist er breits jetzt ein wirschaftlicher Totalschaden.
Dann reichen wirklich ein paar Supecharger an den Tankstellen und dann reicht sogar der Strom und es braucht niemand zu Hause laden. :D
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Voltago« (5. Oktober 2017, 13:44)


98

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 19:41

Für die Tiefgarage wären also 22 KW x 25 = 550 KW/h Leistung notwendig. Und/oder auch ein Akku der sagen wir 25 x 50 KW = 1,25 Megawatt speichert. Das ist wohl relativ teuer. Bei mir in der Straße verstecken sich extrem viele Tiefgaragen... woher soll denn da der ganze Strom herkommen? Und wir brauchen ihn ja vor allem nachts.
Also bei 50 Mio. Elektroautos und sagen wir 50 KW Akkus (wäre mir viel zu wenig!) wäre zusätzliche Speicherkapazität von 2.500.000 Megwatt notwendig. Das erschreckende AKW Neckarwestheim hat zu seinen besten Zeiten 2000 Megwatt geleistet. Wenn wir weiter sagen, es darf 24 Stunden dauern, bis die Speicher voll sind, wären immer noch über 50 neue NAckarwestheim-AKWs notwendig... Ganz Deutschland als einzige Solarfläche könnte so viel Strom nicht erzeugen...
Wobei? Wie hoch ist die Leistung? 1 KW pro 10 m2? 25 Millionen Quadratmeter geteilt durch 8 Stunden also etwa 3,125 Millionen Quadratkilometer Solarpanels... wieviel Fläche hat Deutschland? 357.000? :-)
Also müsste wir die Leistung um das 8,7-fache Erhöhen. Zumindest wäre dann klar, dass die Stromleitungen nur unterirdisch verlaufen :-) Ach du Scheiße! Wo fahren denn jetzt die ganzen Autos? :-) Und wo bleiben die Menschen? Wieviel Fläche brauchen wir denn?
Ok, dann rationieren wir den Strom nachdem die Solarpanels 8,7 KW pro 10 qm liefern, jeder darf nur alle 10 Tage sein Auto laden, dann reichen 36.000 Quadratkilometer Solarpanels :-)

Ich nehme Deinen "Seitenhieb" nicht krumm :D . Wenn für Dich jemand, der sich weitestgehend an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält und auf der AB meist mit 140 Tempomat unterwegs ist, schon ein Sonntagsfahrer ist, dann bin ich einer :thumbsup: und das sehr gerne.
Deine Berechnungen lassen mir aber die noch verbliebenen Haare zu Berge stehen ?( 8| Auf hessisch gesagt: Hä?
Du verwechselst schon mal kWh = Arbeit/Energie und kW = Leistung. Dann schreibst Du was von kW/h. Das gibt es schon mal gar nicht.Wenn Du einen 50kWh Akku hast und den voll machen willst, dann brauchst Du eine Leistung von 100kW für 30min oder 50 für eine Stunde oder 2,3 für <22h.Es werden niemals 25 Autos gleichzeitig geladen werden müssen. Du schaltest auch nicht alle Verbraucher in Deinem Haushalt gleichzeitig mit maximaler Leistung an.Es wird noch seltener passieren, daß alle Autos jeden Tag 50kWh nachladen müssen. Das hieße, daß jedes dieser Autos täglich mindestens 200 oder sogar 300km fahren würde. Der Durchschnitt fährt ~41km am Tag. Das heißt, daß auch nicht 25 Autos jeweils 50kWh nachladen müssen sondern viel eher nur 8,2kWh. Das geht an der normalen Steckdose super in 3,5h oder wegen mir am Kraftstrom in 1h45.Anders: Wenn 50Mio Autos abends im Schnitt jeder seine 8,2kWh nuckelt sind das 410 GWh.Letztes Jahr wurden in Deutschland 648,3 TWh an Strom produziert. Einiges davon wurde ans Ausland verkauft oder verschenkt und zwar ~50TWh = 50.000GWh. Das bedeutet, daß wir ohne Probleme allein vom Überschuß 122 Tage alle 50Mio Autos satt bekommen.Wären es 50Mio Verbrenner würden die bei 5L Verbrauch auf 100km pro Tag (was wenig wäre) (2,05L pro Auto) 102,5Mio Liter Sprit benötigen, was für einen Jahresverbrauch von 37,4Mrd. Litern stehen würde. Wenn man sagt, daß 1L Sprit 1kWh bei der Raffination in Europa benötigt hat, dann würde man bei kompletter Umstellung auf Elektro somit 37,4TWh also 37.400GWh = 91 Tage für alle Autos. Somit hätten wir ohne daß was geschehen muß, schon für 213 Tage Saft.Jetzt kann man aber nicht davon ausgehen, daß von heute 50Mio Verbrenner über Nacht 50Mio Stromer werden. Das dauert, selbst wenn die Leute anständig E-Mobile kaufen würden und die Hersteller das auch liefern könnten, locker 15 Jahre. Allein die erneuerbaren Energien haben in den letzten 15 Jahren 150TWh an Produktion zugelegt...und der Ausbau in Deutschland läuft zumindest zur Zeit langsamer als im Ausland. Kämen in den nächsten 15 Jahren nochmal 150TWh dazu, dann können wir nicht nur die Leistung der AKW ersetzen sondern auch noch die fehlenden 62TWh, um alle Deine genannten 50Mio Autos fahren zu lassen.Deine Rechnung mit den Solarmodulen und den Quadratmetern ist wirklich abenteuerlich. :rolleyes:
25Mio Quadratmeter geteilt durch 8 sind NICHT 3,125Mio Quadratkilometer. Bitte bedenke, daß 1km² = 1Mio m² sind!!! Also sind es 3,125Mio Quadratmeter und damit 3,125km²!
Man braucht also mitnichten die Fläche Deutschlands. Auf jedes Dach 'ne Anlage und schon reicht es dicke.
Die Sonne schickt in 1h soviel Energie zur Erde wie die Menschheit in einem Jahr verbraucht...

Bitte verstehe Du mich auch nicht falsch, ich möchte Dich hier nicht zerpflücken und finde es gut, daß Du Dir Gedanken machst, das ich mehr als viele andere aber die naturwissenschaflichen Zusammenhänge sind auch nicht immer leicht zu verstehen, wenn man einen anderen Hintergrund hat.
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

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99

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 22:30

Stimmt ups :-) Ok 3.125 Km2 bekommen wir dicke hin. Ok, die Ladezeit passt demnächst, die Menge Strom müsste man mal rechnen. Aber wenn du die Menschen überzeugen möchtest, muss jedes der 25 Autos in 4,5 Stunden ladbar sein. Ich zahle nicht für etwas, was ich nicht voll nutzen darf. Im Haushalt habe ich oft alles an was ich habe und viele andere auch.
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (25.07.17: 13.200 Km)

100

Freitag, 20. Oktober 2017, 08:17

Der der aktuellen Auto Blöd schreiben sie über den Ioniq und die derzeit sogar 12 bis 16 Monate Lieferzeit. Statt 500 wurden wohl schon 2500 Ioniq Electric bestellt. Der der Hybrid wohl wie Blei steht, bietet Hyndai den Besteller, die länger als 4 Monaten warten müssen, an, einen Hybrid für 149 Euro im Monat zu leasen und diesen kostenlos zurückzugeben, sobald der Stromer da ist. Nur scheinbar weigern sich die Händler, mitzumachen, weil sie da nur Verlust bei machen. Aber über die Hyndai-Hotline sollte man das sicher hinbekommen...

Man könnte hier schon ins Grübeln kommen: Wenn allein Hyndai als Billighersteller solche Bestellmengen/Interessenbekundungen verzeichnen kann, wie muss es dann erst bei den deutschen Herstellern aussehen. Ich würde fast vermuten, die sitzen auf einem brodelnden Vulkan... ich hoffe echt, dass die sich nicht alle verspekulieren...
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