Sie sind nicht angemeldet.




Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Peugeot 208 Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

281

Sonntag, 6. Januar 2019, 00:15

Tja, das Beispiel Norwegen ist auf Deutschland einfach nicht anwendbar.
Die Norweger sind stinkend reich. Es ist einfach nicht wahr, wenn in dem Artikel suggeriert wird, daß sich "Widerstand regt" gegen die Geldausgabe von 2,5 Mrd Euro allein beim Steuernachlass.
Erstens wird die E-Mobilität in Norwegen vom Staatsfond gesponsert, der fast eine Billion Euro enthält.
Zweitens wird kaum Geld aus diesem Fond entnommen, da die Gegenfinanzierung ja völlig anders läuft. Wenn Du in Norwegen einen Verbrenner kaufst, dann zahlst Du eine immense Strafsteuer; das können schon mal locker 10.000€ pro Auto mehr sein. (interessant in diesem Zusammenhang, daß dennoch noch Verbrenner verkauft werden!) Dieses Geld finanziert im Gegenzug den größten Teil der E-Mobilität. Das ist natürlich eine grandiose Wettbewerbsverzerrung aber ohne Einschreiten des Staates macht der Bürger eben nix. Mich würde z.B. der deutsche Aufschrei interessieren, wenn es bei uns wie in London oder Singapur wäre, wo man schmerzliche Summen zahlen muß, um überhaupt mit dem Auto in die Stadt zu dürfen. Aber das geht am Thema vorbei...
Was ich sagen möchte ist, daß das wenige Geld was zusätzlich in Norwegen für die E-Mobilität benötigt wird, weil eine Finanzierungslücke existiert, aus dem Staatsfond genommen wird und in keiner Weise den Staatsetat belastet. Somit regt sich auch kein Widerstand; im Gegenteil, da der Staatsfond für alle Bürger ist, wurden die befragt, ob für die E-Mobilität Geld entnommen werden darf.
Aber genau das ist der Punkt: Norwegen hat 5 Mio Einwohner mit fast einer Billion Euro Cash.
Deutschland hat 82 Mio Einwohner und 2 Billionen Schulden.
Mehr muß man dazu erst mal nicht sagen...da wäre eine Sanierung von einer Schultoilette schon angebrachter...

Lustig am Rande: Nach einer Umfrage bei einigen tausend Schülern, was sie sich denn von einer guten Schule wünschen, landete auf einem der letzten Plätze die Ausrüstung mit Tablets etc.; viel wichtiger waren Dinge wie verständnisvoller, guter und durchsetzungsfähiger Lehrer, renovierte Schulen und vieles mehr in der Hinsicht. Die Schüler waren mit großer Prozentzahl (glaube es waren weit mehr als 80%) sicher, daß ihnen eine Digitalisierung nicht beim Lehrnen helfen würde.
Witzig auch, daß ich das schon seit 25 Jahren behaupte und auch bis heute kein Handy aber immer noch Freunde habe ^^
Eigentlich behaupte ich sogar noch mehr: Die Digitalisierung schädigt den Menschen (und sei es, weil er vor ein leises E-Auto läuft, weil er geistesabwesend auf sein
Schmierfon glotzt :whistling: ) :D
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 23.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

282

Sonntag, 6. Januar 2019, 13:21

Naja, in London traue ich mich ohne Probleme in die Bahn oder ruf mir ein Taxi. Nahtlos komme ich pünktlich überall hin. Seit hier in Stuttgart das Dieselfahrverbot gilt, habe ich es schon öfter am Hauptbahnhof Stuttgart erlebt (da ich Abends Retter in der Not spielen musste): Die S-Bahn fällt aus, es fährt kein Bus und es ist kein einziges Taxis da, trotz eine Stunde warten... soviel zu unseren Öffis.

Norwegen hat ja noch unendlich viel mehr Förderung und das seit 15 Jahren und trotzdem sind noch 94% der Autos dort Verbrenner. Und die Jüngste Steuerverschärfung gab es auch nur, weil Volvo auf Hybride umstellt, die aber auch nur ein riesiger Ettikettenschwindel sind. Wie sagt man da: "1 Liter Verbrauch?! Am Arsch!" :D"

Wenn es nicht mal die Norweger schaffen, wie sollen wir das denn hinbekommen... und die haben schon 100% auf Regenerative Energien umgestellt... vor allem macht Audi ja jetzt Werbung, e-Auto in den Bergen und so. Jetzt warten natürlich alle auf Ladesäulen neben den Skipisten... dabei haben wir die noch nicht mal in den Städten. Und wenn doch, bekommst du Post vom Bürgermeister wie du es als Anwohner wagen kannst, dort zu laden... 8| :thumbdown:
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (01.03.19: 43.200 Km)

283

Dienstag, 8. Januar 2019, 06:59

Ja, das stimmt. Die Öffis sind teilweise eine Katastrophe in Deutschland. Und jetzt sind wir beim Huhn/Ei Problem. Die Öffis sollen ausgebaut werden wird gefordert aber wir leben in einer Markwirtschaft. Der Kunde ruft zwar für sein ökologisches Gewissen nach den Öffis, fährt aber nicht damit. Gerade letztens Diskussion in unserer Männerselbsthilfegruppe :D
Alle wollen den Ausbau aber keiner will es benutzen. Da sind die Forderungen ähnlich derer bei de E-Mobilität. Man will am Besten vor der Haustür die Haltestelle haben und genauso lang wie mit dem Auto auf die Arbeit brauchen. Dabei wird immer von einer Fahrtdauer ausgegangen, die nur erreicht werden kann, wenn man die Strecke Sonntags morgens um drei Uhr fährt. :D Es wird komplett ausgeblendet, daß man da Selbstbetrug betreibt und manch einer oft dreimal so lange fährt. Außerdem soll das Nutzen der Öffis kostenlos sein oder zumindest deutlich weniger kosten. Auch dabei werden die tatsächlichen Kosten für das eigene Auto falsch eingeschätzt.
Mit meiner Firma kamen wir Anfang Dezember viel zu spät zum Beginn unserer Weihnachtsfeier! Wir hatten einen Bus gechartert und wollten einige km damit nach Frankfurt City fahren, da wir mit einem (rußenden und stinkenden) Schiff über den Main tuckern wollten. Wir haben für eine Strecke von 12,4km (Maps) geschlagene 101 min benötigt!!! Alle sind davon ausgegangen, daß man in spätestens 30min da sein dürfte, selbst die, die die Strecke kennen. Wieso nutzt von denen keiner die Öffis? Damit fährt man die Strecke in 20min...
Langer Rede kurzer Sinn: Als Chef einer Nahverkehrslinie kann ich die Züge nicht im 2min Takt fahren lassen, wenn sie leer sind. Lasse ich sie nicht im 2min Takt fahren, fährt keiner damit ^^
Und dann noch das Problem der Anbindung der kleinen umliegenden Gemeinden.... :-Q


Und bei Deinen anderen Punkten gebe ich Dir mal wieder recht.
Ohne ein wenig Zwang wird eine Umstellung der Mobilität nicht klappen (damit meine ich jetzt nicht nur die E-Auto Geschichte). Mit Zwang erreicht man aber wiederum reflexhafte Abwehr beim Verbraucher was am Ende in Gelbwestenprotesten endet etc.
Deshalb wird die Menschheit auch untergehen 8|
Keiner spricht es aus: Der Deutsche produziert ~9 Tonnen CO2 pro Jahr und zur Erreichung des 2 Grad Zieles dürfte es nur EINE TONNE sein.
Jetzt überlege Dir selbst, welche Einschränkungen das erfordert...und wie populär das ist solange man vom Klimawandel noch nicht selbst betroffen ist.
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 23.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

284

Dienstag, 8. Januar 2019, 18:13

Ohje... Männerselbsthilfegruppe ?!?!?!?!

Also ich bin jetzt dann soweit, dass mein nächster auch ein e-Auto wird. Diese 7,2 KW kann ich in meiner Tiefgarage auf jeden Fall verwenden, ich müsste nur eine Leitung verlegen lassen. Oder auch dann umziehen...
Damit kann ich selbst nen Tesla in 8 Stunden laden. Und sogar der Porsche Tycan ist preislich attraktiv. Und das was von den anderen Herstellern kommt erst recht. Zumal die Prämien explodieren werden, sobald die ersten Co2-Strafzahlungen drohen... Und wenn man so die Tesla Stories liest, die selbst in den abgelegensten Gegenden Europas laden können. Die Performance Variante des Model 3, die hat was. Vor allem gerade mal 2 Monate Lieferzeit... Auch der Porsche Tycan ist preislich attraktiv.
Krass finde ich auch, dass man bei Tesla nicht mal zur Inspektion muss, um die volle Garantie zu bekommen. Natürlich macht man die mit. Aber Wartungsarmut ist auch ein gutes Argument...
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (01.03.19: 43.200 Km)

285

Donnerstag, 10. Januar 2019, 19:24

Also ich bin jetzt dann soweit, dass mein nächster auch ein e-Auto wird.
Ich habe immer noch Maulsperre :D

Ohje... Männerselbsthilfegruppe
Ich denke doch, Du weißt was ich damit meine?
Oder?
Sagt man das in Süddeutschland nicht so? 8|
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 23.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

286

Freitag, 11. Januar 2019, 09:03

Zitat von »Voltago«



Also ich bin jetzt dann soweit, dass mein nächster auch ein e-Auto wird.
Ich habe immer noch Maulsperre :D


Von wem? 8|

Zitat von »Voltago«


Ohje... Männerselbsthilfegruppe
Ich denke doch, Du weißt was ich damit meine?
Oder?
Sagt man das in Süddeutschland nicht so? 8|


Haha :D Selbsthilfe wofür ^^
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (01.03.19: 43.200 Km)

287

Freitag, 11. Januar 2019, 09:55

Na, Maulsperre, weil ich Deine Aussage so aus dem Nichts kaum glauben kann.
Voltago in einer E-Karre :D


Männerselbsthilfegruppe=Stammtisch :thumbsup:
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 23.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

Werbung

unregistriert

Werbung


288

Freitag, 11. Januar 2019, 11:52

Naja ich bin ja auch nicht doof. Ich kenne meine Autokosten die nicht wenig sind und wenn dann plötzlich Elektrorennwagen in der Range sind und das Laden daheim möglich ist... So ein Tesla Modell 3 bräuchte ich realistisch betrachtet sebst im Winter nur einmal pro Woche laden. Bei genauer Betrachtung ist das kein Drama. Wenn ich mir dann vorstelle, dass es olche E-Autos in Massen auch mit nur 150 PS geben könnte. Zusammen mit den niedrigen Wartungskosten... Also alles 2 Jahre mal ne Inspektion für den Super-Tesla für 750 €, das wars. Bei kleineren Autos wirds viel weniger. DAS ist doch dann die Revolution. Porsche und Bosch entwickeln jetzt sogar die kleinen Blockkarftwerke zur autarken Versorgung der Wohngebiete, die stellen die jetzt sukkzessive überall auf. So langsam wird es richtig interessant. Ab 2020 beginnt die heiße Phase...
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (01.03.19: 43.200 Km)

289

Donnerstag, 17. Januar 2019, 22:54

Ja, der kommende Corsa/208...die haben was. 50kWh Akku bei einem Kleinwagen. Das wirkt schon auf der allerersten Blick sehr attraktiv und ist auch noch gerade das was ich als ökologisch sinnvoll erachte.
Genau aus dem Grund, und weil meine Frau sich über den e-Niro, den Kona und sogar den Nexo informieren wollte, waren wir heute sowohl bei Kia als auch Opel.
Der Kia-Verkäufer meinte, daß in diesem Jahr nur 600 e-Niro nach Deutschland kommen sollen und davon gehen erst mal 500 an die Kia-AH als Vorführer. Ich habe keine Ahnung, ob das stimmt, hat lediglich der Verkäufer erzählt und wir wissen ja was das heißt beim Thema E-Mobilität: Sollte stimmen, muß aber nicht.
Bei Opel hieß es zu dem Thema, ja Corsa kommt noch Ende 2019 aber bis man so viel Akkuproduktion gesichert hätte, daß man signifikant und massentauglich liefern könnte, würde es wohl leider 2022 werden...


Wie ich schon vorher mal schrieb: Die Akkuverfügbarkeit wird langsam ein Problem. Mein Hyundai-Dealer meinte, daß er schon ein Duzend e-Kona hätte verkaufen können aber wenn die Leute die Lieferzeit von mindestens 12 Monaten hören, kaufen sie doch einen schneller verfügbaren Hybrid. Verständlich!
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 23.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

290

Freitag, 18. Januar 2019, 10:47

Ja so ist das, würdest du heute den Kaufvertrag für ein Tesla Modell 3 unterschreiben, bekommst du es im März geliefert...

Man muss kein Hellseher sein, um sagen zu können, dass es abartige Rabatte auf E-Autos geben wird, sobald die CO2-Strafen den Herstellern konkret werden...
Da ärgern sich dann alle, die 2019 oder 2020 ein E-Auto gekauft haben.

Und gerade bei den Ladezeiten tut sich derzeit sehr viel. Die deutschen Hersteller nehmen einen gewöhnlichen CHina-Akku und halbieren die Ladezeit, vergrößern die Reichweite und das bei längerer Haltbarkeit. Audi sagt, dass sei der Premium Vorteil. Ist halt die Frage ob den jeder nötig hat und ob man das Zahlen möchte. Aber das war ja schon immer so ^^

Was ich aber wie die Pest hasse, ist, wenn die Händler künstlichen Kaufdruck zu erzeugen versuchen. Bei solchen Händlern nehme ich schreiend reißaus. :cursing:
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (01.03.19: 43.200 Km)

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Haifisch

291

Freitag, 18. Januar 2019, 12:08

Ja so ist das, würdest du heute den Kaufvertrag für ein Tesla Modell 3 unterschreiben, bekommst du es im März geliefert...
Mmh...wo steht denn das? Vielleicht hast Du da was falsch interpretiert? Oder täusche ich mich dermaßen?
Meiner Meinung nach startet die Auslieferung in 40 Tagen, also Ende Februar...oder sagen wir so: Tesla hat das so angekündigt, denn die haben den Auslieferungstermin ja schon mehrfach angekündigt und verschoben.
Und dann werden natürlich erst mal die Wagen ausgeliefert, die von Anfang 2016 an vorbestellt wurden. Weltweit waren das ja über 550.000...zumindest kursierte diese Zahl mal. Tesla hat darüber geschwiegen soweit ich weiß.
Mal angenommen, es gibt für die EU 50.000 Vorbestellungen und es werden nur wenige hundert Model 3 pro Monat nach EU verbracht aber gut, sagen wir 5000 Stück pro Monat, also ca 1/4 der produzierten Wagen, dann dauert es 10 Monate, um allein die Vorbestellungen abzuarbeiten...naja, vielleicht vertue ich mich da aber auch gewaltig und der Elon schafft das schon und haut hier ordentlich was rüber. Ich habe über das oben von mir geschriebene absolut eine Ahnung und es ist alles nur aus den Fingern gesaugt.
Tatsache ist jedenfalls, daß Tesla der einzige ist, der E-Autos in größerer Menge baut/bauen kann/bauen wil.
Leider hat Tesla für das Geld was so eine Kiste kostet auch mit gröberen Qualitätsmängeln zu kämpfen. Da werden Autos nach der Fertigung reihenweise per Hand nachgebessert. Sowas gibt es bei den herkömmlichen Herstellern kaum, bzw nicht in dem Ausmaß. Vielleicht wird sich der ein oder andere Deutsche noch umgucken, wenn er von einem BMW auf einen Tesla umsteigt und das geliebte Spaltmaß nicht mehr stimmt :D
Nichts desto Trotz: Hut ab vor Tesla! Wenn der Elon es tatsächlich noch schaffen sollte, nachhaltig auf die Gewinnseite zu kommen...dann könnten andere Mängel immer weniger werden. Immerhin ist er nicht von Akkus aus Fernost abhängig und wird seine eigenen produzieren, hat sich Rohstoffe gesichert...der hat jedenfalls eine Verfügbarkeit von Akkus erarbeitet.
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 23.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

292

Sonntag, 20. Januar 2019, 08:28

Also wenn ich den Konfigurator durchklicke steht da:

Auslieferung März
Heute fällig2.000 €

Für mich heißt das März. Der produziert doch laut der letzten Berichte schon über 8000 St. pro Woche. Jetzt bestimmt noch mehr. Dank der neusten Entlassungen ist er jetzt wohl langsam wirtschaftlich auch auf Kurs und macht erste Minigewinne...
Aber erst mal schauen, wie sich das mit der Verkehrskommission entwickelt. Selbst wenn sie die Leute quasi zwingen wollen, die Produktion und die Infrastuktur ist noch nicht soweit, dass sich jedes Jahr Millionen Deutsche e-Autos kaufen können. Allein Stuttgart müsste sein Bahnnetz massiv ausbauen, für diejenigen, die sich keine individuelle Mobilität mehr leisten können oder der Verbote wegen. Aber das ist ausgeschlossen, wie Stuttgart21 zeigt. Jetzt soll die Regierung ruhig noch kommen und den Höchstmietpreis in den Metropolen auf 6-7 €/m2 festlegen - zusammen mit dem 0-Zins ergibt das den perfekten Gelbwestensturm...

Aber zum Glück sieht die Realpolitik dann doch anders aus. Das Schlimme ist nur, dass es die Unsicherheit wahnsinnig vergrößert. Kommt dann noch Tempo 130 und die Sektor-Tempoüberwachung, reicht plötzlich auch wieder ein Elektro-Peugeot oder auch was Koreanisches. Finanziell und karrieretechnisch würde das viel Druck aus dem Kessel nehmen. Mir würde die Autoindustrie dann echt nachweinen ^^
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (01.03.19: 43.200 Km)

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Haifisch

293

Sonntag, 20. Januar 2019, 09:58

Auf der Tesla Seite steht das dazu:

Wann erfolgt die voraussichtliche Lieferung, wenn ich heute noch die Bestellung meines Model 3 bestätige?
Alle Bestellungen werden voraussichtlich in der ersten Hälfte von 2019 ausgeliefert. Die Reihenfolge der Auslieferung richtet sich nach Reservierungsdatum, Lieferort und Konfiguration der Optionen. Bei der Konfiguration Ihres Model 3 können Sie die voraussichtliche Lieferzeit sehen—die tatsächlichen Lieferzeiten können jedoch aufgrund von Bestimmungsort und Konfiguration der Optionen abweichen.



Scheint also tatsächlich zu stimmen, daß die Model 3 hier zeitnah erscheinen werden. Ich bin gespannt :D


Was die Verkehrskommision erarbeitet hat, wird niemals so kommen und wurde ja schon von den Politikern auf breiter Front abgeschmettert.
Natürlich will der Deutsche das nicht und die Politik hat Angst, daß ihnen sowohl der Bürger als auch die Wirtschaft auf die Füße steigt.
Nichts desto Trotz ist es genau das richtige und fast haargenau das, was ich schon vor 20 Jahren am Stammtisch gefordert habe. Damals wurde unter der Rot-Grünen Regierung die Ökosteuer auf Sprit in Kraft gesetzt. Einige Jahre in Folge erhöhte sich jeden 1. Jan der Preis um 3 Pfennig. Damals ging mir das schon nicht weit genug bzw als es abgeschafft wurde, war ich entsetzt, denn ich wollte, daß es so weitergeht. Wohlgemerkt, damals fuhr ich selbstverständlich noch einen Verbrenner und mußte auch zahlen. Es geht aber nicht, daß man ständig Dinge fordert aber nicht bereit ist, dafür zu zahlen oder Einschränkungen hinzunehmen. Vor allem ist Sprit im rechnerischen Vergleich zum Einkommen viel billiger als vor 60 Jahren. Da kann man ruhig einen draufsetzen. Schade daran ist, daß es verstärkt immer die ärmeren Leute trifft und die, die mit ihrem dicken 80.000€ SUV fahren, ist es egal, ob sie 1,50 oder 2€ für den Liter zahlen.
Trotzdem wäre ein Tempolimit und eine Erhöhung der Kraftstoffsteuer ein richtiger Weg und vor allem ein richtiges Signal. Aber mit der Meinung stehe ich recht allein im Autoland Deutschland...
Und ja, Du hast recht! Das Bahnnetz müßte dringend ausgebaut und angepasst werden an die Erfordernisse einer mobilen Gesellschaft. Gerade die jungen Leute wollen gar nicht mehr unbedingt Auto fahren und freuen sich auf die Bahn und auf dem Land auf das autonome Fahren von Fahrdiensten.
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 23.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

294

Sonntag, 20. Januar 2019, 12:08

Naja "die jungen Leute, die gerne Bahn fahren" leben meist auch in eher prekären Verhältnissen oder haben nur einen kleinen, Stadzentrums-Zentrierten Aktionsradius. Man muss da schon genau drauf schauen, wer dort im Detail befragt wird. Am Stammtisch habe ich auch verschiedene Leute (kann sofort ein Duzend nennen) ohne Führerschein (oder mit kaum genutzten Auto) mit abgezahlten EInfamilienhäusern mitten in Stuttgart. Die S-/U-Bahn fährt sie überall hin. Die haben sich ihre Häuser aber schon geerbt und einfach gepflegt und erweitert. Zur Arbeit laufen sie nur wenige Gehminuten. Sie verzichten selbstverständlich auf eine große Karriere, weil sie ja im Prinzip alles haben. Soll das die Zukunft sein? Jeder von denen könnte ohne Probleme noch zig Stufen aufsteigen... Aber das ist halt auch der Grund, warum es im inneren Kern auch kaum neue Wohnungen gibt. Wer wechselt, hat sieht sich sofort einer Kostenatombombenexplosion gegenüber... Ist wirklich komisch: Auto und Haus sind die Karriere-Treiber nummer eins, auch in meinem Kollegen-Kreis. Nimmt man das Auto raus, sinkt der Druck gewaltig und damit auch das Wachstumspotenzial der gesamten Wirtschaft...

"Die Party isch over" steht jetzt in der WiWo. Wenn es abwärts mit der Konjuktur geht, die Leute wieder 100 Km fahren müssen, um überhaupt einen Job zum überleben zu bekommen. Dann kommt der Staat und erschwert die Mobilität. Jetzt wird es erst richtig interessant...
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (01.03.19: 43.200 Km)

295

Sonntag, 20. Januar 2019, 12:41

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/bunde…-a-1248739.html

Konjunktur, die in unseren heutigen Zeiten abwärts geht, wird leider herbeigeredet, damit all die, die an den Börsen, mit Währungen und Leerverkäufen Kasse machen wollen, endlich zum Zuge kommen.
Man quatscht also so lange vom Ende des Booms, bis es alle Konsumenten und Wirtschaftsbosse gehört haben und vorsichtig werden, Investitionen runterfahren, Headcount einfrieren, seltener shoppen gehen, Geld von der Börse abziehen und wieder auf's Sparbuch legen etc, dann geht der Konsum zurück und die "Analysten" (=Lobbyisten von den ganzen Hedgefonds etc) können endlich sagen, daß sie mal recht hatten und die Spirale beginnt sich zu drehen, immer schneller, bis die Wirtschaftsflaute oder schlimmeres tatsächlich eingetreten ist.
Ohne Not! Aber mit Billionen Reibach für einige wenige.
2015 hat man schon versucht, die Konjunkturdelle herbeizureden. Hat damals aber nicht geklappt.
Letzte Woche: JP Morgen legt den größten Gewinn ever vor, ~35% mehr als 2017, wo der Gewinn schon explodiert war, das macht 31 Mrd Dollar GEWINN!
Was passierte nun mit der Aktie? Was haben die Analysten gesagt?
Die Aktie sackte nach Bekanntwerden dieses spektakulären Ergebnisses um über 2% ab und die Analysten zeigten sich enttäuscht. Sie hatten mit MEHR gerechnet und sehen das jetzt als einen Indikator für die "kommende Wirtschaftsflaute".
Ja, ticken die noch alles richtig im Oberstübchen???????? :-Q
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 23.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Haifisch« (20. Januar 2019, 12:52)


296

Sonntag, 20. Januar 2019, 16:23

2018 war für fast alle ein Rekordjahr!
Schön wäre es, wenn es herbeigeredet wird: Die Steuersenkungin den USA wirkt nur einmalig, danach haben sich alle (preislich) drauf eingestellt und alles ist wie vorher. Geld wurde heimgeholt und versteuert, fertig. Die Löhne sind trotzdem zu hoch, Stahl zu teuer, da geht nichts zurück in die USA. Die Zinserhöhungen müssen auch irgendwann mal wirken, das geht jetzt los. England hat saumäßig vorproduziert angesichts des harten Brexit, nun sind die Lager voll. China lebt eh nur auf Pump. Diese ganzen Subventionen für Elekttroautos, der Seidenstraßenbau und auch sonst die ganzen Subventionsprogramme - sie sind alle nur Konjunkturstützen. Das funktioniert nur, solange das Geld fließt und dieses nichts kostet. Es gibt mehr als genug Zombieprojekte Weltweit, die nur laufen, weil die Kredite nichts kosten. Ganz besonders in Europa. Und Deutschland ist an seinem Wachstumslimit angekommen. Die Firmen müssten gewaltig erweitern und Fachkräfte anlocken. Diese lassen sich mit den bisherigen Löhnen aber nicht anlocken, also investieren die Firmen halt nicht. Dann schwächt sich das ganze halt ab. Aber Kapalimit bleibt Kapalimit, alles gut eigentlich. Wenn halt die Psychologie nicht wäre...

Der Pötsch hat heute in nem Interview auch gesagt, preislich wirds für die finanziell schwachen Käufer keine E-Autos mehr geben, die kosten seien zu hoch. Heißt im Klartext, Dacia wird auch hier seine Lücke füllen können ^^
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (01.03.19: 43.200 Km)

Werbung

unregistriert

Werbung


297

Sonntag, 20. Januar 2019, 18:53

Ja, 2018 war ein Rekordjahr, nachdem 2017, 16, 15, 14, 13 auch Rekordjahre waren und eigentlich geht das bis 2005 zurück, mit dem kleinen Knick Ende 2008/09.
Früher wechselten sich Hochs und Tiefs in schönen 3 Jahreszyklen ab. Heute wird es nur für die Anleger von Rekordsummen künstlich hochgehalten. Wie Du schon geschrieben hast, sind nach 2009 alle Schranken gefallen und auch alle Möglichkeiten auf eine schrumpfende Wirtschaft mit mehr Schulden, Investitionen und Senkung von Leitzinsen positiv einzuwirken, weil spätestens 2011 versäumt wurde, die Zinsen wieder langsam steigen zu lassen. Die Börse und alle Zocker hatten sich an das billige Geld gewöhnt aber auch Staaten, die endlich Bonbons für alle verteilen konnten...ohne an eine Zukunft mit steigenden Zinsen zu denken, denn das führt kurzerhand in den Staatsruin.
Verdienen tun dann die Leute, die nichts aber auch gar nichts zum Sozialwesen oder der Wertschöpfungskette der Produktion beitragen. Nämlich die ganzen Zocker und Spieler, von denen das Finanzgebaren diktiert wird.
Ich sehe auch einige Dinge so wie Du es geschrieben hast.
Mit ca. 50% des BIPs ist die chinesische Staatsverschuldung immer noch deutlich unter der EU (ca. 80%) und den USA (ca. 110% des BIPs). Allerdings ist die Verschuldung Chinas noch deutlicher vorangetrieben worden als bei anderen Ländern, doch die können den Turn noch schaffen...die USA nicht mehr, zumindest nicht mit so einem Präsidenten und nicht, wenn die Weltwirtschaft tatsächlich nach unten korrigiert werden sollte.



Das Leben in der vollen Hütte könnte einfach weitergehen, würden sich mal sämtlich alle Regierungschefs geheim treffen und klarmachen, daß z.B. am 30. Juni 2019 alle Schulden UND Guthaben den Wert Null haben. Überall auf der Welt. Keiner hat mehr bei niemandem Schulden und niemand hat Guthaben. Natürlich verbleiben "feste Werte" weiterhin bei dem, der sie besitzt. Da würden dann alle Finanzinvestoren blöd aus der Wäsche gucken und dem ein oder anderen Reichen würden seine 20 Mrd. mental fehlen aber dafür hätten seine Firmen auch keine Kredite mehr, die bezahlt werden müßten. Afrika hätte eine neue Chance (die sie wohl auch wieder versieben würden) genauso wie Lateinamerka (siehe Argentinien) oder auch die USA. All das Geld, das nicht mehr in die Tilgung von Zinsen gehen müsste, könnte wieder in Bildung oder was auch immer fließen. Die nächsten 50 Jahre wären gerettet, bis der dann wieder aufgehäufte Schuldenberg drückend wird.
Bei den Geldgeschäften im späten Mittelalter hielt das aus dem jüdischen bekannte Jubeljahr Einzug. Alle 50 Jahre sind Dir die Schulden erlassen worden. (siehe Erlassjahr)
Warum das nicht heutzutage wieder anwenden???
Deutschland 1948...da war das auch so...und das führte erst zu dem unglaublichen Wirtschaftswunder der 50er und 60er...während die Briten und 100 andere Staaten ihre Rüstungsschulden aus dem Weltkrieg abzahlen mußten, konnte Deutschland, das die Kacke verursacht hatte, lustig wieder aufbauen.
Ohne Schulden (anfangs, direkt nach der Null werden natürlich wieder Kredite vergeben) und deren Tilgung gäbe es auch wieder mehr Geld für Investition in Infrastruktur und Forschung...damit dann neue Bahnlinien und bessere Akkus :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :rolleyes: :whistling:

Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 23.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

298

Sonntag, 20. Januar 2019, 22:49

Haifisch als Robin Hood haha :D

Deutschland (BRD!) wurden die Schulden ja nur als Gegenmittel zu Russland erlassen und nicht aus reiner Nächstenliebe. Die DDR durfte dagegen alles fein an Russland... pardon der UDSSR abtragen ;)
Länder die MIT Schulden kein Geld haben, haben auch OHNE Schulden kein Geld. Da braucht es mehr, z.B. Währungsunterschiede.
Und natürlich einen Zins als Risikoindikator. Griechenland würde so oder so erneut abkacken.

Ich finde es echt schade, wie verbissen man um Griechenland gekämpft hat und wie gleichgültig man nun GB ziehen lässt... unseren Viertgrößten Handelspartner.

Wenn ich mir meine Xiaomi Produkte so ansehe, z.B. den Saugroboter: Jo der ist echt drollig und gut. Aber Vorwerk und Co. können es besser, halt teurer - und früher. Die Chinesen kopieren gut, das wars auch wieder. Billig sind sie halt. Haben allerdings auch eine Milliarde Menschen die in bitterster Armut lebt... heißt hinter Chinas Wachstum steckt kaum Substanz. Da sind 50% Schulden sogar abartig. Zumal 6,5% Wachstum in CHina ja ähnlich wie Null Prozent bei uns sind...
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (01.03.19: 43.200 Km)

299

Dienstag, 5. Februar 2019, 07:54

Hmmmmmmmmmmmm
Ganz so einfach ist es dann wohl doch nicht. Laden können allein reicht nicht. Beheizt sein muss die Garage auch noch. Also in der Tiefgarage oder an der Laterne - wie soll das gehen?
Habe keinen Bock in der Eiseskälte laufen zu müssen... konntest du schon bisschen testen?
Klar, bei Minus 40 Grad bleibt auch der Diesel stehen, aber mein Benziner der läuft ^^ Gut, vorerst sind diese Temperaturen hier weniger wahrscheinlich.
Aber dass die Norweger ihre Elektroautos als Zweitwagen kaufen und die Einzelgaragen beheizt sind und sogar dies Beheizungen vom Staat mitfinanziert werden, sollte man dazu sagen.

Aber Laternenparker sind eben nicht die Zielgruppe des Elektroautos. Das sind wir dann wieder beim "Lifestyleprodukt" ^^
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (01.03.19: 43.200 Km)

300

Mittwoch, 6. Februar 2019, 20:02

Hey mein Bester,
zuerst mal kann ich Dich beruhigen. So schnell bleibt man nicht stehen. Ich habe noch keine schlechten Erfahrungen im Winter gemacht. Das kälteste war allerdings in diesem Winter -12,3°C bei uns. Ich habe keine Garage und kein Car-Port und ich mache auch kein Feuerchen unter meinem Auto. :D Der ADAC hatte mal aktuelle E-Autos bei minus 20°C getestet und die liefen da alle einwandfrei. Keine Ahnung wie das bei -40° aussieht. Vielleicht wird dabei der Elektrolyt zäher und die anfängliche Reichweite geht grandios in den Keller...?
Nun ist es aber so, daß zumindest beim Ioniq (bei den anderen weiß ich es nicht) die Batterie extrem gut gedämmt ist. Die Datenlogger ermitteln über OBD die Temps des Akkus und der braucht sehr lange um runterzukühlen. Jetzt kommt das Beste (und das haben auch andere E-Autos): Die Akkuheizung. Wenn der Akku zu tiefgekühlt wird...irgendwo unter -5°C springt die Akkuheizung an, wenn das Auto angeschlossen ist, bzw ab dem Moment, wo es gestartet wird. Somit wird ein Reichweitenverlust durch den gekühlten Akku erst mal verhindert und es ist auch schonender für den Akku.Während der Fahrt erwärmt sich der Akku ohnehin und selbst, wenn die Reichweite etwas über Nacht runtergegangen ist, "gewinnt" man diesen Wert wieder hinzu. Ist ja nur rechnerisch ermittelt zum jeweiligen Zeitpunkt aktuell. Wenn Du das Auto so programmierst, daß es in der Nacht lädt und voll ist, wenn Du einsteigst, dann hast Du nicht nur ein vorgewärmtes Fahrzeug, sondern auch eine mollig warme Batterie ^^ Ein immenser Reichweitenverlust tritt auch durch die Heizung nicht ein, wenn man für sein Fahrzeug gleich eine Wärmepumpe geordert hat, die man konfigurieren kann oder in höheren Ausstattungsvarianten serienmäßig dabei ist. Während ohne Wärmepumpe die Elektroheizung gern mal 5-6kW zu Beginn zieht (wenn nicht vorgeheizt wurde) und später dann so 2-2,5kW, sind es mit WP zu Beginn 3-4Kw und dann auf 0,5-0,8kW sinkend bei -3 bis -8°C. Das spart den ein oder anderen km.Der Satz; Zitat: Der ADAC geht davon aus, dass viele Batterien bei Kälte bis zu 50 Prozent ihrer Reichweite einbüßen. ist so nicht richtig formuliert: Durch Arschiwarm, Lenkradheizung, Heckscheibenheizung, normale Heizung, Licht, verliert das Auto auf jeden Fall Reichweite. Anderes zu behaupten wäre unseriös; die Batterie "verliert" diese Reichweite aber nicht allein durch die Kälte.Mit meinem Auto bin ich bei sommerlichen Temperaturen zwischen 230 und 280km an Reichweite. Das ist extrapoliert, da ich immer spätestens mit 5% Restakku geladen habe und da habe ich die Restreichweite dann draufgerechnet. Jetzt im Winter liege ich so bei 170-190km mit meinem kleinen 28er Akku. Morgens heize ich vor und nachmittags wird mit kaltem Innenraum gestartet.und die Heizung muß entsprechend mehr leisten. Dafür ist es in der Regel nachmittags etwas wärmer als morgens.Jetzt zu Tesla und dem Bericht aus USA:
Tesla hat das alles NICHT.
Keine Wärmepumpe, keine Akkuheizung (zumindest nicht richtig...man arbeitet daran), kein gescheites Termalmanagement. Ich glaube letzteres im Model 3 schon aber immer noch keine WP. Tesla spart an dieser Stelle und sagt: Wir haben so einen großen Akku und 400km Reichweite, da fallen die 50km zusätzlicher Verlust durch die reine E-heizung nicht so ins Gewicht 8| Festfrierende, bewegliche Teile haben viele Autos und auch Probleme damit. Auch einklappende Außenspiegel können festfrieren.
Ich dachte, daß Du eine Tiefgarage hast? Das ist Jackpot! Da wird nix kalt und Du sparst noch beim Vorheizen, falls es überhaupt nötig ist.Mein Auto steht draußen ohne Carport oder Garage.
Stromer fahren ist ungleich Verbrenner fahren und bedeutet, daß man Kompromisse machen muß und einige Dinge zurückschrauben...aber hey, dafür riechen die Schuhe nicht mehr nach Diesel... :D :thumbsup: ;) ;) ;)
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 23.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)