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21

Dienstag, 8. August 2017, 11:19

Der i30 hat gerade den J.D. Power Kundenzufriedenheitsdings "gewonnen". Nachzulesen in der aktuellen Auto-Bild.

Der Hyundai Ioniq hat den niedrigsten Stromverbrauch aller E-Autos vor allem im tatsächlichen Sommer/Winter-Betrieb. Da gucken die deutschen Stromer ganz schön dumm aus der Röhre...und erst recht der Tesla.
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 23.000 km gefahren.
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22

Dienstag, 8. August 2017, 15:15

Hab noch mal nachgeschaut, es waren 8,5 beim Golf. Immer Vollgas. Beim Golf waren es 30-36 Grad beim i30 jetzt 23 ohne Regen, nur kurz ein paar Tropfen wenige Minuten. Ideale Bedingungen eigentlich. Heute morgen dann im Alltag 9,2 Liter, wirklich sparsam gefahren. Echt übel.
Ich weiß gar nicht wie sich die Regierung das Vorstellt, eigentlich sollen die Leute auf Benziner Umsteigen und andererseits die Kleinstädte retten, aufs Land ziehen und enorme Strecken pendeln.
Und einerseits soll die Industrie gefälligst nur noch Elektroautos verkaufen, andererseits scheut man die Investionen in die Ladeinfrastruktur. Es sind alle nur noch Gaga. :wacko:
Ansonsten ist der i30 echt super, kann nur leider meinen Rucksack nicht aufrecht in den Kofferraum stellen wie in meinem 1er. Im Golf geht das zwar, aber die Ösen, die ihn aufrecht halten können, schaffen es im Golf nicht.
Ich muss sagen, diese 275 PS Version wäre wahrscheinlich richtig schnucklig. :love:
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
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Danato

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23

Dienstag, 8. August 2017, 17:36

Da hat der volti wohl den 5 mit dem 3 Gang verwechselt. Naja sein BMW macht das ja auch von ganz allein.
207 120 VTI - verkauft
207 Sportium 156THP - verkauft
208 GTi by Peugeot Sport - 10.05.2016 mit Radio, elektr. Fensterheber, Leichtmetallfelgen, Nebelscheinwerfer, Lenkradschloss, uvm.

24

Dienstag, 8. August 2017, 18:06

Bin vor knapp 2 Wochen einen Hybrid gefahren (Ioniq als normaler Hybrid), meine normale Arbeitsstrecke, mit 130 auf der AB 33%, 33% Landstraße und Rest Stadt. Paßt bei mir genau so. Habe auf Anhieb laut BC 4,0L gebraucht. Da ich natürlich von dem ganzen techn. Schnickschnack (z.B. Spurhalteassi, sehr interessant, wenn das Auto selber um Kurven lenkt) ein wenig abgelenkt war, bin ich nicht ganz sooo vorausschauend gefahren wie sonst. Dagegen kann man halten, daß aufgrund der Ferien (habe ja auch noch Urlaub) der Verkehr nicht so schlimm war. Wiegt sich vielleicht gegeneinander auf, möglich, daß aber auch eine 3,8 drin gewesen wäre. Für einen 141 PS Benziner nicht schlecht.
Toyota Prius IV wäre jetzt interessant, da der nochmal sparsamer sein soll aber auch weniger PS hat.
Ich denke also schon, daß es möglich ist, völlig ausreichend motorisiert durch die Gegend zu fahren und dennoch die Umwelt zu schonen. Natürlich muß man sich dann von den Beschleunigungsorgien und Rasereien auf BAB's verabschieden, ebenso von sinnlosen SUV's. Es ist eh so, daß sich dieser Planet von uns verabschiedet, wenn wir nicht zu strengeren Maßnahmen greifen, um ihn zu schützen. Für unseren Ressourcenhunger brauchen wir bereits 1,7 Erden, denn wir leben schon lange vom Kapital und nicht mehr von den Zinsen. Jeder versucht nur noch schnell für sich das Schäfchen ins Trockene zu bringen. Wir leben in Deutschland in einer Oase. Wenn man sich den Rest der Welt anschaut, könnte einem das Kotzen kommen wie z.B. bei den brennenden Seen von Bangalore/Indien.

Investitionen in die Ladeinfrastruktur sind schon bewilligt. 300 Mio € stehen bereit und die Internetseiten für die Ausschreibungen sind abgestürzt, weil so viele Stromversorger darauf zugegriffen haben. Viele planen auch in Eigenregie wie die Tank-und-Rast Raststätten, die allein in diesem Jahr 400 Ladestationen bauen, wohlgemerkt für Strom tanken umsonst.
Aber auch da ist Deutschland noch Entwicklungsland, wenn man sich so andere Länder anschaut...nicht nur Skandinavien.
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25

Freitag, 11. August 2017, 16:36

Auf der Rückfahrt waren es Dank 67 Km Überland (215 KM / 88 Km/h im Schnitt) stolze 10,0 Liter. Überland bin ich 70-80 gefahren (vor Heilbronn runter Richtung Bietigheim) und hatte fast keinerlei Verkehr. Nichts zu machen die Kiste säuft wie ein Loch. Ja der i30 hat 6 Gänge, im 6 ist er am Vverrecken, im 4. läuft er bis 165 und im 5. auf knapp Tacho 215 - nach 15 Minuten Anlauf ohne Verkehr. :rolleyes:
Den Golf konnte ich meist im 5. Fahren, der hatte auch nur 5, der ist zügig auf 180 gewesen. Aktuell testete die Autobild wieder die 200 Km/h Verbräuche. Der 1.5 TSI (150 PS) ist mit 14,6 Litern dabei. Ein BMW M550i verbraucht bei dem Tempo auch auch nur 16,9 Liter... Der Passat 2.0 TDI DSG 190 PS genehmigt sich bei 200 Km/h exakt 12,0 Liter Diesel. Ist schon ganz angenehm, aber das wärs mir nicht wärt, um auf einen 550er zu verzichten :-). Und der windschnittige Hybrid Lexus IS 300h genemigt sich fette 20 Liter bei 200... 8|
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26

Freitag, 11. August 2017, 17:50

Die liebe Auto-Bild testet fast schon grundsätzlich jeden Hybriden mit 80% über NFEZ.
Schaut man sich mal die Werte bei Spritmonitor an, dann sieht man wie entweder weltfremd die Tester testen oder wie arg gesponsert sie von der Autolobby sind.
Ein Chef bei uns fährt schon den neuen Prius IV. Der ist mit 3,3L angegeben. Sein Besitzer meint, in der Stadt verbraucht er 3,5, über Land 3,8 und auf der AB 4,5L bei 130.
Keine Ahnung, was das Ding bei V-max verbraucht, aber das ist auch für einen Autofahrer wie mich und andere vernünftige Menschen irrelevant. Ein Porsche Cayenne verbraucht bei 270 übrigens 66L! Was sagt jetzt diese Zahl? Wie oft und wie lange wird er 270 fahren? Ich habe mal grob ausgerechnet, daß auf einer Strecke von 600km unter idealsten Bedingungen, ich mit meinem 208 schneller im "Ziel" bin als der Porsche, denn ich muß nicht tanken, der Porsche aber 5x. Nur weil man "denkt", daß man schnell ist, ist man es noch lange nicht!

Der Windwiderstandsbeiwert hat übrigens nichts mit dem tatsächlichen Windwiderstand zu tun. Und nur noch darauf kommt es bei Tempofahrten von 200kmh an.
Der Lexus hat einen cW-Wert von 0,25. Diesen muß man aber noch mit seiner Stirnfläche multiplizieren, um zum Windwiderstand zu kommen.
NUR als Beispiel: cW: 0,25 X Stirnfläche von 2,5m² = cWa von 0,625 (ich habe nicht die tatsächlichen Werte gegoogelt!)
BMW: 0,3 X 2,0 = 0,6. Wäre es so, wäre klar, der BMW verbraucht weniger; dabei fällt die Motorleistung nicht mehr signifikant ins Gewicht, weil der Widerstand des Windes bestimmt 80% des Energieverbrauchs ausmacht. Deshalb haben SUV's auch so exorbitant hohe Verbräuche.
Übrigens liegt der cWa-Wert eines Formel 1 Autos weit jenseits der 1,x; teilweise höher als bei einem LKW :-)

Wenn der Hyundai wirklich 10L bei 80kmh säuft, dann muß was kaputt sein ^^
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27

Freitag, 11. August 2017, 20:50

Irgendwas war definitiv kaputt, ab ca 180 hat er hinten links geschubbert als wäre die Fahrbahn schlecht. Was sie aber nicht war. Das schubben hatte der da immer. Aber selbst bei langsamen Tempo hat er ja gesoffen. Wer weiß, war vielleicht ein ehemaliger Auto Bild Testwagen ^^
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28

Samstag, 12. August 2017, 21:42

Wie sieht das eigentlich mit einer alternativen Batteritechnik ohne die Gruppe der seltenen Erden aus? Diese gehen ja noch viel schneller zur Neige als es das Öl jemals könnte. Vor allem wird durch das Öl die Umwelt nicht so brutal vernichtet wie die seltene Erden. Beispiel Kobald, welches während des Abbaus von Nickel und Kupfer gewonnen wird. Nichts davon bringt für die Abbauer selbst genügend Geld. Es müsste sinnlos Nickel und Kufer abgebaut werden, wofür unzählige Menschen sterben müssen und die Umwelt vernichtet werden muss. Unsere ach so grünen Pazifisten tun so friedlich, hypen das Elektroauto und lassen dafür Kinder im Kongo sterben. Um dieses sterben sicherzustellen, wird der Cobaldabbau ausdrücklich von den Richtinien zum fairen Abbau von seltenen Erden ausgenommen... Ganz zu schweigen von den Salzseen, die in den Entwicklungsländern vernichtet werden, um der Litium-Karbonat herdampfen zu können. Die Menschen dort werden alle zu Flüchtlingen weil sie kein Wasser mehr haben. Soll das der Preis sein? Für jedes gebaute Elektroauto nehmen wir sounsoviele Flüchtlinge auf?!?!
Und es wird ja noch bekloppter: Da sich mit dem Abbau der seltenen Erden nichts verdienen lässt (nur die Spekulanten tun dies...), verabschieden sich jetzt so ziemlich alle europäischen Produzenten vom Abbau (z.B. BASF). Die Autohersteller und unsere Bundesregierung und due EU kümmert das einen Dreck, die lassen das alles die Chinesen kaufen. Tesla ist so stolz auf seine "weltgrößte Batteriefabrik" in Nevada. Und obwohl allen Marketplayern klar ist, dass sie niemals gnügend seltene Erden bei Vollauslastung bekommen können, bauen die Chinesen quasi "per Fingerschnipp" 15 ebenso große Fabriken auf. Nissan und Daimler ächtsen schon jetzt wegen der gigantischen Überkapazitäten bei der LI-Ionen-Akku-Produktion. Wahrscheinlich wird niemand jemals Geld damit verdienen - und falls doch sind die Elektroautos unbezahlbar und unsere Erde zerstört, noch bevor der Klimawandel richtig losgehen kann... schöne neue, grüne Welt :D
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29

Samstag, 12. August 2017, 23:49

Beim Thema Elektroauto ist es schon fast wie bei Verschwörungstheorien :D
Gerade gestern gab es bei Spiegel online einen Artikel darüber, daß ein E-Auto gar nicht so sauber ist und es wurden Fakten aufgelegt, wie viel CO2 bei der Produktion eines Stromers inkl. Batterie entstehen usw. Dabei wurde völligst außer Acht gelassen daß bei der Produktion eines Verbrenners auch CO2 entsteht. Ja, das E-Auto schiebt dennoch einen CO2 Berg vor sich her, der aber nach ~25.000 gefahrenen Gesamtkilometern (also nicht jährlich wie manchmal zu lesen) abgebaut ist. Danach fährt es sauber. Dabei ist noch nicht mal eingerechnet wie viel Umweltverschmutzung durch den Abbau von Erdöl entsteht. Hast Du Dir mal überlegt, was Fracking, das Ausbeuten der Ölsande, die Tiefseeförderung und auch der konventionelle "Abbau" von Öl dem Planeten für Wunden zufügt? Öl muß gefördert, transportiert, destilliert (riesen Energieaufwand) und wieder transportiert werden. Pro Liter Benzin sind so schon 1,5 bis 1,8kWh an Strom verbraucht worden. Wie lange davon allein ein Stromer fahren könnte...
Bei allem was der Mensch macht, entsteht leider Umweltverschmutzung. Die Förderung von Rohstoffen für Stromer sind da nicht besser oder schlimmer als die für Öl aber hinten raus wird es DEUTLICH besser, ganz davon abgesehen, daß die Luft nicht mehr so stark verschmutzt wird.
Auch über seltene Erden hört man immer wieder was...
Kobalt ist kein Seltenerdmetall! In der Batterie eines Stromers stecken keine solchen Metalle. In manch einem E-Motor wird als Magnet Neodynium verwendet. Dies gehört zur Gruppe der seltenen Erden. Aber z.B. in einem Tesla arbeitet eine andere Form von E-Motor, (Asynchronmotor) der auch ohne dieses Element auskommt. Somit sind nach meinem Wissen, zumindest in einem Tesla, keine solchen Metalle verarbeitet. Die neue Gigafactory wird auch zum Größten Teil von Solar und Wind gespeist. Somit entsteht auch beim Bau der Batterie deutlich weniger CO2.
Die Nebelkerzen werden an dieser Stelle gern von der Autoindustrie gezündet. Schnell sind die Leute, die gern Benzin riechen, bereit diesen Aussagen zu glauben. Bei einem Faktencheck sieht man dann was übrig bleibt. Verdrehung, verschweigen, gezielte Desinformation.
Ich erinnere dabei gern an die Sache mit der Haltbarkeit von den Akkus. Die Automobilindustrie, allen voran mal wieder VW, hat damals beim Prius gesagt, daß die Akkus 2 allerhöchstens 5 Jahre halten. Noch jetzt wird behauptet, daß die Akkus schnell altern werden. Wie sieht heute die Wirklichkeit aus? Ein E-Auto hat schneller das zeitliche gesegnet als der Akku. Heute wird der Akku zu einem Zweitleben berufen. Mercedes hat schon "alte" Akkus zu einem Pack zusammengeschnürt und speichert damit Ökostrom in Höhe von mehr als 14 Megawattstunden. Erst letztens getestet wurde ein Tesla von 2013 mit 212.000 km Laufleistung. Der hatte noch 90,4% Akku. Man geht von locker 1.000.000 km aus, die solch ein Auto fahren kann bis der Akku bei 70% angekommen ist. Danach geht es zum Zweitleben des Akkus. (Nur wer fährt die Million km? Wenn doch sieht die CO2 Bilanz des Stromers noch viel besser aus; in der Zwischenzeit hätten 4 andere Autos gebaut werden müssen)
Hinzu kommt, daß bei der Akkutechnologie noch nicht alles erfunden wurde...das erste Auto hatte auch noch keine Sitzheizung und Querverkehrswarner ^^
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30

Sonntag, 13. August 2017, 00:51

Heute (ups... gestern ^^ ) in der FAZ ist das noch komplett anders erklärt. Ohne Cobalt kann Tesla keine Akkus bauen. Ergo: Ohne Kinderarbeit im Kongo keine Elektroautos. Derzeit zumindest. Auf den Ölplattformen arbeiten immerhin Erwachsene ;)
Der Dienst-Tesla des Grünen Remmel wurde jedenfalls schon mal wegen mangelnder Akkuleistung wieder außer Betrieb gesetzt. Ist halt kein Pendler-Auto ^^
Die Frau eines Kollegen fährt schon seit 13 Jahren nen Prius - ohne jegliche Probleme. Aber der Wagen ist ja gerade über 100.000 Km, wird nie für weite Strecken genutzt. Bisher ist mir noch kein überzeugendes Elektro-Produkt begegnet. Aber sollte der Strom flächendeckend verfügbar und kostenlos sein - ich könnte mir einen Wechsel vorstellen. Auch einen Tesla.
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Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Voltago« (13. August 2017, 00:57)


31

Sonntag, 13. August 2017, 08:03

Ißt Du gerne Schokolade? Trinkst Kaffee? Ißt Magerine oder benutzt Cremes?
Überall da (und bei weitem nicht nur da) arbeiten Kinder. Jeder zweite Diamant an einem Ehering wurde von Kindern gefunden.
Ich möchte Kinderarbeit an sich nicht relativieren, möchte nur klarstellen, daß Kinder nicht ausschließlich für Elektroautos arbeiten, sondern leider weit größere "Einsatzgebiete" haben.
Bestimmt trägst Du auch Klamotten (wenn nicht von Trigema hergestellt), die von Frauen und Kindern in Bangladesh genäht wurden mit Hilfe eines Aufpassers mit Peitsche.
Die Liste ließe sich endlos fortsetzen, denn wenn es uns gut geht, muß es zwingend anderen schlecht gehen.
Ein solcher Artikel über Kobalt ist also tendenziös und suggeriert, daß ein E-Autofahrer "Blut" an den Händen hat.

Was wäre denn für Dich ein überzeugendes Elektroprodukt? Kannst Du mir die Parameter aufzählen?

Übrigens: Wie kommen denn bei vielen Tesla weit über 200.000 und sogar 300.000 km zu Stande in nur 4 Jahren, wenn damit nicht wie blöd gefahren wurde? Wenn ich mich anstrenge bekomme ich die 200t in der doppelten Zeit hin und liege damit immer noch weit über dem Durchschnitt der Deutschen.
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32

Sonntag, 13. August 2017, 11:50

300.000 Km in 4 Jahren ist eine selbstverständlichkeit für JEDES Auto. EIn durchscnittsauto mit der Fahrleistung hat dann jedoch 20 Jahre auf dem Buckel. Danach können wir noch mal von Zuverlässigkeit reden. Außerdem gibt es nicht viele Teslas mit nennenswerter Reichweite. Und meist auch nur in eingeschränkten Gebieten mit leichten, exclusiven Testbedingungen (Wie in Schweden, Dänemark und Kalifornien). Die bisher erhältlichen Elektroautos, inklusive dem Ioniq, haben doch alle nur bessere Dynamos eingebaut. Das die zuverlässig sein müssen, sollte doch eine Selbstverständlichkeit sein. Schließlich gibt es diese Technologie schon seit ein paar Hundert Jahren ^^
Wenn man sich mal durchliest, was für ein irrsinniger Aufwand hinter den Ladestationen, speziell für den Strom in der Tiefgarage steckt, wird einem ganz schummrig. Ich finde den Begriff der Schnarchladung echt köstlich. :D :D
Da diese einphasige Ladung wegen China und Amerika wohl standard wird, dauert es halt z.B. 12-16 Stunden, um einen Elektro-Golf zu laden. Auch Tesla hat sich vom kostenlos Laden verabschiedet. Das Volks-Modell 3 wird in der Basis ca. 45.000 € kosten und die Top-Ausstattung 70.000 € da soll dann ein kostenlos Paket an den Superchargern dabei sein. Aber halt nur dort. Wenn man als Nornalbürger den Ausbau in der (Tief)garage wirklich selbst zahlen soll, gibt es in diesem Jahrundert nicht die geringste Chance, dass sich ein Elektro-Auto kostentechnisch lohnen könnte. :-(
Ich nehme an, du hast das für deine Garage schon durchkalkuliert? Lustigerweise testet z.B. die AMS die Ladezeit mit der 400 Volt Wallbox (hierund hier). Der e-Golf hat nicht nur die höhere Reichweite als der Ioniq, sondern der Golf ist auch schon nach 4,8 Stunden statt nach 6,8 Stunden voll geladen. VW macht also auch im Elektro-Zeitalter sämtlich Konkurrenz platt.
Die Fahrleistungen sind natürlich von beiden der reinste Witz! Die fahren gerade einmal mit nem Smart um die Wette :D Und er Ioniq hat in den Tests ein fürchterliches Fahrverhalten, Ergonomie und Qualitätseindruck sind ebenfalls stark reduziert.

Wobei: Man könnte ja mal ernsthaft schauen:
https://shop.mobilityhouse.com/de_de/vol…_EaAvfhEALw_wcB
Ich fürchte, ohne ein Einfamienhaus mit entsprechender Garage, werde ich so schnell nicht zu heimischer Lademöglichkeit kommen.
Bisher braucht man bei E-Autos wie bei Motorrädern viel Mut und strategisches Denken, wo die nächste Ladesäule ist :D
Nur die Sache mit dem kostenlosen Laden ist wohl eher nur bauernfängerei. Wenn man für 10 € volltankt in 30 Minuten und dann für 10 € im Restaurant ne Currywurst+Brötchen kauft... ja die Verlockung ist da, dass kostenlos niemals wirklich kostenlos ist :-(

Das sagt Tank & Rast auf seiner Homepage:

"Die von Tank & Rast betriebenen Schnellladesäulen können in der Anfangsphase kostenfrei genutzt werden. Tank & Rast übernimmt derzeit die Kosten. Eine Ladekarte ist vorerst nicht notwendig.

Je nach regionalem Betreibermodell ist die Nutzung der Ladestationen entgeltpflichtig. Aktuell ist dies an den von EnBW betriebenen Schnellladesäulen in Baden-Württemberg der Fall. Informationen zu Tarif, Abrechnung und Technik bietet EnBW auf ihrer Webseite."


ENBW sagt dann das.

Aber ist schon lustig, was man in den Elektrofahrer-Foren so liest...

Insgesamt sind die Fahrleistungen der Stromer echt beschränkt. Sowohl Ioniq wie auch e-Golf kosten in etwa genauso viel wie mein M140 X-drive - und das ohne Allrad. 8|

Als Elektroauto für mich sehe ich einen Wagen, der all des kann, was mein M140i Xdrive auch kann, nur dass er eben mit Strom läuft. Er muss dann auch mal nachts bei 260 Km/h 300 Km weit fahren können. Kostenmäßig muss man bei den Elektro-Autos ja die jeweiligen Basis-Benziner als Basis nehmen. Da kosten die Elektro-Varianten locker mal das doppelte und sind immer noch viel langsamer. Aber mal schauen, was in 3-4 Jahren ist :-).
Je mehr ich mich damit beschäftige desto interessanter wird es ^^
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (01.03.19: 43.200 Km)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Voltago« (13. August 2017, 11:56)


33

Sonntag, 13. August 2017, 12:27

Euch könnte man vermutlich auch jahrelang in eine Gefägnisszelle stecken und ihr hättet nie Langeweile, weil ihr immer was zum Diskutieren finden würdet :D
Bisherige Autos:
Peugeot 206 / 75 PS / ab 1998
Peugeot 207 Platinum / 150 PS / ab 05.2008
Peugeot 208 Allure / 156 PS / ab 03.2013

Aktuelles Auto: _
Opel Astra K Dynamic / 150 PS / ab 07.2017

mfg Mario

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Voltago, Haifisch

34

Sonntag, 13. August 2017, 20:16

300.000 Km in 4 Jahren ist eine selbstverständlichkeit für JEDES Auto.
Mmh, das lasse ich mal unkommentiert. ;)

Außerdem gibt es nicht viele Teslas mit nennenswerter Reichweite.
Was ist denn für Dich eine nennenswerte Reichweite? Viele Stromer schaffen selbst unter ungünstigen Bedingungen 250-350km. Was stört denn an der Reichweite? Es mag Leute geben, wie z.B. den von Dir weiter oben zitierten Grünenpolitiker, die mehr km am Tag fahren und keine Möglichkeit der Zwischenladung haben. Normal ist das gewiss nicht! Für die überwiegende Masse an Pendlern reichen die km.
Grundsätzlich muß man anders DENKEN als E-Autofahrer. Geladen wird überall, beim Aldi, auf dem Parkplatz den Einkaufcenters etc. und vorwiegend zu hause.
Es gibt mittlerweile ein psychologisches Moment über die Reichweitenangst der Menschen, die auf einen Stromer umgestiegen sind. Nach spätestens 4 Wochen ist das vorbei, weil diese Angst unbegründet ist.
dauert es halt z.B. 12-16 Stunden, um einen Elektro-Golf zu laden
Es interessiert einen E-Autofahrer grundsätzlich nicht, wie lange das Auto zum Laden daheim braucht. Das gehört zum Umdenken. Das Auto wird ja nie leer gefahren. Überall kursieren diese Zahlen aber das soll nur die Lust an so einem Auto nehmen. Kein Mensch, der so einen Wagen fährt, fährt sein Auto, außer zu Testzwecken, leer. Ich habe z.B. 60km hin und rück. Danach wird aufgeladen (bei mir auch noch "sauber" möglich von März bis Oktober durch Photovoltaik mit Speicherbatterie). Von wegen Golf, der verbraucht zuviel, ein Tesla noch mehr, der Hyundai, wenn es schlimm läuft 15kWh. Bei 60km sind dann also 9kWh nachzuladen. An normaler Steckdose schon in 4h möglich oder in 1h20min bei den möglichen 6,6kW Wechselstrom des Autos. An einer 50kW Schnellladestation in unter 11 min. Selbst wenn die Kiste komplett leer wäre, dann lädt sie halt 12 h vor meiner Tür. Ich komme um 16:30 Uhr von der Arbeit und verlassen morgens um 6 Uhr das Haus, unschwer nachzurechnen, daß ich die 12h locker habe. Und dann muß ich noch nicht mal Scheiben kratzen, weil schon warm. :D Selbst wenn ich die 15kWh bezahlen müßte, dann macht das aktuell 4,05€. Bei meinem Dieselchen komme ich da auf einen 5er.
Ich nehme an, du hast das für deine Garage schon durchkalkuliert?
Ja, nimmst Du richtig an. In allen Ehren was in Deinem Link geschrieben steht: Elektriker, die das installieren sind leicht zu finden und wenn man keine vorgefertigte Wallbox kauft und sich das installieren lässt, was man braucht, dann ist es auch nicht so teuer. Mich wird das (wenn es denn so kommt!) inkl. alles <400€ kosten.
Im Übrigen höre ich immer: "Es muß sich doch lohnen"; "es soll ja gar nicht billiger sein mit den E-Autos..." usw. Warum muß sich alles lohnen? Solange man nicht total draufzahlt, kann einem das unsere Erde doch mal wert sein? (man zahlt nicht wirklich drauf!). Die Leute kaufen doch auch Bio-Lebensmittel, obwohl die teurer sind. Satt wird man doch auch von den billigen...
Was kostet z.B. der Hyundai? 32.000€. Mit der Ausstattung, die ich teilweise bei VW gar nicht bekomme, würde ein vergleichbarer Verbrennergolf ~40.000€ kosten.

Ich fahre max. 5x im Jahr eine lange Stecke über 400km. Das heißt für 10 Routen muß ich etwas mehr Zeit einplanen. Ich habe ein kleines Kind. Das will spätestens nach 2h an einer Raststätte raus. In 25min ist das Auto wieder zu 80% voll (wenn es zu 100% leer gewesen wäre). Die 25min sind bei 3 Leuten Pipi machen und hin und her laufen, kurz über den Spielplatz schnell vorbei und AUßERDEM müßte ich diese Pausen auch mit einem Verbrennerauto machen. Ich verliere also gar keine Zeit.

VW macht also auch im Elektro-Zeitalter sämtlich Konkurrenz platt.
Wie schon gesagt, der Golf verbraucht deutlich mehr Strom als der Ioniq, somit hat er trotz viel größerem Akku (der das teure ist), nur 40km mehr Reichweite. Haha. Der Ioniq geht weg wie warme Semmeln und vom Golf wird kaum einer verkauft...eine platte Konkurrenz sieht da anders aus, meinst Du nicht auch?
Und er Ioniq hat in den Tests ein fürchterliches Fahrverhalten, Ergonomie und Qualitätseindruck sind ebenfalls stark reduziert.
Dazu hätte ich mal gerne einen Link, denn alle Tests, die ich bisher gelesen habe, haben sich vor Lobhudelei nicht mehr eingekriegt. Der Ioniq wurde Wertmeister und hat mMn alle einschlägigen Tests souverän gemeistert.

Bisher braucht man bei E-Autos wie bei Motorrädern viel Mut und strategisches Denken, wo die nächste Ladesäule ist
Mmh...alle E-Autos zeigen Dir im Navi an, wo du laden kannst. Selten, daß diese Anzeige mal 2stellig an km wird. Das kann Dir nur im tiefsten Osten passieren. Von daher braucht man keine Angst zu haben, stehen zu bleiben. Muß mal meinen ADAC Kumpel fragen, ob er das schon mal hatte. Leute ohne Benzin auf der AB hat er ständig. ;)

"Die von Tank & Rast betriebenen Schnellladesäulen können in der Anfangsphase kostenfrei genutzt werden. Tank & Rast übernimmt derzeit die Kosten. Eine Ladekarte ist vorerst nicht notwendig.
Hier schon wieder: Warum sollte Strom laden umsonst sein??? Du bekommst Deinen Sprit ja auch nicht umsonst, oder?? Es ist schön, daß man derzeit noch an vielen Stellen umsonst laden kann aber das wird nicht ewig so weitergehen. Der Staat wird bestimmt auch in einigen Jahren, wenn es mehr Stromer geben sollte, eine spezielle Steuer erheben, denn die Mineralölsteuer wird dann weniger. Kann ich mir zumindest gut vorstellen.
Kostenmäßig muss man bei den Elektro-Autos ja die jeweiligen Basis-Benziner als Basis nehmen. Da kosten die Elektro-Varianten locker mal das doppelte und sind immer noch viel langsamer.
Wieso den Basisbenziner???? Hä?
Es wird nicht ewig in Deutschland keine Begrenzung geben. Irgendwann ist 130.

Ich werde Dich wohl nicht bekehren können und das will ich auch gar nicht. Ich verstehe Deine Bedenken und Du hast Dich mit dem Thema auseinandergesetzt. Das ist schon mehr als so manch anderer. Ich bin auch nicht ohne Bedenken aber es ist wie bei moderner Elektronik: Wenn man wartet bis man das tollste bekommt, ist schon das noch tollere da. Irgendwann muß man zugreifen, auch wenn man 6 Monate später schon veraltet ist.

Grüße
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 23.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

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sven_ge

35

Sonntag, 13. August 2017, 21:21

Der Ioniq braucht 12,6 KW/h der Golf 12,8... boah was für ein Vorsprung ^^
Ja im freistehenden Einfamilienhaus geht das, doch in einer Tiefgarage brauchst die sehr schnell ein automatisches Strommanagement, da wird es dann eben teuer, siehe das PDF.
Die Tests der AMS hatte ich oben verlinkt.
Und was die Verkaufszahlenbetrifft:
Das ist die Kaufprämienbeantragungs-Top 10 bis Juni:

Renault ZOE (3518)
BMW i3 (3149)
Audi A3 e-tron (3087)
BMW 225xe (2282)
Mitsubishi Outlander PHEV (1530)
Smart ForTwo Electric Drive (784)
Tesla Model S (756)
VW e-Golf (716)
Hyundai Ioniq Elektro (664)
Nissan LEAF (604)

VW ist also bereits vorbei gezogen. Genau...

Was den Basismodellvergleich betrifft: Wenn der Ioniq nur 165 fährt, zählt für mich der nävhste i30 der so schnell fährt. Den gibts nicht mal...
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (01.03.19: 43.200 Km)

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36

Sonntag, 13. August 2017, 21:28

160km/h würde mir persönlich reichen, wenn die Beschleunigung passt. Die wäre mir viel wichtiger. Und die Beschleunigung ist vermutlich deutlich besser als mit dem Einstigsmotor vom i30. Schätze ich jetzt mal ohne Recherche ;)
Bisherige Autos:
Peugeot 206 / 75 PS / ab 1998
Peugeot 207 Platinum / 150 PS / ab 05.2008
Peugeot 208 Allure / 156 PS / ab 03.2013

Aktuelles Auto: _
Opel Astra K Dynamic / 150 PS / ab 07.2017

mfg Mario

37

Sonntag, 13. August 2017, 21:41

11 Sekunden :rolleyes: Die Hersteller täuschen gerne im mittleren Bereich durch viel Drehmoment Leistung vor. Macht Clemens auch gern ^^. Am Ende bleibts trotzdem ne lahme Krücke (siehe Yaris-Werbung).
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38

Sonntag, 13. August 2017, 21:51

Weils grad so schön passt: https://www.youtube.com/watch?v=43wbLKsh7No
Bisherige Autos:
Peugeot 206 / 75 PS / ab 1998
Peugeot 207 Platinum / 150 PS / ab 05.2008
Peugeot 208 Allure / 156 PS / ab 03.2013

Aktuelles Auto: _
Opel Astra K Dynamic / 150 PS / ab 07.2017

mfg Mario

39

Sonntag, 13. August 2017, 22:41

Oben besagte 40.000 € entsprechen ja einem neuen super ausgestatten Golf R, von daher sind die Stromer eh noch weit von der Konkurrenzfähigkeit entfernt.
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40

Montag, 14. August 2017, 00:07

Der Ioniq braucht 12,6 KW/h der Golf 12,8... boah was für ein Vorsprung
Ich weiß jetzt wieder nicht wo Du die Zahlen her hast. Zum einen ist zu sagen, daß der Ioniq von Hyundai mit 11,5 kWh angegeben wird. Kannst Du sofort auf der Hyundai Seite nachlesen. Der Golf wird mit 12,7-13,5 angegeben, je nach Felgengröße. Jetzt ist es aber leider so, daß VW wie fast alle, da gehörig...sagen wir...optimiert, um auf diesen Wert zu kommen. Tatsächlich verbraucht der Golf unter guten Bedingungen 15 und im Winter 25 (Youtube-Tester), der Ioniq komischerweise aber ideal zwischen 8 und 11, Winter 16-18. Noch extremer wird das bei Tempo 130, da der Golf einen schlechten cWa-Wert hat im Gegensatz zum Ioniq.
Hier nochmal die Daten von VW:
100 kW / 136 PS @ 3.000 - 12.000 U/min
290 Nm @ 0 - 3.000 U/min
9,6 Sekunden bis 100 km/h
150 km/h VMAX
12,7 kWh / 100km (NEFZ)
Reichweite laut NEFZ 300km - Praxisnah laut VW 200km
35,8kWh Akku
Fahrzeuggewicht 1615 kg leer
1231 L Kofferraum



[font='&quot']Hier der Ioniq:[/font]

[font='&quot']88kW /120PS[/font]
[font='&quot']295Nm[/font]
[font='&quot']9,9s auf 100[/font]
[font='&quot']165kmh Höchstgeschwindigkeit[/font]
[font='&quot']11,5kWh[/font]
Reichweite tatsächlich in der Praxis 250km
Fahrzeuggewicht 1495 kg leer obwohl 20cm länger und mit mehr Platz im Fond.

1410 L Kofferraum
UND ist nicht so teuer und besser ausgestattet.


Früher haben wir das mit Karten gespielt :D


Die Verkaufszahlen stimmen bestimmt für Deutschland, weltweit ist der Nissan Leaf das meistverkaufte E-Auto. Den Ioniq gibt es erst seit Ende 2016 und den kennen noch nicht alle (mgm kannte ihn auch nicht). Das gilt im Übrigen für alle Elektroautos. Die Werbeausgaben der Autohersteller dafür belaufen sich auf den Etat eines Dorfkinos. Dennoch gebe ich zu, daß ich den Golf unterschätzt habe. Hatte im Juni irgendwo gelesen, daß es gerade mal 2 Neuzulassungen gab...aber vielleicht galt das nur für Frankfurt? Sorry und Asche auf mein Haupt!


Für etwas mehr Bums gibt es ja noch den Tesla oder den Farrady. Die 3,x s auf Tempo 100 sollten doch reichen...oder?
Sowas ist aber Quatsch für ein E-Auto und erst recht für eines, daß ich gerne hätte. Ich will etwas, mit dem ich jeden Morgen auf die Arbeit fahren kann, so wie 40 Mio. andere auch. Da brauche ich keine 600PS. Die braucht da niemand. Das Mütchen des Deutschen muß runtergekühlt werden und es muß Entspannung auf der Straße einkehren...
Was den Basismodellvergleich betrifft: Wenn der Ioniq nur 165 fährt, zählt für mich der nävhste i30 der so schnell fährt. Den gibts nicht mal.
Also ich denke nicht, daß man nach Geschwindigkeit geht, oder? Es geht doch um die Ausstattung des Wagens. Aber gut, wie Du willst.

Wie gesagt, ich will hier keinen zum E-Autofahrer machen/bekehren. Ich habe ja auch noch keinen und bin noch nicht mal mit einem Probe gefahren. Ich wollte lediglich zeigen, daß nicht alles so schlecht ist, wie es in einschlägigen Medien behauptet wird (natürlich auch andersrum!) und daß man aufpassen muß, welche Zahlen wie zugrunde gelegt werden.
Das weiß jeder, der die Feinstaubdiskussion genau verfolgt. Außerdem möchte ich sagen, daß für mich ganz allein, ein Stromer eine definitiv mögliche Wahl ist, da Fahrprofil und alle anderen diskutieren Dinge gut auf mich zutreffen. Ich erwarte in den nächsten zwei Wochen einen Anruf, wann ich einen Ioniq Probe fahren kann. Danach werde ich wieder berichten, wenn es denn gewollt ist.
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 23.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)