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641

Donnerstag, 22. Oktober 2020, 18:15

Siehste ich habe meine Daueraufträge und die laufen bis ich in Rente gehe und werden nur regelmäßig erhöht. Jetzt sollte ich vielleicht noch stärker erhöhen, gibt grad "Corona-Rabatt" ^^ Ab November fällt die Mindestgebühr weg, da kann man noch viel mehr ETFs kaufen...
In einem Jahr Jahr Corona hat es über 8% Plus gegeben. Das finde ich nicht so übel.

Ja PSA hat alles, was Spaß machen könnte rausgeschmissen, selbst die stärkeren Diesel oder Benziner. Einfach nur traurig. Die Alternativen sind aktuell auch eher dünn gesäht. Leider.
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642

Donnerstag, 22. Oktober 2020, 18:42

Ja, warum bringen sie den 308 nicht mit E-Achse - Einfach den Antrieb vom 508 PSE in den kleinen Hot Hatch einbauen - Die Technik ist ja da, und der Markt... Junge junge, wenn ein 308 mal locker ein Golf R versäbelt und nicht mehr weit von einem RS3 weg ist, dann überlegt sich auch mal der durchschnitts Deutsche ob das wirklich alles so schlecht ist was aus Frankreich kommt. Aber jut, können wir leider abhaken - der 308 wird ein Fronttriebler bleiben.

8% :-) Ja ich seh ja wie meine ETFs vor sich hin dümpeln. Übrigens hat BYD alleine heute 8% gemacht - Heute... Also an einem Tag.
Dafür musste aber auch mein Depot etwas Federn lassen weil Jinko Solar gestern etwas abgekackt ist - Aber so ist es mit volatilen Aktien.
Peugeot 208 GTi


643

Donnerstag, 22. Oktober 2020, 18:54

Wenn du dir jeden Tag so dein Depot anschaust, muss ich kein Prophet sein, um sagen zu können, dass du die Rente nicht erleben wirst. :-Q
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644

Donnerstag, 22. Oktober 2020, 19:13

Tod durch Aktien trades? Klingt nicht sehr realistisch.
Nein, hab alles im Griff und es macht mir auch wirklich Spaß wenn mal ein Wert durch die Decke geht. Klar verliert man auch mal Geld und das darf einen dann auch nicht runter ziehen - Aber wenn ich unter alles ein Strich ziehe hat sich die ganze Geschichte schon ordentlich gelohnt.
Ich vergleiche das mit Spieler die am Automaten zocken - Schätze mal wir haben ähnlich viel Spaß, aber mein Geld vervielfacht sich. Welcher Zocker kann das von sich behaupten?

Edit: Eben dachte ich, ich muss etwas Aufklärungsarbeit leisten. Falls das jemand liest und denkt sich, hey super leicht verdientes Geld - Man muss sich leider damit etwas auskennen. Beispiel: Ich hab schon zweimal mit Volkswagen gutes Geld verdient. Einmal nach dem Diesel Gate und einmal beim ersten Lockdown. Beide Male bin ich eingestiegen und nach relativ kurzer Zeit wieder verkauft. VW ist ein konstanter Bluechip, da macht man nur Gewinn, wenn man günstig einsteigen kann.
TUI... Ganz oft höre ich: Kauf TUI. Nein, in TUI investiert man nicht. Klar ist der Wert durch die Pandemie gesunken, genau wie VW auch. Aber erholt der sich wieder wenn die Touris wieder in der Welt rum reisen können? Niemals!!! TUI sinkt seit vielen Jahren - Wer in TUI investiert hat die Kontrolle verloren.
Und darum gehts - So etwas muss man easy erkennen. Niemand empfiehlt Apple derzeit. Klar, hat auch gut performt die letzten Monate. Apple kannste immer kaufen. war vor 10 Jahren gut, war vor 5 Jahren gut, ist heute gut, fertig. Apple hat Kundenbindung perfektioniert. Und trotzdem empfehlen Leute eher TUI ?!?
Worauf ich raus will... Das ist kein leicht verdientes Geld - Trotzdem sollte keiner vor Aktien Trades Angst haben. Wenn man die finanziellen Mittel hat etwas zu spielen, schadet es nicht in ein paar Bluechips zu investieren. Mit VW und Siemens ist man safe - Apple und Adidas ist immer gut für etwas Plus auf dem Depot. Aber vergesst Jinko Solar und BYD von dem ich hier gesprochen habe - Das kann super performen, kann aber auch morgen um 90% fallen - Das ist wie beim Roulette wenn man sein Geld auf Rot setzt.
Peugeot 208 GTi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »cachaca« (22. Oktober 2020, 20:32)


645

Freitag, 23. Oktober 2020, 06:20

Tod durch Nervenzusammenbruch. Daytraden kann auch süchtig machen. Wenn ich so die Wertentwicklung der letzten 10 Jahre betrachte, sage ich mir: Mit den jährlichen durchschnittlichen Kursgewinn von 17% im Jahr, die ich ohne Zutun jährlich habe (und 8% in einem Corona-Jahr), bin ich echt zufrieden und hab genug Zeit für Hobbys. Wir sind aber jetzt echt weit weg vom Thema.

Wir waren doch beim E-Murks :D
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646

Freitag, 23. Oktober 2020, 07:53

Och von Daytrades bin ich weit entfernt - Wenn ich sage, dass ich VW nach relativ kurzer Zeit wieder verkauft habe, dann meine ich 3-4 Monate. Als Daytrader musste das fast hauptberuflich machen, brauchst ein enormes Kapital und tiefes know how über alle wichtigen Unternehmen.
Ich lese einfach nur Zeitung. Glaub im Mai oder Juni hab ich gelesen, dass BYD einen Vertrag mit einem chinesischen OEM abgeschlossen hat und ein 600km Auto bauen wird. Das hat mir gereicht um etwas Geld in den Pott zu werfen - Die Anteile habe ich also schon 5 Monate und dieses Jahr verkauf ich die auch nimmer - Es sei denn ein Werk von BYD fackelt ab.

Ja zurück zum E-Murks. Schaeffler und Mahle haben sich ja kürzlich zum CO2 Footprint von E-Autos geäußert. Schaeffler ist genau meiner Meinung - Man muss den gesamten CO2 Footprint eines Fahrzeuges betrachten und der beginnt bei der Herstellung und endet bei der Verschrottung. Die Akkuherstellung ist nun mal Energieintensiv und das Akkurecycling wird meist in den Footprint gar nicht rein gerechnet - Man recycelt auch noch nicht.
Ich glaube dass der CO2 Footprint eines Plug-In gar nicht so schlecht aussieht im Vergleich zu einem reinen E-Auto. Vielleicht sogar besser. Wenn ich mir die Verbrauchswerte eines IONIQ Plug-In bei Spritmonitor ansehe wird doch ganz schnell klar, dass dieser winzige 8,9kWh Akku ausreicht um das Fahrzeug hauptsächlich elektrisch bewegen zu können. Da sind einige dabei, die nach 2-3tkm mal Kraftstoff nachtanken müssen und ein Verbrauch von 1-2 Liter auf 100km haben.
klick
Das ist ein Öko in meinen Augen - Steckt die Kiste bei jeder Gelegenheit in eine Steckdose und holt damit alles aus seinem Hybrid raus - Wie sieht wohl sein Footprint im Vergleich zu einem E-Auto Fahrer aus... Nach 50tkm, nach 100tkm, nach 200tkm?
Peugeot 208 GTi


647

Montag, 26. Oktober 2020, 17:06

EIgentlich ist es schon pervers wie anspruchsvoll wir sind. Um unsere 46 Millionen Verbrenner in Deutschland zu betanken reichen uns schmale 114.000 Zapfsäulen. Eine Zapfsäule versorgt also stolze 403 Autos.
Man sagt aber, für eine Million E-Autos benötigen wir 100.000 Ladesäulen. Nach Verbrenner-Ansprüchen sollten jedoch für eine Million Elektroautos 2481 Ladesäulen ausreichen (also eine handvoll in jedem Ort). D.h. wir haben schon jetzt viel zu viele Ladesäulen für lächerliche 46 Millionen Elektroautos in Deutschland. Also warum fährt nicht jeder längst einen E-Rennwagen ^^

https://www.cicero.de/wirtschaft/zukunft…ller-volkswagen
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648

Montag, 26. Oktober 2020, 22:25

Schaeffler und Mahle haben sich ja kürzlich zum CO2 Footprint von E-Autos geäußert.
Wie die das sehen ist ja wohl klar ;)
Bisher haben Zulieferer einen großen Teil der Wertschöpfung an einem Auto abbekommen. Das wird in Zukunft nicht mehr so sein; zumindest beim Motor.
Kein Wunder, daß die am Plug.in festhalten. Hauptsache weiter einen Motor verbauen. Noch dazu einen anfälligen, denn der Motor wird ja, wenn er denn so benutzt wird wie Du es gerne hättest, Cachaca, kaum benutzt und steht sich wirklich kaputt. Dann fährt man im Winter mit seinem Plug-in doch mal auf die AB und entweder der Strom geht alle oder man fährt schneller als 130 und dann muß der Motor sofort voll da sein. Nach 2 Monaten Standzeit und mit eiskaltem Öl...? Oder man fährt auf der Landstraße und will mal schnell mit Kick-down einen LKW überholen. Motor springt mit an, gleich mit 5000 Upm (z.B. BMW oder Toyota)....okay; das muß man wollen.

@Voltago
Leider ist es heute so, daß man einfach durch Wiederholung der immer gleichen (Schein-) Argumente, die einzig den Reflex "ich wußte es" bedienen, zum Erfolg kommen kann. Dazu bedarf es nicht unbedingt eines Wahrheitsgehaltes.
Klar, es braucht noch mehr Ladestationen in Deutschland. Es braucht nicht so viele wie man denkt, weil ein E-Auto meist zu hause lädt (laden soll) aber es braucht mehr.
Aber da kommt wieder das Wasserstoff und E-Fuel Argument...es wird sogar noch beschrieben warum es Murks ist, mit H2 und E-Fuels zu fahren aber es wird dennoch gesagt: "Egal".
Lustig. Genau das hatte ich schon mit Cachaca besprochen. Natürlich wäre es toll mit Wasserstoff, wenn das Katalysatorproblem weg wäre oder wenigstens kleiner und vor allem der Stoff aus grünem Strom gemacht werden könnte. Da es aber extrem ineffizient ist und wir einfach noch lange nicht genug grünen Strom haben, ist H2 erst mal nicht denkbar.

Im Endeffekt hilft nur, daß man von der individuellen Mobilität wegkommt...das wird nur nicht passieren.
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649

Mittwoch, 28. Oktober 2020, 06:50

Na das zu Hause laden ist ja genau das Problem... und jetzt wo die Prämie den ganzen Elektroschrott in rauhen Mengen auf die Straße drückt...

Es heißt ja immer, die Chinesen sind viel weiter beim Elektroschtott. Und vor allem haben sie eines auch mit den Amis gemeinsam: Autos müssen dort nur wenige Jahre halten, dann fallen sie auseinander. Soll das nachhaltig sein?! Versuch mal bei uns den Kunden zu sagen, nach 5 Jahren ist ihr Auto schrott... wie bei den Häusern und allem anderen. :rolleyes:
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Voltago« (28. Oktober 2020, 07:10)


650

Mittwoch, 28. Oktober 2020, 09:12

Hauptsache weiter einen Motor verbauen. Noch dazu einen anfälligen, denn der Motor wird ja, wenn er denn so benutzt wird wie Du es gerne hättest, Cachaca, kaum benutzt und steht sich wirklich kaputt....Nach 2 Monaten Standzeit und mit eiskaltem Öl...? Oder man fährt auf der Landstraße und will mal schnell mit Kick-down einen LKW überholen. Motor springt mit an, gleich mit 5000 Upm (z.B. BMW oder Toyota)....okay; das muß man wollen.
So ein Quatsch hab ich ja noch nie gelesen - Leck die Ziege... Ich weiß gar nicht ob ich darauf überhaupt antworten soll... Oder ob das wirklich dein Ernst ist... Junge, Junge, Junge. Das haut mich echt um...
Also wenn du jetzt etwas über die Abgasreinigung bei PHEV gesagt hättest, okay. Ein kalter Kat funktioniert ned so gut, das is schon klar. Aber DAS... Sowas erwarte ich eigentlich nur von einem fetten Dart Spieler nach dem siebten Weizen am Stammtisch.
Erinnert sich noch jemand an die Dödels, die behauptet haben ein Starter würde in einem Motor mit Start-Stop-Automatik nicht mal ein Jahr halten. Klar, Mercedes und die anderen OEMs sind viel dümmer als Stammtisch Proleten. Die haben natürlich weiterhin ihre Starter mit 60.000 Starts spezifiziert und sich regelrecht darauf gefreut in der Presse zerfetzt zu werden, weil man alle 6 Monate ein neuen Starter braucht.

Jetzt antworte ich ja doch darauf, naja okay... Haifisch... Hast du dich schon mal gefragt warum das Angebot der PHEV noch relativ gering ist? Jetzt versetze dich mal in die Lage vom Daimler Chef. Du baust Plug-Ins - Die verkaufen sich gerade wie geschnitten Brot durch die Prämien - Außerdem sparst du richtig Geld durch die ECO Innovation Credits - Das CO2 Ziel in 2021 von 95g hast du natürlich auch im Blick - Was denkst du, warum Daimler nicht einfach in jede Karre einen Hybrid Antrieb rein baut? Es ergibt doch gar keinen Sinn aktuell Fahrzeuge ohne Hybrid anzubieten. Durch die staatliche Förderung bekommen die Kunden den Hybrid gratis, für Gewerbetreibende ist ein Hybrid sogar günstiger - Man zahlt weniger Steuern und selbst wenn ich das Auto nicht elektrisch lade, verbraucht es weniger Kraftstoff - Daimler würde locker unter die 95g CO2 kommen... Wenn also jeder dabei gewinnt, warum baut man noch Autos ohne Hybridantrieb???

Es ist ein technisches Problem. Genau wie bei den Start-Stop Motoren muss man die technischen Randbedingungen schaffen, damit ein haltbares Auto dabei raus kommt. Bleiben wir bei Daimler, dort hat man ein Motor von Renault gekauft der diese Randbedingungen erfüllt - Den M282. Soweit ich weiß hat Daimler außer diesem nur noch den OM654 im Programm, der für Plug-Ins geeignet ist. Und das ist echt arm. Jetzt muss sich der Daimler Kunde, der ein PHEV möchte zwischen einem Diesel und einem Renault Motor entscheiden. Eigentlich gehört doch der Brot und Butter Motor von Daimler, der M260/264 hybridisiert - Tja, geht leider nicht - Und jetzt kommen wir zum Punkt, es geht um Kaltlaufeigenschaften - Und dabei ist die Reibung der Kolben das Hauptproblem. Die ist bei Plug-Ins optimiert, damit man auch im kalten Zustand Drehzahl abrufen kann. Der Turbolader steckt das ohne Probleme weg. Die Öle sind heute so gut, dass auch bei -20°C eine ausreichende Schmierung vorhanden ist.
Dem Stammtisch Proleten rollt es natürlich dabei die Zehnägel hoch... Was, ein kalter Motor und Vollgas? Aber der deaktiviert auch heute noch jedes mal die Start-Stop-Automatik um den Starter zu schonen.
Peugeot 208 GTi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »cachaca« (28. Oktober 2020, 09:25)


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Haifisch

651

Mittwoch, 28. Oktober 2020, 19:36

Cachaca, danke, daß Du Dich dazu herabgelassen hast, mir zu antworten, denn so konnte ich mal was wirklich gutes dazulernen.
Das wußte ich alles nicht.
Ich habe in der Tat immer nur das nachgeplappert was mir schon mein Vater immer sagte und natürlich auch die "Stammtischbrüder". "Ist der Motor kalt, gib ihm 6 1/2" :D Habe das auch nie in Frage gestellt, weil es Sinn ergab und habe es einfach auf die Hybride angewendet. Obwohl ich mit ein bißchen Nachdenken auf eine andere Idee hätte kommen können, denn der Toyota Prius ist für vieles bekannt aber sicher nicht für einen defekten Motor. Sowohl als Hybrid als auch als Plug-in.
Bitte lecke also nicht an der Ziege, ich bin einsichtig.
Ich bitte es damit zu entschuldigen, daß ich mich eben nie für Verbrenner begeistern konnte und schon seit der IAA 1985? oder doch '87? von der Brennstoffzelle und einem leisen e-Antrieb geschwärmt habe und immer nur Artikel über neue (Zukunfts-) Technologie las. Andere kauften Tuningzeitschriften und Auto-Bild, ich las wissenschaftliche Artikel über die Möglichkeit, eines Tages mit Akku-Autos zu fahren :thumbsup:
Somit kenne ich nur rudimentär überhaupt die Funktionsweise eines 4-Takters 8| ^^
Mea culpa!
Ich habe hier in diesem Forum übrigens immer dafür plädiert, die S&S nicht auszuschalten. Zählt das ein bißchen? :)
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cachaca

652

Mittwoch, 28. Oktober 2020, 21:24

Ich las und lese das immer noch. Und wenn ich meinen M140 kalt trete kommt nur ein laues Lüftchen, er lässt es gar nicht zu. Den Schutz haben mittlerweile fast alle neuen Autos.
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653

Donnerstag, 29. Oktober 2020, 06:22

Made my day... Sorry wollte nicht herablassend wirken, aber ich konnte bis zu Letzt nicht einordnen ob du das ernst meinst oder mich einfach nur aus der Reserve locken wolltest. Der Prius ist ein schönes Beispiel - Diejenigen die etwas in der Welt herum kommen wissen, dass der Prius in anderen Ländern sehr gerne als Taxi bzw. als Uber benutzt wird, was einfach an seiner Haltbarkeit liegt. Der durchschnitts Stammtischler wundert sich vielleicht mal kurz, wenn er von nem Prius mit über 500tkm Laufleistung hört - Aber wer sich auskennt weiß, dass ein Motor mit reduzierter Kolbenreibung ewig lebt. Was sollte ihn denn bitte zerstören? Eigentlich gibts nur zwei Wege einen modernen Motor ins Nirvana zu schicken: Keinen Ölwechsel machen oder mit knallheißem Turbo abstellen.
Was Voltago beschreibt, kann ich bestätigen. Ich fahre relativ häufig Mietfahrzeuge und bei nem Auto was ich abends wieder abgebe interessiert mich die Motortemperatur relativ wenig. Vor allem bei großen Motoren wird softwareseitig die Leistung im kalten Zustand begrenzt. Aber ich hab es auch schon andersrum in nem Opel erlebt - Der wurde heiß und lief auf einmal nur noch 160km/h und die restliche Fahrt schwankte die maximale Höchstgeschwindigkeit zwischen 160km/h und 210km/h. Lustiger Moment als Entwickler in der E-Mobilität, wenn man bisher immer predigte, dass derating nur in E-Antrieben statt findet und man mit einem Verbrenner von Hamburg zum schwäbischen Meer mit 300km/h fahren könnte. Aber das war eine Ausnahme und vielleicht war die Karre auch einfach nur kaputt.

Der M140i bzw. der B58 Motor ist auch ein schönes Beispiel für Haltbarkeit und ich könnte mir vorstellen, dass die BMW Entwickler den B58 schon für einen Hybridantrieb optimiert haben. Geschmiedete Pleuel und Kurbelwelle sind natürlich ne klare Verbesserung zum N55 in Richtung Haltbarkeit aber vor allem wurde die Zylinderwand mit diesem "Twin-Wire-Arc-Spraying" Prozess beschichtet. Mega geil, lebt ewig das Ding, kannste locker noch 20 Jahre fahren.

Also dass die Haltbarkeit von E-Autos generell höher als die von Verbrennern ist kann man nicht sagen. Es gibt ein paar Model S mit enorm hoher Laufleistung - Aber ob das auch ein Ioniq oder ein 208-e schafft müssen wir noch abwarten. Vor allem wenn die E-Autos mal aus der Kleinserie rauskommen und jeder cent in der Entwicklung bei den OEMs zählt... Wir werden in der Zukunft garantiert von defekten Inverter und DC/DC Wandler nach 200tkm hören. Ich persönlich würde zum Beispiel das E-Auto bei -20°C stehen lassen und den Verbrenner nehmen - zumindest bei einem E-Auto zu dem es relativ wenig Erfahrung gibt.
Und bei den Model S mit >300tkm Laufleistung würde ich mir gerne mal das Fahrlastprofil ansehen. Die Tesla Ökos neigen ja schon dazu wie auf rohen Eiern zu fahren und wenn die Leistungselektronik nie ihre maximale Leistung abrufen muss, dann bekommt sie auch nicht die großen Temperaturhübe, die so enorm schädlich sind. Was ist, wenn ein BMW M3 Fahrer auf ein Model S umsteigt? Ich glaub, die Kiste is nach 100tkm hinüber.
Peugeot 208 GTi


654

Donnerstag, 29. Oktober 2020, 08:07

Haifisch kennt eben nur die Peugeot-Billigtechnik.Aber hey, ich habe trotzdem alle meine Peugeots geliebt :-)
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655

Freitag, 30. Oktober 2020, 19:51

Haifisch kennt eben nur die Peugeot-Billigtechnik.Aber hey, ich habe trotzdem alle meine Peugeots geliebt :-)
Falsch :-) Ich kenne fast nur die Opel-Billigtechnik :-) Der Peugi war ein bisher einmaliger "Ausrutscher", der aber nicht weh getan hat. War das billigste Auto, das ich je hatte. Mal schauen wie viel günstiger der Ioniq wird...falls :-)
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656

Freitag, 30. Oktober 2020, 19:58

Vergiss nicht, für den Ioniq musstest du dir ein Haus für die Solar-Anlage kaufen. gehört alles zusammen ;)
Mit meinem M140 ists genau umgekehrt. Diese Woche hab ich noch nen neues Fahrwerk, ein "KW DDC Plug & Play" bestellt. Dadurch wird er quasi ein völlig neues Auto ^^
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657

Freitag, 30. Oktober 2020, 20:01

Made my day... Sorry wollte nicht herablassend wirken, aber ich konnte bis zu Letzt nicht einordnen ob du das ernst meinst oder mich einfach nur aus der Reserve locken wolltest.

Alles gut, wir schenken uns halt nix.
Trotz aller Diskussionen hier, sehe ich bei mir noch keinen Grund, nicht mit euch ein Kaltgetränk zu nehmen...außer natürlich Corona.
Virtueller PROST!

Und nein, ich wollte Dich nicht veräppeln.
Wir können gerne eine Diskussion über amerikanische Hegemonialpolitik oder den, schon verwurzelt in Jahrhunderten, geschichtlichen Zusammenhang der Krise in der Ukraine führen, natürlich auch über Ökothemen oder Chemie sprechen oder einen Schwank aus der Jugend...aber wo im Auto Hydrostössel sind oder was genau in einem Turbolader passiert...au weia. Da wird von mir nix kommen, außer anscheinend warme Lüftchen.
Ich kenne mich auch nicht mit Kunst aus :-Q
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658

Freitag, 30. Oktober 2020, 20:02

Vergiss nicht, für den Ioniq musstest du dir ein Haus für die Solar-Anlage kaufen. gehört alles zusammen ;)

Hähähä, der war richtig gut!
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Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

659

Freitag, 30. Oktober 2020, 21:17

Ich spreche nur die Fakten aus ;)

Ohne mir ein Haus zu bauen und oben Solaranlagen drauf, kann ich nix laden.
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660

Samstag, 31. Oktober 2020, 08:41

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