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61

Freitag, 25. August 2017, 19:38

Nö, gibt es noch nicht online, oder? Muß ich morgen beim Einkaufen mal lesen, natürlich ohne zu kaufen :D
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Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

62

Donnerstag, 31. August 2017, 20:04

Wollte ja berichten von meiner 1-tägigen Probefahrt mit dem Elektro-Ioniq von Hyundai:

Um es kurz zu machen: Autofahren 2.0. Sowas von geil; mir ist fast 'ne Ader im Kopf geplatzt so sehr hat mich jede Minute in dem Auto gefreut.
Dieser Fahrkomfort, ohne lautes Gebrumme eines Motors zu fahren, ist einfach umwerfend.
Auch sonst kann sich das Auto sehen lassen; sicher, Karosserie ist Geschmackssache, ich finde sie okay, es gibt schönere Autos aber wer einen so guten cWA-Wert haben will, der muß so oder so ähnlich aussehen. Mir sind von außen keine Lacknasen oder große/schiefe Spaltmaße aufgefallen. Der Innenraum ist sauber verarbeitet, vor allem für ein Auto aus dem eher günstigen Segment. Nichts wackelt, klappert oder macht sonstwie einen komischen Eindruck.
Die Ellenbogenauflage am Fenster ist noch aus weichem Material, der Rest der Türverkleidung ist Hartplastik.
Die Sitze machen einen komfortablen Eindruck.
Das Infinity Sound System mit 8 Lautsprechern ist ein Genuß und ein himmelweiter Unterschied zum JBL meines 208. Natürlich ist der Innenraum auch größer als der des 208. Das sollte schon generell zu einem besseren Klang führen (denke ich?). DAB+ ist auch super, kein Vergleich zu dem eher mäßigen bis teils schlechten Radioempfang meines 208 (ohne DAB!)
Im EV-Menü des Touchscreens wird immer die nächste benutzbare E-Tanksäule angezeigt. Naviupdates sind 5 Jahre kostenlos, denn die Menge der Ladestationen steigt ja um viele Duzend, wenn nicht hunderte pro Jahr. Da will man up to date sein.
Der Blick durch die zweigeteilte Heckscheibe ist recht schlecht und gewöhnungsbedürftig; ist der Aerodynamik geschuldet. Der einzige Vorteil davon ist, daß die Scheinwerfer der hinter einem fahrenden Autos genau an dieser Spoilerkante "hängenbleiben".
Ausparken rückwärts geht aber dennoch gut durch Querverkehrswarner, Rückfahrkamera etc. und der Blick nach hinten rechts ist auch nicht schlechter als beim 208.
Der Ioniq rollt und rollt und rollt...wenn man die Rekuperationsstufen ausgeschaltet hat und das Auto ohne Antrieb einfach dahinsegelt, dann verliert er kaum Geschwindigkeit.
Die Hinfahrt zu meiner Arbeit führt u.a. über ca. 10km autobahnähliche Bundestraße, die leichtes Gefälle hat (ca. 140 Höhenmeter). Wenn ich mit dem 208 dort Pulse & Glide fahre, dann brauche ich 5 Pulse-Beschleunigungen, um den Rest zu gleiten. Beim Ioniq waren es 2 Beschleunigungen, wobei ich dann immer noch schneller ins "Ziel" gerollt bin wie beim 208 und ich dachte schon, der rollt gut.
Um ein bißchen Expertise zu bekommen, habe ich den Ioniq gleich dreimal geladen. Zweimal an einer öffentlichen Ladestation und einmal zu hause. Wäre zwar nicht notwendig gewesen aber das gehört zum Testen dazu. Es hat alles mehr als reibungslos geklappt. Bei den öffentlichen gab es den Strom umsonst. Es steht eine kostenfreie Telefonnummer auf der Ladestation, die ruft man an, es klingelt ein mal, dann geht die "Steckdose" auf und man kann das Kabel einstecken. Während das Handy gewählt hat, habe ich schon den Kofferraum aufgemacht und das Kabelende rausgeholt, dann eingesteckt, dann in den Hyundai gesteckt, fertig. Dauer der Maßnahme: Unter 1min. Meine Frau und ich wollten an dem Tag eh essen gehen und haben das schnell gemacht. Natürlich war der Wagen schon lange wieder vollgeladen als wir zurückkamen. 76km für umsonst getankt. Nicht schlecht.
Das gleiche habe ich dann auch noch einmal ausprobiert und war genauso problemlos.

@Voltago: Ich habe den Bericht in der AutoBild gelesen und war entsetzt. Natürlich kann es passieren, daß eine Ladestation mal nicht funktioniert. Aber was die beiden Herren da veranstaltet haben, kann doch nicht ernst gemeint gewesen sein. Wer sucht sich denn bitte z.B. eine Ladestation in einer Tiefgarage raus, die man erst noch ewig suchen muß??? Warum hat deren Navi das denn nicht angezeigt? Die sind extra von der AB abgefahren, um an den merkwürdigsten Orten zu tanken. Warum tanken die nicht auf einer Raststätte? Da muß man dann auch nix essen oder gleich übernachten, denn der Ladevorgang dauert keine 12h sondern nur 20-30 min.
Im Ort wo ich wohne fährt keine 100m von mir entfernt ein Nachbar einen i3. Der hatte noch nie Probleme und wenn man in einem E-Auto-Forum guckt, gibt es auch nur wenige Beiträge, die von solchen Katastrophen berichten wie die beiden AutoBild Reporter.
Aber ich sehe die Welt anscheinend zu rosa...

...und dann der Verbrauch...ein Traum! Ich habe auf Anhieb auf meiner normalen Fahrroute, Arbeit und zurück, ganze 10,0 kWh verbraucht und das auf einer hügeligen Route mit >500m Höhendifferenz. Wohlgemerkt, das Auto ist mit 11,5 angegeben! Wetter war trocken und warm und kaum Wind.
Der Hinweg mit dem größten Bergabteil lag bei 6 kWh und der Rückweg mit dem größten Bergaufteil bei 14,1kWh. Der gleiche Rückweg erneut gefahren mit Klimaanlage auf 22°C erzeugte einen Verbrauch von 15,7.

Die Beschleunigung ist auch ungewohnt in ihrer Art. Ruckfrei, wie eine S-Bahn, vom ersten Meter an liegen die 120 PS und 295 Nm an. Der Sprint von 0 auf 100 ist gar nicht so beeindruckend, weil der Druck recht schnell nachlässt (9,9 s laut Werk aber auch schon mit 9,6 getestet) aber auf den ersten Metern bzw von 0 auf 50 kmh dürfte so manches Auto mit deutlich mehr PS vor allem, wenn es mit Schaltgetriebe unterwegs ist, Probleme bekommen. Ich bin mit drei Arbeitskollegen in der Mittagspause gefahren und habe mal aus dem Stand beschleunigt und alle drei waren beeindruckt. Sogar der eine Kollege mit einem 190 PS 1er BMW fand's "nicht schlecht".
Nach oben raus hat man dann natürlich keine Chancen mehr! und die Endgeschwindigkeit ist eh bei 165 limitiert. Endgeschwindigkeit fährt man auch nicht lange, weil der Akku dann zusehends an Reichweite verliert.

Mich hat das Auto zu 95% überzeugt. Der freundliche Hyundaihändler hat mir auch ein gutes Angebot gemacht und wenn nichts unvorhergesehenes in den Weg kommt, wird die Kiste von mir am Samstag bestellt. Das größte Manko ist für mich jetzt die Lieferzeit: 12 Monate!!! Keine Ahnung wie ich die Zeit noch in meinem Urzeitverbrenner rumkriegen soll :S
Na, so schlimm wird es hoffentlich nicht werden, denn ich fahre ja auch mit meinem kleinen 208 immer noch sehr gern :thumbup: und hoffe, daß er das Jahr noch weiterhin ohne Probleme durchhält und mich nicht im Stich lässt.

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skaiwoka, stcm

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63

Freitag, 1. September 2017, 11:28

Ja ich hab schon gesehen, es gibt echt viele kostenlose Lademöglichkeiten in Deutschland, auch hier in Stuttgart. 12 Monate würde ich nie warten.
Aber derzeit ist ja das Problem, dass zwischen Steckdose und Autoakku bzw. Sonnenerergiezwischenspeicherakku zu viel Energie verloren geht. Wenn natürlich alles tagsüber durch Sonnenenergie geladen wird, dann ist ja egal, wieviel Energie auf den Zwischenstationen verloren geht. Sonne und Wind sind ja genügend vorhanden. Ist halt eine brutale Verschwendung, sobald dafür "konventioneller Strom" verwendet werden muss. Da sind Verbrenner dann doch umweltfreundlicher.
Aber für Einfamilienhausbesitzer mit Solaranlage sind E-Autos eine tolle Sache. Für alle anderen taugen die derzeit jedoch nicht.
12 MONATE boah hey scheiße ey :D
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (25.07.17: 13.200 Km)

64

Freitag, 1. September 2017, 13:27

Netter Bericht. Daumen hoch! 1 Jahr warten ist ja schon fast wie beim Trabbi ;) Vor allem werden die E-Autos in 12 Monaten vermutlich auch bereits wieder über mehr Reichweite verfügen... aber so gesehen dürfte man ja nie bestellen ^^ Gibts da keine Tageszulassungen?
Bisherige Autos:
Peugeot 206 / 75 PS / ab 1998
Peugeot 207 Platinum / 150 PS / ab 05.2008
Peugeot 208 Allure / 156 PS / ab 03.2013

Aktuelles Auto: _
Opel Astra K Dynamic / 150 PS / ab 07.2017

mfg Mario

Leni_208

unregistriert

65

Freitag, 1. September 2017, 22:13

Dann hast du ja ei paar spannende Stunden gehabt. Das mit dem öffentlichen laden muss ich mir dann auch noch genau erklären lassen, geht das Überall oder nur an bestimmten Säulen? Waren heute in einem Einkaufszentrum hier in der Nähe und haben uns die Säule mal näher angeschaut dafür brauch man eine Karte aber es stand nix dran ob man dort was bezahlen muss oder nicht.
Bin mal gespannt welche Ausstattund du dann nimmst. Ich muss ja zum Glück nur 6 Monate warten. :D
lg

66

Freitag, 1. September 2017, 22:41

Moin @Haifisch

Danke für Deinen Bericht :) 12 Monate warten? Die 4 Monate für meinen CLA waren schon echt eine Herausforderung. Ich drücke Dir die Daumen und wünsche Dir viel Geduld.
Peugeot 208 e-HDi 1.6l 115PS 3-Türer Allure chillischwarz JBL

Mercedes Benz CLA 220d Coupé AMG-Line 7G-DCT, kosmosschwarz :love:

67

Samstag, 2. September 2017, 17:49

Ist halt eine brutale Verschwendung, sobald dafür "konventioneller Strom" verwendet werden muss. Da sind Verbrenner dann doch umweltfreundlicher.
Zum Glück stimmt das nicht ^^ Eine brutale Verschwendung ist es, Kraftstoff zu tanken und zu verbrennen. Wenn Du mir nicht glaubst, lese die ganzheitlichen Betrachtungen. Ich versuche es aber zum wiederholten Male dennoch in Kurzform:
-Denke Dir wegen mir einen Ladeverlust von 30% (soviel ist es bei weitem nicht, eher zwischen 5 und 15%, je nachdem wie man tankt)
-Denke Dir einen Verbrauch von 15kWh auf 100km, der "aufgefüllt" wird. Somit werden tatsächlich 19,5kWh aus der Steckdose gesaugt.
-1kg Superbenzin = 1,35L = 12kWh = 8,9kWh/L 1kg Diesel = 1,2L = 11,8kWh = 9,8kWh/L Die 19,5kWh entsprechen also ca. 2,2L Benzin oder 2L Diesel.
-Benzin wächst nicht auf Bäumen. Zur Herstellung werden zwischen 1,5 und 1,8kWh Strom pro Liter benötigt. Wenn also 50L Benzin getankt werden, kann allein von dem zur Herstellung davon benötigten Strom ein Zoe mit 41kWh Akku 2x betankt werden und hat dann auch fast annähernd eine ähnliche Reichweite ohne auch nur einen Liter Benzin verbraucht zu haben.
-Strom wird ja aber aus Kohle und nicht aus Benzin gemacht.
-1kg Kohle = 8,5kWh = bei 40% Wirkungsgrad im Kraftwerk = 3,4kWh Strom. Bei 19,5kWh Verbrauch werden also 5,7kg Kohle benötigt (Stromverbrauch bei der Kohlegewinnung ist marginal und kann außer Acht gelassen werden).
-Setzt man die 5,7kg Kohle mit den darin enthaltenen 48,45kWh Energie gleich dem Superbenzin, dann entsprechen die 48,45kWh = 5,44L Benzin. Da ja aber nun für die Herstellung des Benzins schon Strom/Energie verbraucht wurde (gerechnet mit 1,5kWh), entsprechen die 48,45kWh nur noch einer Menge von 4,65L.
-Im Jahr 2015 lag der Durchschnittsverbrauch der Benzinautos in Deutschland bei 7,9L (Diesel 6,9).
-Da ich weiterhin größzügig bin (dem geneigten Leser und Rechner ist vielleicht aufgefallen, daß ich überall die Zahlen Richtung Verbrenner geschönt habe) rechnen wir also mit 6,5L Durchschnitt und selbst dann, liegt der Mehrverbrauch eines Benziners gegen einem Elektroauto bei 1,85L auf 100km.


Ladungsverluste wurden beim E-Auto genauso eingerechnet (und auch richtig deftig übertrieben) wie eine reine Stromgewinnung aus 100% Kohle. Zum Glück sind bereits heute 29% Strom aus den erneuerbaren und immerhin 12% aus effizienten Gaskraftwerken (Wirkungsgrad 60-65%). Wenn man das noch alles mit einbezieht sieht man leicht wo die brutale Verschwendung liegt. Selbst der CO2 Rucksack, der durch die Herstellung der Batterie auf dem E-Auto lastet, ist nach 30.000km weg. Von da an fährt man immer besser als ein Benziner und wenn man gar ab und an von der eigenen Photovoltaikanlage nippt, dann wird alles immer besser.

Gern kann man auch hier noch das ein oder andere interessante dazu lesen, wenn die Zahlen auch aus dem Jahr 2013 stammen: http://www.mx-electronic.com/pdf/Der-Ele…schen-Fahrz.pdf

Man kann aber auch jede andere Internetseite nehmen, die ganzheitlich betrachtet.
Nicht zu vergessen sind auch die immensen Umweltschäden, die durch die Gewinnung von Erdöl entstehen. Diese kann man auch gegenrechnen zu den Umweltschäden, die durch die Lithium- und Kobaltgewinnung entstehen.
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68

Samstag, 2. September 2017, 18:23

Moin @Haifisch

Danke für Deinen Bericht :) 12 Monate warten? Die 4 Monate für meinen CLA waren schon echt eine Herausforderung. Ich drücke Dir die Daumen und wünsche Dir viel Geduld.
Ja, 12 Monate sind der Hammer! Natürlich bin ich jetzt scharf darauf das Auto zu bekommen.
ABER: An sich wollte ich mir erst frühestens 2018 ein neues kaufen. Vor zwei Jahren dachte ich auch noch an den neuen 2018er 208.
In diesem Jahr habe ich erst ein fünfstelliges Sümmchen für meine Photovoltaikanlage ausgegeben und somit ist der Liefertermin in 12 Monaten (hoffe, es bleibt da auch dabei) gar nicht so schlimm für mein Bankkonto. Wenn man einen Neuwagen gekauft hat, sollte man den auch ein paar Jahre fahren, sonst ist das wirtschaftlicher Blödsinn. Wenn ich meinen nächstes Jahr nach 5,5 Jahren verkaufe, ist das schon hart an der Grenze. Besser wären 7 Jahre...
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69

Samstag, 2. September 2017, 18:44

Netter Bericht. Daumen hoch! 1 Jahr warten ist ja schon fast wie beim Trabbi ;) Vor allem werden die E-Autos in 12 Monaten vermutlich auch bereits wieder über mehr Reichweite verfügen... aber so gesehen dürfte man ja nie bestellen ^^ Gibts da keine Tageszulassungen?
Dankeschön!

Richtig, das mit der Reichweite. (Wer weiß was in 12 Monaten alles ist? Vielleicht ist schon eine A-Bombe auf das Hyundaiwerk gefallen, wenn die da so weitermachen?!?!)
Aber darüber hatte ich hier auch schon mal was geschrieben (Nr. 55). Großer Akku bedeutet viel Gewicht, höherer Verbrauch und das für vielleicht 100km mehr. Dafür dauert dann das Laden 4x so lange. Bei einer längeren Strecke ist man mit einem kleineren Akku eher schneller am Ziel als mit einem großen.
Wenn das aber mehr Sicherheit macht, dann ist man damit auch besser bedient.
Ich möchte halt nicht mehr länger warten...naja, die 12 Monate eben :( :pinch: :D
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70

Samstag, 2. September 2017, 19:09

Ganz so einfach ist es ja auch nicht, schließlich müssen die Solaranlagen und die Windräder auch produziert werden - und schwups sind wir bei einigen Zehntausend Km mehr. ;)

Aber wie auch immer, solange die Netzbetreiber sogar dafür Bezahlen, zu viel produzierten Strom loszuwerden... verrückte Welt :D

Im übrigen frage ich mich, wie unsere Großeltern und Urgroßeltern so alt werden konnten (bzw. werden), wo sie doch die Abgase meist vollkommen ungefiltert einatmen mussten...
Und wegen 3 Monate Thermofenster, in denen eh nur gefiltert werden, machen wir so einen Aufriß...

Bringt die Arbeitsplätze einfach vor die Wohnungstür und alles wäre gelöst ^^

So ändern sich die Erwartungen: Früher sind im Schlaraffenland einfach die Hähnchenkeulen von den Bäumen gesegelt... heutzutage muss auch die Arbeitsplatz mitgeliefert werden...

Achja, auf einen Trabbi musste man um die 13 Jahre warten :D
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71

Samstag, 2. September 2017, 19:51

Das mit dem öffentlichen laden muss ich mir dann auch noch genau erklären lassen, geht das Überall oder nur an bestimmten Säulen? Waren heute in einem Einkaufszentrum hier in der Nähe und haben uns die Säule mal näher angeschaut dafür brauch man eine Karte aber es stand nix dran ob man dort was bezahlen muss oder nicht.
Bin mal gespannt welche Ausstattund du dann nimmst.
lg
Wird ein "Style" in Blau.
Öffentlich laden kannst Du erst mal überall. Bei den kostenlosen städtischen steht eine Telefonnummer, die ruft man an und dann geht die Ladeklappe auf.
Wie das bei Aldi etc funktioniert, weiß ich nicht. Vielleicht werden wir da schlauer, wenn man die Berichte auf going electric liest?!
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72

Montag, 4. September 2017, 08:23

Man muss natürlich immer danach schauen, dass man sich nicht selbst verarscht, siehe hier:
https://www.elektroauto-news.net/2017/sc…mweltschaedlich
Aber du bis da eh wie ich: Du wolltest unbedingt etwas besonders Spaßiges ^^
Ist shon irgendwie tragisch: Dann, wenn sich der Akku von der CO2-Bilanz her anfängt gegenüber dem benziner zu rechnen, wird auch die Grenze seiner Lebensdauer erreicht. :wacko:
Zumal sich Hyndai bisher nie druch seine hocheffiziente Produktion hervorgetan hätte...

Wenn es jetzt noch heißt, dass die Akkus möglichs billig sein müssen und möglichst hohe Reichweiten haben sollen, wird natürlich besonders intensov an einer kostenintensiven, aber CO2-armen Produktionsweise geforscht...
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Voltago« (4. September 2017, 08:29)


73

Montag, 4. September 2017, 22:45

Hi Voltago, mein Bester,

ich glaube nicht, daß Du mein Geschreibsel richtig gelesen hast über all die Seiten in diesem Thread.
1) Diese Studie betrachtet wieder nur die eine Seite, als ob es keinen CO2 Ausstoß bei der Produktion eines Eisenmotors gäbe oder der Herstellung von Benzin etc.
2) Sobald der CO2 Rucksack der Gigafactory von Tesla abgebaut ist, werden die Akkus während der Produktion sogar CO2neutral hergestellt.
3) Ein Tesla gehört in der Tat nicht zu den sparsamsten und ist ein sinnloses Auto, daß viel zu viel PS mit einem riesigen Akku hat. Das ist allerdings richtig.
4) Wie kommst Du auf die angeblich zu kurze Lebensdauer eines Akkus? Ich habe doch weiter oben schon geschrieben, daß das Auto längst kaputt ist, wenn der Akku immer noch funktioniert und ein Zweitleben als Stromspeicher fristet und da auch noch 10-20 Jahre (geschätzt!) funktioniert. Das Ding ist kein billiger Handyakku.
5) Ein Schuh draus wird, wenn Du Dir die Kommentare zu dem Bericht durchliest :D z.B. dieser:
Hier eine amerikanische Stellungnahme, die nichts gutes an dieser Studie lässt:
„….Overall, this study—much promoted by certain types of media outlets—can sadly be consigned to the „fake news“ category. Proper, fact-based scientific analysis wins out again“
http://www.greencarreports.com/news/1111…the-environment


6) Aber sicher gebe ich Dir recht, daß nicht alles Gold ist, was glänzt. Ein E-Auto ist kein Heilsbringer, der alle Sorgen erschlägt. Es verbessert lediglich die Situation etwas. Besser wäre, wir gäben alle unsere individuelle Mobilität auf (ein Fahrzeug steht in Schnitt 23h am Tag und ist somit ein Stehzeug) und nutzten Car-Sharing. In meinem 350 Seelen Ort würden wahrscheinlich 20 Autos ausreichen.
Natürlich klappt das nicht mit den Menschen...leider...ich fände es auch nicht berauschend. Aber individuell im Stau stehen ist auch nicht so toll... :-Q
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74

Montag, 4. September 2017, 22:51

Nachtrag:

Übrigens habe ich seit Ende Juni bereits 904kg CO2 eingespart. Natürlich ist das noch abarbeiten des CO2-Rucksackes. Dafür brauche ich zwischen 2 und drei Jahren. Danach "zahle" ich meine Batterien den Ioniq ab; versprochen! :thumbsup:
...falls nicht vorher eine A-Bombe auf Südkorea fliegt... :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown:
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75

Montag, 18. September 2017, 08:59

Mit dem Abzahlen sprichst du den richtigen Punkt ab: Grundvoraussetzung, dass ein E-Auto überhaupt mal als Zweitwagen einsetzbar ist, ist das freistehende Einfamilienhaus mit Photovoltaikanlage auf dem Dach. Wie es mit der Speicherung des Sonnenstroms aussieht ist natülich eine andere Sache. Ich wohne leider in einem Mehrfamilienhaus, in denen viele Eigentümer finanziell aus dem letzten Loch pfeifen. Da ist an Umbaumaßnahmen leider nicht zu denken :-(
Aber ein Haus Bauen nur um meinen Zweitwagen zu Hause laden zu können. Nääääää.
Und wenn man den Hausstromtarif zahlen muss, hat das E-Auto nur 1-2 Euro Kostenvorteil pro 100 Km gegenüber den gleich starken Diesel/Pipibenziner, aber einen deutlich höheren Kaufpreispreis. Da es eh nur als Zweitwagen in Frage komt, sind hier auch nur die kleinen Benziner-Kleinwagen die Alternative. Denn leider verringert sich die Reichweite im Winter und den 7 kalten Monaten im Jahr von 250 auf max. ca. 110-120 Km. Zu wenig, um z.B. von Stuttgart nach Kalrsruhe zu fahren. Aberum in die City zu fahren reicht es immerhin. Aber brauche ich nur für diesen Zweck dann ein Auto? Also ein so teures?
Naja, falls die Verbrenner 2040 ein Verkaufsverbot bekommen, werden sie bis 2070 schon seltener sein. Aber bis dahin...
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76

Montag, 18. September 2017, 18:04

Die Reichweite im Winter geht in den neueren Stromern nicht mehr so krass zurück. Statt 250 sind 180km noch sehr realistisch. Batterien werden beheizt, die Innenraumheizung wird vermehrt mit effizienten Wärmepumpen geregelt und in Norwegen und Schweden, den Mutterländern der E-Mobilität, fahren die Kisten auch im Winter und da ist es bekanntlich noch ein paar Grad kälter.
Apropos Norwegen; heute im Spiegel gelesen: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/norwe…-a-1168468.html

Das ist genau das was Du meinst und das ist ein ganz klarer Punkt für Dich bzw. alle, die Bedenken zur E-Mobilität haben. Wer heutzutage in einem Mehrfamilienhaus wohnt, hat schlechte Karten, wenn er einen Stromer haben möchte. Ein Hauptpunkt ist das Laden zu hause. Gibt es da keine Abhilfe, krankt das System für die Großstädte, ausgerechnet für die Zonen, in denen die E-Mobilität so richtig losgehen und die Luft wieder atembar machen soll.

Zur Photovoltaikanlage kann ich bisher sagen, daß ich aktuell noch Strom für 3 E-Autos hätte :D und das obwohl sich der September nicht mit Ruhm bekleckert so kalt und regnerisch wie er ist. Fast schon gut, daß es so kalt ist, da kann ich die Heizung in den Bädern schon anmachen. Warmwasser und Fußbodenheizung laufen mit Hilfe einer Wärmepumpe. So bekomme ich wenigstens etwas Strom weg :thumbup:
Bin echt gespannt wie lange ich mit der Sonne noch heizen kann. Gespeichert wird mein Sonnenstrom mit Hilfe einer 14kWh Batterie von Tesla.
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77

Montag, 18. September 2017, 21:00

Cool immerhin. Diese Zwischenspeicherverwendung ist nämlich bei Tesla und den meisten anderen E-Autos verboten. Aber verständlich, wenn die ja eigene Akkus anbieten. Ja den Artikel hatte ich auch heute entdeckt ^^
Naja, in Norwegen kommt der Boom ja, weil einfach alle Steuern wegfallen. Aber soweit ich weiß, haben auch die Norweger keinen Schneider der Gold spinnen kann.
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78

Dienstag, 19. September 2017, 10:40

Also können wir mal festhalten: Bevor wir die Immobilienkrise nicht gelöst bekommen, werden auch die Elektroautos nicht zu Potte kommen.
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79

Samstag, 23. September 2017, 15:32

(und dann und dann und dann... Scheiße ey :D )

Jetzt erscheinen in sehr vielen Magazinen so viele Artikel zum Thema. Z.B. heute in der FAZ. Oder auch das Handelsblatt vom Wochenende, wo die über das Flächengutachten über Deutschlands berichten. Ich frage mich da echt, wo die Leute die Zuversicht herbekommen, in wenigen Jahren fahren alle Elektroautos?!

1) Die aktuellen Verbrennungsmotoren haben einen realen Schadstoffausstoß von nahezu Null. Einzige kritische Stelle wird das Temperaturfenster. Wenn es kalt ist, stoßen sie mehr aus. Und genau da schießt der E-Verbrauch um 50% und mehr nach oben.

2) Die Kosten sind das zentrale Element. In Schweden tankt man flächendeckend kostenlos, der Staat verzichtet auf alle Steuereinnahmen und bezahlt sogar die Ladesäuleninfrastruktur. Die Versicherer verzichten auf ihre Gewinne und die Hersteller geben unermessliche Rabatte. Elektroautos sind die billigsten im ganzen Land. Und bei uns? Der E-Golf kostet so viel wie ein Golf R, in der Versicherung kostet er auch wie ein Golf R. Der Staat kassiert fette Mehrwertsteuer und auch Stromsteuer, sogar EEG-Umlage muss man zahlen. Pfff! Am Aaaaaa…!!!

3) Ein Diesel genehmigt sich 4,5 bis 5 Litern bei 150-160 Km/h. Das sind ca. 5 € gegenüber 3,75 € für den Stromer. Im besten Fall! Damit soll sich das rechnen?!

4) Damit private Investoren Ladestationen aufbauen, wollen sie einen Business Case… neee! So wird das nichts. Man muss doch idealistisch denken! Also: Wer von euch zahlt 1.000 € pro Jahr damit der Nachbar kostenlos Strom tanken kann? Richtig – am ARSCH!!!! Oder wie andere sagen würden „F.Y.“! :D

5) Und da sind die Parkhausbetreiber. Selbst wenn die jetzt alle die Verbrenner-Parkplätze streichen, dauert es noch Jahrzehnte, bis die Verbrenner im Idealfall (also wenn meine Punkte 1-9 alle gelöst sind),aus der Stadt verschwunden sind. Soll bis dahin noch mehr Verkehrschaos entstehen? Wobei irgendwann setzt dann die Flucht aufs Land ein und dann… hmmm!

6) Und dann sind da die Tankstellen, die verdienen mit Sprit eh nichts, sondern mit den Verkäufen. Wenn jetzt aber lauter E-Autos dort ne halbe Stunde oder Stunde die wenigen Parkplätze belegen… die Insassen müssten zu den ohnehin überteuerten Preisen schon ihren Wochenendeinkauf für die Großfamilie dort erledigen – sonst wären die Tankstellenpächter schneller pleite als wir alle „Scheißdreck“ rufen können.

7) Wenn man sich dann mal durchliest (FAZ von heute), was alles notwendig ist, so eine Ladesäule aufzustellen. Sogar ein Tunnel unter die Autobahn auf die andere Seite muss dafür gegraben werden. Und wehe wir denken daran, was der Bummel-Bahn dabei in Baden-Baden passiert ist…

8 ) Und dann die Sache mit dem Land: Wenn es dort noch nicht mal schnelles Internet und preiswertes, fließendes Wasser oder Ärzte gibt – wieso bittesehr soll es da plötzlich überall Ladesäulen geben?!?!?!

9) Und dann die Sache mit der Zielgruppe. Es gibt ja 1,3 Mio. Pendler, die fahren jeden Tag 300 Km zur Arbeit (hin und zurück). Dann noch die 10 Mio. über 80 Jährigen und die Pflegebedürftigen (in 2030), es bleiben eigentlich nur die Stadtbewohner übrig. Aber alle Stadtbewohner, die ich kenne (Dutzende) haben entweder keinen Führerschein, kein Auto und/oder wollen und brauchen es auch gar nicht. In den Städten machen die Hersteller also höchstens mit Uber und Co. Geschäfte…

Wir sollten uns alle mal hinsetzen und zusammenrechnen, was es kostet, flächendeckenden grünen Strom zu bekomnmen, was die Infrastruktur kostet und der dazugehörige digitale Wandel in der Arbeitswelt. Danach macht man einen Strich drunter und sagt, wer das bezahlen soll und erhebt die entsprechende Steuer. Aber dann würde es ja niemand mehr wollen. Weil ja dann keinem mehr was übrig bleibt, sondern im Gegenteil jeder dafür zahlen muss, dass er existieren darf…
Mich kotzt diese verlogene Diskussion um das E-Auto echt an. Es gibt so dermaßen scheißdrecksviele Folgekosten die dazugehören und die stets einfach weggelassen werden. LMAA kann ich dazu nur noch sagen!
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (25.07.17: 13.200 Km)

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Samstag, 23. September 2017, 19:55

Deine Argumentation ist die von jemandem, der sich verzweifelt an alte Pfründe klammert, obwohl er weiß, daß sich die Uhren weiterdrehen.
Spätestens wenn es keine fossilen Rohstoffe mehr gibt, MUß ein Umdenken einsetzen, auch bei denen, die es gerne haben, wenn es qualmt, stinkt und laut ist.
Jemand hat mal gesagt, daß Feuer, Blitz, Rauch und Lärm an unsere Urinstinkte appelliert als Zeichen von Macht und Potenz (siehe Götter etc) und natürlich jeder, der Benzin im Blut hat, sich gegen ein E-Auto stemmt, das so gar nicht in diese Kategorie passt.
Wie ich oben schon oft gesagt habe, auch weil ich Dich gedanklich mitnehmen möchte, gibt es natürlich Probleme, die man auch zu recht ansprechen kann. Es ist aber so, daß einfache Geister Probleme sehen und kluge Geister Lösungen kreieren. Wie ich auch schon mehrfach gesagt habe, gab es immer schon "Bedenken" bei der Einführung von einer neuen Technologie. Dennoch hat sie sich immer durchgesetzt. Sicherlich muß eine neue Technologie nicht besser sein. Die Atomspaltung zum Beispiel wäre besser nie entdeckt worden. Viele Technologien haben sich im Nachhinein als schädlich erwiesen, dazu gehört aber auch das Automobil. Mit seiner Erfindung startete eine unvergleichliche Naturzerstörung angefangen bei der Förderung des Öls über das Teeren von Millionen Straßen bis hin zu dem ganzen Dreck, den Autos produzieren bei der Herstellung, der Nutzung und auch nach dem Ende.
Was aber des Pudels Kern ist: Man weiß im Vornherein nicht, ob das neue gut oder schlecht ist und wie es sich damit in 100 Jahren verhält. Hat sich eine Technologie bewährt, werden gern Leute zitiert, die dagegen waren ("Das Internet wird sich nicht durchsetzen"; "Das Auto hat keine Zukunft, ich setze auf das Pferd"), ist die Technologie im Nachhinein schlecht, ist es andersrum. Somit gilt der Mahner als weise, wenn er recht hatte und als dumm und lächerlich, wenn nicht. Es hätte aber auch andersrum sein können. Nur, wenn man es besser weiß, macht es Sinn.
Mit dem E-Auto ist es genauso. Keiner wird Dir heute sagen können, ob es der heilige Gral der Mobilität wird oder ein Rohrkrepierer, der uns alle an den Abgrund führt. Passiert letzteres wirst Du zitiert werden und man wird sich denken, wow der Voltago, der hatte Ahnung. Wird es ein Erfolg, dann wirst Du auch zitiert werden und alle lachen über Dich, wie einfältig Du warst. Wissen kannst Du es aber auch nicht, vor allem so lange so unterschiedliche Argumentationen in der einschlägigen Presse existieren. Entweder Hui oder Pfui. Dabei wird auf beiden Seiten aber vor allem Herausragend auf der Anti-E-Auto Seite mit sehr viel Desinformation und falscher Betrachtung gearbeitet. Die Autoindustrie hat viel zu verlieren und deshalb kämpft sie schon seit Jahren mit allem was sie hat gegen Stromer.
Sollte in 100 Jahre mal das Beamen möglich sein, wird man kopfschüttelnd an die Zeit denken als noch die Massenmobilität angesagt war :D aber auch dann wird es Menschen geben, die das als Teufelswerk sehen und sich nicht in ihre Atome zerlegen lassen möchten, weil das ja nur ungesund sein kann :D :D :D ;)
Solltest Du recht haben und die E-Mobilität wird schlecht für den Menschen werden, heißt das noch lange nicht, daß sie sich nicht durchsetzen wird. Du solltest das am Besten wissen. Wenn ich mich recht erinnere arbeitest Du bei SAP. Da hat sich ja auch ein unterlegenes System durchgesetzt und seit seiner Erfindung jammern alle Anwender. Es hätte viel besseres gegeben aber die offensive Werbung in den 90ern hat zu seinem Siegeszug geführt.


zu 1: Hä? Wie Null? CO2 ist kein Schadstoff für Dich?
zu 2: Ich habe auch dazu schon geschrieben: Wieso denken immer nur alle, daß es billiger werden muß und sich lohnen soll? Daß es sich für das Klima lohnt, steht also nicht zu Debatte? Der Staat kassiert auch bei einem Verbrenner Mehrwertsteuer und von der Kraftstoffsteuer hast Du bestimmt auch schon gehört. Sind das nicht ~86 Cent/L!?!
zu 3: 4,5-5L Verbrauch bei Tempo 150-160? Selten so gelacht. Es mag vielleicht ein paar kleine Dieselautochen geben, die das vielleicht schaffen, 99% der anderen definitiv nicht. Wieso eigentlich 160km/h? Da ist doch der nächste Sparansatz. Endlich mal die Abschaffung dieser unsäglichen Raserei. Es sollte Tempo 120 max. 130 gelten. Das allein würde schon viele Millionen Liter Sprit in Deutschland sparen. Und nochmal: Von rechnen spricht keiner. Abgesehen davon, daß in jeder 5 Jahresrechnung Verbrenner gegen Stromer (z.B. ADAC) das E-Auto gewinnt oder nur sehr knapp dahinter liegt.
zu 4: Wie meinst Du das mit den 1000 Euro?
zu 5: Warum sollte ein Parkhaus die Verbrennerplätze streichen? Wenn, dann geschieht das doch mit der Nachfrage und nicht von heute auf morgen.
zu 6: Ja, für die Tankstellenpächter könnte ein Problem kommen.
zu 7: Das ist ja nicht die Regel.
zu 8: Warum sollte es auf dem Land Ladesäulen geben? Vielleicht ab und an mal eine aber sonst? Wozu? Die Leute tanken zu hause. Der Besucher auf der AB oder einer Bundesstraße. Das Auto fährt ja dann ~200km. So viel Land am Stück gibt es in Deutschland gar nicht. Ich wohne auf dem Land und in fast jedem Kaff gibt es mittlerweile mindestens eine Ladestation. In größeren Käffern um die 8-12.000 Einwohner auch gerne 3-6. Übrigens alle NOCH umsonst.
Nur sehr wenige Autofahrer benutzen ihrem Wagen für mehr als 100km am Tag und brauchen deshalb nur wenn es in Urlaub geht eine Ladestation außerhalb der 4 Wände.
PROBLEM: Wenn man keine eigenen 4 Wände hat. Das haben wir ja schon oben besprochen. Da bin ich bei Dir aber auch da gibt es Lösungen.
zu 9: ...
Zusammensetzen und rechnen, das wurde ja schon an vielen Stellen gemacht und bei ganzheitlichen Betrachtungen gewinnt immer die Elektromobilität. Auch sie belastet die Umwelt an einigen Stellen! Richtig, das liegt an der Massenmobilität. Der Mensch verbraucht Ressourcen noch und nöcher. Aber sie belastet die Umwelt nicht so schlimm wie Verbrenner. Das ist es warum es sich rechnen könnte...nicht für Deine Geldbörse...für unsere Kinder und unseren Planeten.

Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)