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221

Dienstag, 4. September 2018, 15:10

Es ist wie ein Fluch!
Heute Morgen wollte ich das Fahrzeug zulassen.
GEHT NICHT!
Es fehlt eine Sondergenehmigung/Ausnahmegenehmigung des Kraftfahrtbundesamtes.
Warum?
Das Auto hat noch NFEZ und braucht aber WLTP seit dem 01.09.
Wäre jetzt kein Problem. Es gibt ein Internetportal und für mein Autohaus auch eine Freischaltung. Leider hat das Kraftfahrtbundesamt diese Seite aber noch nicht freigegeben, weil noch nicht die Fahrgestellnummern von denen (KBA) eingepflegt wurden, die das betrifft; also alle Autos, die vor dem 31.08 gebaut wurden und jetzt erst zugelassen werden.
Heißt also im Klartext, daß jetzt erst mal alle Händler ihre Fahrzeuge nicht los werden, weil die keine Zulassung erhalten.

Die WLTP Geschichte ist ja nun bereits sein Monaten, ach schon seit Jahren bekannt. Mir ist es schleierhaft wie es passieren kann, daß es dort keinen reibungslosen Übergang gibt.
Außerdem: Wieso denn bitte auch bei einem E-Auto? (Frage muß nicht beantwortet werden)
Mein Autohändler hat jetzt auch das Problem bei einem Kona, der bei ihm im Hof steht...
Ich hoffe, das Amt bekommt das schnell hin, denn wenn das jetzt Wochen dauert, dann stehen auf der Zulassungsstelle aber bestimmt 100 Leute vor einem...
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222

Dienstag, 4. September 2018, 19:19

Ja gib deinen 208 nicht her. :S Ruhig Blut... was lange währt usw....
Also VW hat mehrere Monate lang vorproduzieren lassen, allein beim Audi RS3 gibt es daher viele Schnapper zu machen...
Aber das ist echt übelst.

Zumal bei VW die aktuellen WLTP-Werte fast identisch sind mit den NEFZ-Werten. Aber bei Mercedes auch. Oder PSA. Oder BMW. Die Abweichungen liegen bei max. 5-10%. Warum also die Panik... oder ist da schon wieder was Illegales am Laufen?
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223

Dienstag, 4. September 2018, 20:14


Also VW hat mehrere Monate lang vorproduzieren lassen, allein beim Audi RS3 gibt es daher viele Schnapper zu machen...

irgendwie scheint das vorproduzieren ja nix zu bringen, denn wenn Du das Fahrzeug im August bestellt hast und heute bekommst, kannst Du es nicht morgen zulassen, weil die Ausnahmegenehmigung fehlt und die Internetseite des KBA das nicht ausspuckt.
Ich hoffe das regelt sich bald. Am Samstag geht der 208 weg auf nimmerwiedersehen (nicht ganz, bekommt ein Arbeitskollege). Hyundai hat sich schon bereit erklärt, obwohl nicht ihr Fehler, mir ein Leihfahrzeug zu geben.
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224

Dienstag, 4. September 2018, 21:34

Na siehste geht doch... na ich denke, dass das KBA das nicht gebacken bekommt, werden die Hersteller nicht auf dem Schirm gehabt haben...
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225

Dienstag, 4. September 2018, 21:43

Vielleicht habe ich ja doch noch Glück und die Sache klappt doch noch bis Freitag?! Müßte ja nur ein Wunder geschehen und morgen funktioniert alles und die Kiste kann zugelassen werden.
Geschluckt habe ich als die junge Mitarbeiterin bei der Zulassungsstelle keinen blassen Schimmer hatte, was ein NFEZ oder ein WLTP ist. Ihre Kollegin (sehr viel älter) konnte locker aushelfen. Und das mir, der ich gestern in der Eisdiele erleben mußte, daß zwei ~20jährige junge Männer ca. 30sec benötigten, um herauszubekommen, daß 4x6=24 ist während mein Lehrling glaubte, die Türkei läge am Pazifik.

Es geht rapide abwärts. Kein Wunder, wenn so viele ungebildete Menschen rumlaufen, daß die schnell zum Ideologiefutter von rechten Nazi-AfDlern werden und saufend und pöbelnd durch ostdeutsche Großstädte ziehen...
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Voltago

226

Dienstag, 4. September 2018, 22:55

Ich drücke dir die Daumen ;)
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227

Mittwoch, 5. September 2018, 09:04

Es geht rapide abwärts. Kein Wunder, wenn so viele ungebildete Menschen rumlaufen, daß die schnell zum Ideologiefutter von rechten Nazi-AfDlern werden und saufend und pöbelnd durch ostdeutsche Großstädte ziehen...
Heimatland, sind das viele Vorurteile in einem einzigen Satz. :D
Ich würde nicht sagen, dass es generell abwärts geht. Es machen immer mehr jugendliche das Abitur und die Universitäten werden auch immer voller. Außerdem hat sich der Unterricht, wie wir "alten Säcke" ihn kennen, stark verändert. Kompetenzen wie, Sprache, Mathematik und Allgemeinbildung sind ein wenig in den Hintergrund gerückt. Man lernt heute nicht mehr die Bundesländer mit ihren Hauptstädten auswendig und übt nicht den Pythagoras bis er einem aus den Ohren kommt. Der Frontal-Unterricht mit Holzhammer-Methode wurde gänzlich abgeschafft. Die Schüler erarbeiten sich das Wissen fast selbständig in Gruppenarbeiten und machen zu einzelne Themen Projekte, die vorgetragen werden. Dadurch wird natürlich viel weniger Fachwissen transferiert - geschult werden jedoch kognitive Fähigkeiten, die bei uns Alten völlig vernachlässigt wurden. Wir haben nicht gelernt zu argumentieren, Kreatvität war in unserem Unterricht nicht notwendig und Reflektion fand überhaupt nicht statt. Was nun wichtiger ist, darüber lässt sich streiten.

Und wenn AfD Wähler nur Säufer aus dem Osten wären, wäre die Partei sicher nicht im Bundestag vertreten. Ich meine in Bayern sind sie soagr auf über 12% gekommen. Und der durchschnittliche AfD Wähler ist zwischen 30 und 60 Jahre alt und hat mittlere Reife. Es sind also nicht die jungen "ungebildeten" Menschen, die sich schwer tun 4x6 zu multiplizieren. Es sind wir Alten, die stramm in der Schule saßen, Schillers Glocke auswendig gelernt haben und heute in der Arbeiterschicht das Geld schwer verdienen müssen und kaum über die Runden kommen. Und wer weiß, vielleicht wurde die AfD von unserer Generation gewählt, gerade weil wir größtenteils diese kognitiven Fähigkeiten nicht besitzen, worauf heute im Unterricht so viel Wert gelegt wird - Kreativität, Reflektion, Argumentation,... Spontan würde ich sagen, alles Fähigkeiten, die ein AfD Wähler nicht besitzt.

Sorry, für das viele OT. Ich drück dir die Daumen, dass du bald dein E-Auto zugelassen bekommst :thumbsup:
Peugeot 208 GTi


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Haifisch

228

Donnerstag, 6. September 2018, 19:45


Heimatland, sind das viele Vorurteile in einem einzigen Satz. :D

Tja, bin eben auch nicht besser als die Chefpopulisten :whistling:

Immer mehr machen das Abi: Richtig!
Sind die Schüler klüger geworden? Nein!
Die Eltern zwingen (mehr oder weniger) ihre Realschulkinder auf das Gymnasium, denn es soll doch mal was aus ihnen werden.
In der Realschule sind die ehemaligen Hauptschüler und in der Hauptschule verbleibt der Sumpf.
Früher haben max 25% Abi gemacht, heute 65%.
Es gab noch nie so viele Studi-Abbrecher wie heute.
Ich bin für die Bachelor und Masterstudenten verantwortlich, wenn sie bei uns ihre Arbeit machen. Es ist eine Katastrophe wie der Wissensstand ist.
Du sagst, die Kiddys hätten Kreativität gelernt. Ich würde genau das Gegenteil behaupten. Die jungen Menschen sind zum überwiegenden Teil nur Konsumenten von Information, Auswerten können sie sie nicht; sie sind auch nicht in der Lage von einer Wissensinsel zur nächsten eine Brücke zu bauen. Das Wissen bleibt isoliert und es scheint kaum möglich über den Tellerrand zu blicken und sich eigene Gedanken zu machen und Lösungsvorschläge zu erarbeiten ist so gut wie unmöglich.
Ich arbeite in der Naturwissenschaft. Vielleicht ist das in anderen Berufen besser? Naturwissenschaft gehört nun mal zu den eher schweren Berufen mit hohen Anforderungen beim Denken und hohen Sicherheitsstandards beim Arbeiten. Was man da dann so gruseliges erlebt... 8|
Argumentation und Reflektion verbessert? Mmh...politische Reflektion jedenfalls nicht. Da weiß der durchschnittliche Student oder Lehrling bei uns nichts. Demokratie? Keine Ahnung was dazu benötigt wird. Politische Parteien? Hat man schon mal gehört aber keine Ahnung wer für was einsteht. Habe mit einem besonders dumpfen Lehrling schon den Test gemacht und ihm zu schwierigen Fragen einfache Antworten gegeben. Fand er alles total plausibel, obwohl ich es sehr durchsichtig gestaltet habe. Ich habe dann tatsächlich zu ihm gesagt, daß er prädestiniert ist, um "fake news" leichtfertig zu glauben, nur weil es sich irgendwie "logisch" anhört. Er wäre ein perfekter Mitläufer.
Auch die Halbwertszeit von Wissen ist gering. Einer meiner Studis hatte Geschichte Leistung und hat seine Abiarbeit über das 3. Reich geschrieben, konnte sich aber z.B. nicht an das Datum der Machtergreifung erinnern...noch nicht mal an das JAHR! Er ging dann von 1932 aus. ;(
Ich könnte ewig so weitermachen...macht mal Tests mit euren Azubis, Studenten oder euren Kindern. Es könnte bitter werden.

Was die AfD angeht, ja, da hast Du recht, ich habe das auch so nicht sagen wollen, daß die AfD ein Phänomen des Ostens wäre und alles Säufer sind.
Ich traue mich aber zu sagen, analog einem Spiegelreporter, daß Wutbürger, die mit Nazis zusammen demonstrieren, auch von mir als Nazi gehandelt werden. Da gibt es dann keinen Unterschied mehr. Wenn sich die AfD Funktionäre mit Nazis in einer Horde befinden, erkenne ich keinen Unterschied.

Mußt Dich nicht für OT entschuldigen. Das hier ist ein freier Spielplatz, in dem man auch mal abweichen darf. Außerdem bin ich ja auch sowas wie der OT-Held hier :whistling: :D
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

229

Freitag, 7. September 2018, 09:36

Also ich kann dir schon teilweise zustimmen...
Die Zahl der Studiabbrecher sind stark gestiegen, auch im Verhältnis betrachtet. In meinen Augen spricht das aber auch dafür, dass die heutige Jugend viel selbstreflektierender ist. Wir, die von den Baby Boomer erzogen wurden, betrachten ein Abbruch des Studiums oder einer Ausbildung als etwas Negatives und das lese ich bei dir zwischen den Zeilen auch raus. Unsere Eltern haben uns gelehrt Dinge durch zu ziehen, die wir angefangen haben - Das ist der gleiche Scheiß wie, iss dein Teller leer. Wenn man merkt, die Arbeit oder das Studium ist nicht das richtige, dann muss man sofort damit aufhören und was Neues starten. Und wenn das Neue wieder das falsche ist, wechselt man nochmal. Wenn man zur Selbstfindung ein halbes Jahr auf dem Jakobsweg wandern muss, bitteschön. Es gibt jedenfalls keinen Grund herablassend zu sein, wenn sich jemand umorientiert. Umorientieren find ich auch ein viel schöneres Wort, als abbrechen.

Außerdem lese ich wieder bei dir heraus, dass du z.B. Reflektion an Allgemeinbildung fest machst. Ich kann mir gut vorstellen, dass es heutzutage viel mehr Teenager gibt, die keine Ahnung haben was eine Demokratie ist. Ja, das ist eben das Resultat, wenn in der Schule die Aufgabe heißt: Überlegt euch in vierer Gruppen, wie ein Land geführt werden kann - und nicht, lerne die Herrschaftsformen auf diesem Blatt auswendig.
Und klar, das betrifft natürlich auch Dinge wie Jahreszahlen von Kriegen. Und wenn man allgemein sein Gehirn nicht darauf trainiert hat, Texte und Zahlen auswendig zu lernen, fällt es einem auch schwerer, gelerntes Wissen zu behalten - Vor allem, wenn es total unnütz ist.

Für all das muss ich keine Tests machen, der Zustand ist mir bekannt. Man kann sich aber schon fragen, was ist nützliches Wissen? Was ist schlimm daran, wenn dein Azubi nicht weiß, wann die NSDAP an die Macht kam. Wenn er es nicht weiß, wird ihn das sicher nicht in seiner täglichen Arbeit behindern.
Wir neigen dazu, andere Menschen zu verurteilen, wenn Sie Dinge nicht beherrschen oder Wissen, die für einen selbst selbstverständlich sind. Tjop und jetzt erinner dich mal dran, wie man in früher Jugend das komplette Dritte Reich in uns rein gehauen hat. Und nur deshalb sind wir der Meinung, das müsse jeder Wissen - Wie sieht es aus, wenn ich dich nach anderen wichtigen Jahreszahlen frage... Wann begann die spanische Inquisition? Wann war der dreißigjährige Krieg? Wann die Sachsenkriege? Würdest du die Stirn runzeln, wenn jemand die Zahlen nicht kennt? Und wenn nicht, welche Kriege muss man kennen um gebildet zu sein?

Ich hatte mal eine ähnliche Diskussion mit einem Elektriker-Meister. Der hat sich darüber echauffiert, dass sein Azubi keine einzige Gleichung lösen kann auf der Berufsschule. Am gleichen Abend fragt er mich, wo auf der Stadtverwaltung unsere ehemalige Schulkameradin arbeitet. Meine Antwort war: Im Erdgeschoss, direkt links neben dem Banachraum. Er hat etwas ungläubig geschaut, worauf ich sagte... Wenn du es nicht findest, fragst am Eingang nach dem Banachraum, dort gehst hin und du siehst das Büro gleich daneben. Er: Alles klar!
Darf ich ihn jetzt als ungebildet bezeichnen, weil er keinerlei mathematische Grundkenntnisse besitzt? Ich meine, wie kann man glauben, der Banachraum befindet sich in der Stadtverwaltung? Und so einer macht sich auch noch über Menschen mit mangelnden Mathematikfähigkeiten lustig, pfff.

Um auf deine eingangs gestellte Frage zu kommen. Die Schüler sind nicht klüger geworden, ja. Aber auch nicht dümmer. Auf den Hauptschulen befinden sich Schüler, die einen Hauptschulprüfung von 1990 nie schaffen würden. Das ist aber klar, wenn viel mehr jugendliche das Abitur machen. Durch diese Verschiebung bleibt in der Hauptschule wirklich nur der absolute Rest. Und ich weiß sehr gut wovon ich rede, meine Frau ist Lehrerin für Mathematik an einer Gemeinschaftsschule.
Ich seh aber auch die andere Seite. In meiner Abteilung ist das Team sehr jung. Mit knapp 40 Jahren bin ich der älteste Projektleiter. Wir haben 24 Jährige M.Sc Absolventen, die Selbstbewusst mit den Kunden umgehen und schon mittlere Projekte leiten mit über 10mio. Volumen. Wenn ich dran denke, wie ich und meine Kollegen mit 24 Jahren waren - das sag ich jetzt lieber nicht. Ob die das Wahlprogramm der FDP kennen, oder wissen wann der 2. Weltkrieg endete... Wayne?

Und zu guter Letzt... Wer mit Reichkriegsfahnen-schwingenden Glatzköpfen demonstriert, ist eindeutig ein Nazi. Ein Oberbayrischer Bandarbeiter, der AfD gewählt hat... Vielleicht, aber auf jeden Fall nicht zwangsläufig. Denke da sind wir uns einig.
Peugeot 208 GTi


230

Sonntag, 9. September 2018, 10:19

Ich war mal grad so am schauen: Also halbwegs günstig bin ich nur dann unterwegs, wenn ich sicherstellen kann, dass ich in 100% aller Fälle zu Hause tanken kann. Sobald ich unterwegs tanken muss, wird die Kalkulation gesprengt. Es gibt zwar viele Anbieter die mit kostenlos tanken Werbung machen, aber erst nach Abschluss einer Sondergebühr oder anderen Bedingungen, die dich als Durchreisenden die Arschkarte ziehe lassen. Vor alle setzt es mich unter Stress, wenn ich weiß, dass jede Minuto, wo mein Auto irendwo steht, ich zusätzliches Geld bezahlen muss. Und wenn Millionen Menschen E-Autos haben, wird es diese Ladenmöglichkeiten immer noch geben?
Nein, das Elektroauto ist und bleibt ein teures Spielzeug. Aber immerhin: Man könnte damit den Einfluss der Ölferderländer in der Welt brechen. Aber wenn diese Länder zusammen brechen, was mag dann mit den Menschen passieren?
Interessantes kleines Video.
Man muss endlich aufhören, so viele Menschen für die bekloppten seltenen Rohstoffe zu opfern.
Klar das gibts beim Öl auch, aber die für die zustörungen für die Akkuproduktion nimmt noch zusätzliche, nie dagewesene Dimensionen an. Vor allem die neue Technologien mit weniger Verschwendung, wird eh erst eingeführt, sobald sich die jetzige primitive Technologie armortisiert hat...

Heißt also: Schränke ich mein Mobilitätsbedürfnis stark ein, kann ich kosten Sparen. Soll das die Zukunft sein?

Wir sehen es ja beim Diesel: Indem er in immer mehr Städten verboten wird und die Benziner viel zu teuer zum Pendeln sind, wird die Landflucht nur noch stärker befeuert. Damit droht eine neue humanitäre Katastrophe in den Städten... Und welche Firma baut bitte eine flächendeckende Ladeinfrastruktur im ländlichen Raum, wenn wir dort noch nicht mal eine 4G Versorgung haben... Wer E-Autos möchte, muss es auch lieben in vollgequetschten Städten leben zu wollen, wo es bald nicht mehr genug Luft zum Atmen oder Platz zum laufen gibt...
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (25.07.17: 13.200 Km)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Voltago« (9. September 2018, 10:34)


231

Dienstag, 11. September 2018, 22:17

Wenn man merkt, die Arbeit oder das Studium ist nicht das richtige, dann muss man sofort damit aufhören und was Neues starten.
Gebe Dir recht.
Leider ist es aber heutzutage so, daß die Kiddys gar nicht wissen, auf was sie sich einlassen, wenn sie sich für einen Beruf entschieden haben. Klar kann es mal passieren, daß es anders wird als man es sich vorgestellt hat und dann hast Du recht, da muß was neues her. Aber das das so häufig passiert...kann es nicht damit zu tun haben, daß die jungen Leute überhaupt keine Ahnung und Vorstellung von der Berufswelt haben? Nie gelernt haben, daß man unten in der Nahrungskette steht und sein Handy aus der Hand legen sollte, wenn es einem gesagt wird? Daß man tatsächlich 8h arbeiten muß und nur 1h Pause hat? Ich habe erst im Juni einen Lehrling verabschiedet, der erst von mir, nach drei Jahren Lehre, erfahren hat, wie viel er verdienen wird. Warum wußte er das nicht schon vorher und vor allem, warum glaubte er, daß er ja nicht im Traum von den paar Piepen leben könnte? Ich muß dazu sagen, daß die Tarifverträge in der chemischen Industrie extrem nobel mit den Gehältern umgehen. So viel wie bei uns verdient man nur in wenigen anderen Berufen.
Meine Bachelor und Masterstudies sind fast alle weltfremd und glauben, wenn sie ihren Master haben, sind sie Chef und müssen nix mehr tun. Leider sind sie dann kein Chef, weil ohne Dr. vor dem Namen läuft nix.
Außerdem lese ich wieder bei dir heraus, dass du z.B. Reflektion an Allgemeinbildung fest machst.
Mag sein, daß ich da schief gewickelt bin.
Wie will man aber ohne Allgemeinbildung reflektiert sein? Was wird denn reflektiert, wenn der Spiegel schwarz ist? Wie kann man jemandem etwas über z.B. den Ukrainekonflikt erklären, wenn man nicht 200 Jahre zurückblickt und sich die russisch-ukrainische Geschichte anschaut. Nur dann versteht man, was heute los ist und warum sich Ukrainer und Russen nicht verstehen.
Unnützes Wissen...gibt es das?
Wenn man kaum Ahnung vom Faschismus hat, wie will ich reflektieren ob das besser oder schlechter als Demokratie ist?
Aber Du hast recht, in der täglichen Arbeit wird es niemanden behindern, wenn man darüber nichts weiß.
Übrigens war während meiner Schulzeit mit der Weimarer Republik Schluß mit Geschichte. Das 3. Reich gab es nicht mehr für uns. Dafür habe ich in der 5+6. Ägypter, Griechen und Römer gemacht und auf der Realschule in der 7+8. gleich noch einmal. DAS war des Guten zuviel ;(
Übrigens bin ich was Wichtigkeit von Geschichte angeht auch ein schlechter Gesprächspartner, da ich das immer gern machte, heute noch gern mache und ab und an einen Schmöker über Geschichte lese. Wenn ich mich nicht für Chemie entschieden hätte, wäre auch ein Studium von Geschichte und Politologie gegangen. ICH bin aber froh mit meiner Entscheidung und hätte mich nie umentscheiden müssen, weil ich meinen Traum arbeite. ^^
Ach, und über die Sachsenkriege der Franken könnte ich jetzt keine Details erzählen...über den Rest schon :thumbsup:
Aber so genau muß das tatsächlich keiner können...ein gewissen Grundwissen erwarte ich aber schon...die Welt begann nicht mit der Erfindung des Smartphones :D

Das mit dem Banachraum ist Klasse und fies in einem. Damit hättest Du mich wohl auch noch gekriegt. Mathe ist meine absolute Achillesferse :thumbdown: . Rechnen kann ich, Mathe ist Glückssache. Bei Integralrechnung bin ich ausgestiegen und war nur noch körperlich aber nicht mehr geistig anwesend.
Wenn ich Analysenergebnisse meiner Substanzen bekomme, muß viel integriert werden...was bin ich froh, daß es Computer gibt!!!!!!
In meiner Abteilung ist das Team sehr jung. Mit knapp 40 Jahren bin ich der älteste Projektleiter. Wir haben 24 Jährige M.Sc Absolventen, die Selbstbewusst mit den Kunden umgehen und schon mittlere Projekte leiten mit über 10mio. Volumen. Wenn ich dran denke, wie ich und meine Kollegen mit 24 Jahren waren - das sag ich jetzt lieber nicht. Ob die das Wahlprogramm der FDP kennen, oder wissen wann der 2. Weltkrieg endete... Wayne?
Das ist prima und freut mich für Dich!!! Und es freut mich für die jungen Leute. Ich wäre sehr froh, wenn ich ähnliches berichten könnte. In der Forschung meiner Firma arbeiten allein in "meinem" Gebäude 500 Leute. Wir suchen neue Chemiker, die im Labor arbeiten. Das könnte gut ein Master machen. Leider finden wir aber keinen aus Deutschland, der unseren Anforderungen entspricht. Leicht fündig wird man dann im Ausland. Wir haben allein in unserer Abteilung 2 Spanier, einen Inder, zwei Rumänen, einen Franzosen, eine Tschechin und mein Chef ist Japaner. Seit dem ersten September hat ein Kolumbianer unser Team verstärkt; den habe ich erst gestern kennen gelernt. Was soll ich sagen; große Augen habe ich gemacht, der spricht schon recht gut deutsch. Genau wie alle oben aufgezählten, bei der einen Spanierin mußt Du schon lange hinhören, um noch zu erkennen, daß sie keine Deutsche ist. Einen deutschen Master hatten wir auch, der seine Arbeit bei uns gemacht hat und dann noch drei Jahre seinen Doktor oben drauf. Es wurde also Geld in seine Ausbildung gesteckt...er wurde aber nicht genommen...ich überlasse das Warum Deiner Phantasie. ;)
Aber natürlich hast Du recht: Schnell kann das Bild zu einseitig werden. Sicher laufen nicht nur "Idioten" da draußen rum. Das wäre zu einfach gedacht und stimmt auch nicht.
Und zu guter Letzt... Wer mit Reichkriegsfahnen-schwingenden Glatzköpfen demonstriert, ist eindeutig ein Nazi. Ein Oberbayrischer Bandarbeiter, der AfD gewählt hat... Vielleicht, aber auf jeden Fall nicht zwangsläufig. Denke da sind wir uns einig.
Denk ich auch!
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232

Dienstag, 11. September 2018, 22:28

Interessantes kleines Video.
Das Video ist einfach zu kurz, um sich ein Bild zu machen. Im Gegenteil ist dieses Video sogar ein Gegenteil. Wenn ich böse wäre kann ich so argumentieren:

Die Atacamawüste ist eine der, wenn nicht sogar DIE trockenste Region der Welt. Dort gibt es maximal Salzseen. Es regnet dort oft mehrere Jahr gar nicht. Im Bericht hat man das Gefühl, die Lithiumförderung würde Trockenheit erzeugen. Das ist sehr schlimm tendenziös.
Was kann der E-Mobilist dafür, daß Menschen ihre Gesundheit opfern, um etwas Kobalt aus der Erde zu holen. Wie im Bericht schon gesagt wird, das ist ein winziger Teil der Weltförderung. Die Menschen werden von niemandem gezwungen, diese Arbeit zu machen (das sie das machen, um nicht hungern zu müssen, verschweigen wir mal).
Bananen, Kaffee und Kleidung machen sich auch nicht von selbst. Im Gegensatz zu Kobalt werden dort tatsächlich Menschen (Kinder) gezwungen.

Aber schau Dir mal die Ölsandförderung in Kanada an...
Der Mensch ist ein Monster.

(Nein, das Elektroauto ist und bleibt ein teures Spielzeug.)

Na, da freu' ich mich dann, daß ich, konservativ gerechnet, jedes Jahr allein durch die geringen Stromkosten 800€ sparen werde. Und jeder Cent, den Diesel teurer wird, macht meine Kostenrechnung fröhlicher :P Aktuell hat mein Auto zwar erst 350km auf der Uhr aber ich habe bisher noch 0 (Treibstoff-)Kosten gehabt. :thumbsup:
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Haifisch« (11. September 2018, 22:35)


233

Mittwoch, 12. September 2018, 06:31

Die Atacamawüste ist eine der, wenn nicht sogar DIE trockenste Region der Welt. Dort gibt es maximal Salzseen. Es regnet dort oft mehrere Jahr gar nicht. Im Bericht hat man das Gefühl, die Lithiumförderung würde Trockenheit erzeugen. Das ist sehr schlimm tendenziös.
Was kann der E-Mobilist dafür, daß Menschen ihre Gesundheit opfern, um etwas Kobalt aus der Erde zu holen. Wie im Bericht schon gesagt wird, das ist ein winziger Teil der Weltförderung. Die Menschen werden von niemandem gezwungen, diese Arbeit zu machen (das sie das machen, um nicht hungern zu müssen, verschweigen wir mal).
Bananen, Kaffee und Kleidung machen sich auch nicht von selbst. Im Gegensatz zu Kobalt werden dort tatsächlich Menschen (Kinder) gezwungen.


In dieser Wüste gab es durchaus Regionen, von denen man leben konnte... nun nicht mehr. Naja, die Kobaldarbeiter werden durchaus gewungen, vor allem Kinder. Denn es ist ja ihre einzige Möglichkeit, Geld zu verdienen. Aber das ist ein anderes Thema. Derzeit fördern wir ja doppelt so viele Ressourcen, weil wir alles parallel betreiben das ist ja das Schlimme.

Aber schau Dir mal die Ölsandförderung in Kanada an...
Der Mensch ist ein Monster.


Jo.

(Nein, das Elektroauto ist und bleibt ein teures Spielzeug.)


Genau, die Schwanzverlängerung des modernen Menschen... und wie immer man das bei der Frau nennt. ^^

Na, da freu' ich mich dann, daß ich, konservativ gerechnet, jedes Jahr allein durch die geringen Stromkosten 800€ sparen werde. Und jeder Cent, den Diesel teurer wird, macht meine Kostenrechnung fröhlicher :P Aktuell hat mein Auto zwar erst 350km auf der Uhr aber ich habe bisher noch 0 (Treibstoff-)Kosten gehabt. :thumbsup:


Solltest du auch, auch nicht nur fürs E-Auto den doppelten Preis (im Vergleich zu einem Benziner mit ähnlicher Performance (100 PS) gezahlt, sondern noch nen Haufen für die Elektroinfrastruktur auf dem Dach und im Haus hingeballert. Wobei dass ja derzeit jeder muss, der eine Heizung erneuern muss... und dann 20 oder 30 Jahre warten, bis sich das rentiert.

Wie oft darf man die Batterie laden, hat Hyundai da was gesagt? Denke mal die ist spätestens am Ende der Garantie hee! Hoffentlich ist sie es vorher und muss kostenlos getauscht werden, sonst hätte der Nachkäufer ein Problem.

Naja, erst mal werden die ganzen Pionierkunden und Haifische abgezockt, beovor dann dann die marktreifen Produkte ab 2025 auf den Markt kommen :-)
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (25.07.17: 13.200 Km)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Voltago« (12. September 2018, 06:44)


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234

Mittwoch, 12. September 2018, 13:23

Leider ist es aber heutzutage so, daß die Kiddys gar nicht wissen, auf was sie sich einlassen, wenn sie sich für einen Beruf entschieden haben
Ich glaube, dass das kein Phänomen der heutigen Jugend ist. Das beste Beispiel dafür bin ich... Ich hab nach der Realschule eine Ausbildung zum Energieelektroniker gemacht, weil ich Elektrotechnik cool fand. Ich hatte keine Ahnung was man verdient und vor allem wußte ich nicht, dass das nur ein anderer Begriff für Installateur ist. Nach ein paar Jahren im Beruf hab ich das Abitur gemacht und Elektrotechnik studiert. Warum? Weil ich das immernoch cool fand, nur der Job war nix für mich. Im sechsten Semester hab ich eine Persönlichkeitsanalyse machen lassen. Da kam herraus, dass ich völlig ungeeignet für den Ingenieursberuf bin, dass es mir schwer fällt Expertenwissen auf nur einem einzigen Gebiet aufzubauen. Meine Kompetenzen lagen laut Analyse im Management und so hat man mir nahe gelegt zu promovieren. Dazu hatte ich keine Lust und habe PM Fächer auf der Uni besucht. Also unterm Strich habe ich mit etwa 28 Jahren gewusst, was der richtige Beruf für mich ist. Ach, und heute hab ich bei Elektrotechnik gar keine Aktien mehr drin - War dann doch nicht so cool.
Ich hab auch schon Menschen kennengelernt, die nach 13 Jahren Friseurberuf Lehrerin geworden sind oder nach 20 Jahren Postbote eine Ausbildung zum Elektriker angefangen haben.
Aber ich kenne auch einige in meinem Alter, die einen, für sich, falschen Beruf gewählt haben, trotzdem nicht wechselten und diesen heute als notwendiges Übel betrachten. Ich glaube die Zahl solcher Menschen ist bei der heutigen Jugend viel kleiner. Daher kommen die vielen Abbrecher.

Zitat

Wie will man aber ohne Allgemeinbildung reflektiert sein? Was wird denn reflektiert, wenn der Spiegel schwarz ist? Wie kann man jemandem etwas über z.B. den Ukrainekonflikt erklären, wenn man nicht 200 Jahre zurückblickt und sich die russisch-ukrainische Geschichte anschaut.
Das wäre ja eine Katastrophe, wenn man nur fremderlebtes aus Geschichtsbücher reflektieren kann. Nee, ich meinte etwas anderes damit. Ich erlebe die heutige Jugend als mehr selbstreflektierend und neugierig. Schau dir nur mal an, wieviel Abiturienten ein soziales Jahr im Ausland machen. Die Jugend macht sich mehr Gedanken über das Sein... Wer bin ich, wo komm ich her, wo ist mein Platz... Oder wie Nietzsche sagte: Wer ein Warum im Leben hat, erträgt fast jedes Wie - Ein Satz der meine (Y-)Generation geprägt hat und revolutionär war. Heute ist die Denkweise selbstverständlich.

Zitat

Unnützes Wissen...gibt es das?
Interessante Frage...Philosophisch betrachtet, würde ich sagen NEIN, denn Wissen kann niemals einen negativen Effekt haben. Als pragmatisch denkender Mensch bin ich jedoch der Ansicht, dass individuell erlerntes Wissen für den persönlichen Zweck unnütz sein kann... Spontan fällt mir eine Aufgabe aus HM3 ein... Berechne das Volumen der sechsdimensionalen Einheitskugel. Ich meine, wer von uns hielt sich noch nie in der sechsten Dimension auf und war erstaunt wie viel cm^6 Flüssigkeit in eine Kugel gepasst hat.
Für Quantenmechaniker ist so etwas natürlich relevant, aber für Ingenieure??? In welchem Universum sollen wir denn Produkte entwickeln?

Genau, die Schwanzverlängerung des modernen Menschen... und wie immer man das bei der Frau nennt. ^^
Echt jetzt? Ein Elektroauto als Schwanzverlängerung? Kauft man sich da nicht eher was mit 8 Zylinder? Oder meinst du damit, dass sich Fahrer von Elektroautos genauso penetrant verhalten könnten wie 50% der Veganer und jedem damit in seiner Umwelt auf den Sack gehen.

Naja, erst mal werden die ganzen Pionierkunden und Haifische abgezockt, beovor dann dann die marktreifen Produkte ab 2025 auf den Markt kommen :-)

Nach der Prognose unseres Unternehmens sind 2025 die E-Autos noch in einem ziemlich jungen Stadium. Es werden dann zwar viel mehr E-Autos verkauft als heute, aber dass E-Autos einen beachtenswerten zweistelligen Prozentbetrag bei den Neuzulassungen haben, wird es eher 2030 werden. Aber hey, wenn es keiner kauft, wird daran nicht geforscht. Wir sollten den Haifischen dankbar sein, dass sie so viel Geld für so ein §X!&%$! Auto ausgeben. Genau wie all den Bahn- und Fahrradfahrern die für uns die Straßen frei und sauber halten. Amen :rolleyes:
Peugeot 208 GTi


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Voltago, Haifisch

235

Freitag, 14. September 2018, 15:52

Wir sollten den Haifischen dankbar sein, dass sie so viel Geld für so ein §X!&%$! Auto ausgeben.
Da muß ich dann doch noch mal einhaken. :D
Das Auto hat mitnichten viel Geld gekostet.
Wenn ich mir einen 130PS Benziner Golf konfiguriere mit der gleichen/ähnlichen Ausstattung wie mein Fahrzeug jetzt, dann kostet der mich schlappe 38.840€ nach Liste. Ziehen wir davon 15% Rabatt ab, dann bin ich bei 33.000€. Selbst bei 20% bleiben immer noch über 31.000€. Da kommt dann aber noch die Überführung und Zulassung dazu. Nicht eingerechnet, daß mein jetziges Auto mehr Platz auf den Rücksitzen bietet, weil es länger ist.
Ich habe inkl. Zulassung und Überführung 30.370€ bezahlt.
Hinzu kommt, daß ich ca. 800€ an Spritkosten spare, keine Steuer bezahle und Inspektionen gerade mal 75€ kosten. Und es kann nix mehr kaputt gehen wie bei den oft unzuverlässigen Verbrennermotoren (in der Hoffnung, daß man keinen Elektrowurm bekommt). Außerdem kostet er mich noch 130€ weniger in der Versicherung, wofür das Auto als E-Auto natürlich erst mal nur wenig kann.
Solltest du auch, auch nicht nur fürs E-Auto den doppelten Preis (im Vergleich zu einem Benziner mit ähnlicher Performance (100 PS) gezahlt, sondern noch nen Haufen für die Elektroinfrastruktur auf dem Dach und im Haus hingeballert. Wobei dass ja derzeit jeder muss, der eine Heizung erneuern muss... und dann 20 oder 30 Jahre warten, bis sich das rentiert.
Nun, das mit dem doppelten Preis sollte jetzt hoffentlich endgültig geklärt sein.
Aber ja, Du hast recht, die Kosten für die Anlage auf Dach und Keller wird natürlich verschwiegen. Ich wollte sowieso so ein Teil, hätte dafür aber weniger gezahlt, weil kleiner. Durch das E-Auto habe ich sie größer genommen. Meine Heizung ist Wärmepumpe und läuft somit nur mit Strom. Damit spare ich enorm Heizkosten für Wohnung und Warmwasser. Keine Spritkosten mindestens das halbe Jahr.
20-30 Jahre Amortisationskosten? Im Leben nicht, eher um die 10 Jahre. Hängt natürlich ein bißchen von der Witterung ab ^^
Mein Arbeitgeber hat, auf einen Verbesserungsvorschlag von mir, ausgerechnet, wann es sich für ihn lohnt, wenn unser großes Gebäude komplett mit Photovoltaik ausgerüstet würde.
Ganze 6,5 Jahre!
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

236

Freitag, 14. September 2018, 19:19

Also 33.000 € zahlst du höchstens für einen neuen Golf R. Aber dass du ein "Zock mich ab, du VW Händler"-Schild auf die Stirn tätowiert hast, hast du ja mit deiner E-Golf Aktion und deinen Hinterhofhändlern längst bewiesen. Als Überführung bekommst du übrigends eine Werksbesichtigung ;) Ist immer die billigste Variante und musst nicht das teuerste Händler-Angebot nehmen. Übrigens überholt dich auf der Autobahn jeder Verbrenner Golf. Also sei nicht so wahnsinnig, dich mit einem 130 PS Golf zu vergleichen. Dein Ioniq ist nicht einmal einem Golf 1.0 mit 85 PS gewachsen. :thumbsup:

Für mich hat sich der "Traum" vom e-Auto schon ausgeträumt: EIne kuze Untersuchtung der Elektrik hat ergeben, wir hätten nicht den Platz für die Leitungen, dass wir 28 Wallboxen samt eigenem Sromzähler anschließen könnten. Es müsste also eine teure Neukonzipierung her. Da müsste man als Mieter schnell den einen oder anderen Hunderter an Nebenkosten zsätzlich übbernehmen, dass sich das rentiert. Vorausgesetzt, der Strom wäre dann kostenlos. Damit ist dein Ioniq für mich im Unterhalt um Welten teuerer als mein BMW M140i x-drive. Da hier in Schwieberdingen die meisten Häuser ähnlich gebaut sind, müsste ich mir wirklich ein freistehendes Einfamilienhaus dafür bauen... Wenn ich dann von der ganzen Ladestations-Abzocker-Mafia lese... Nene!

Es bleibt halt so, dass das freistehende EInfamilienhaus mit Solaranlage Grundvoraussetzung für ein E-Auto ist. Es ist halt ein teures Spielzeug. WIe mein 140er auch. Niemand von uns beiden hat seine Entscheidung mit Vernunft gewählt. Willkommen im Club quasi. :thumbsup: Cachaca ist von uns drein in der Tat der Vernünftigste und fährt seinen 208 GTi bis er auseinanderfliegt :D
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (25.07.17: 13.200 Km)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Voltago« (14. September 2018, 19:25)


237

Freitag, 14. September 2018, 20:15

Also 33.000 € zahlst du höchstens für einen neuen Golf R. Aber dass du ein "Zock mich ab, du VW Händler"-Schild auf die Stirn tätowiert hast, hast du ja mit deiner E-Golf Aktion und deinen Hinterhofhändlern längst bewiesen. Als Überführung bekommst du übrigends eine Werksbesichtigung Ist immer die billigste Variante und musst nicht das teuerste Händler-Angebot nehmen. Übrigens überholt dich auf der Autobahn jeder Verbrenner Golf. Also sei nicht so wahnsinnig, dich mit einem 130 PS Golf zu vergleichen. Dein Ioniq ist nicht einmal einem Golf 1.0 mit 85 PS gewachsen.
Voltago, bleib doch bitte wenigstens ansatzweise realistisch. Ein Golf R kostet schon allein ohne alles laut Liste 43.200. Wenn man dann all das reinmacht, was reingehört, dann zahle ich 33.000€, wenn ich 50% Rabatt bekomme. :D :D :D
Leider kann ich die Konfiguration des 130 PS Golfs nicht hier hochladen. Ich bin anscheinend zu dämlich. Dann könnte ich Dir zeigen, daß die Autos von der Ausstattung sehr gut vergleichbar sind und wie gesagt, ich habe sogar 20% Rabatt mit eingepflegt und komme trotzdem nicht günstiger.
Übrigens hat mich in meinem Peugeot auch jeder Verbrenner-Golf überholt, wenn er schneller als 140 gefahren ist :thumbup: Wird also auch in Zukunft so sein.
Hinterhofhändler :D Das ist witzig. Der hat ständig 5000 Autos am Start in mehreren Städten... ^^
Übrigens kostet die Werksbesichtigung auch Geld...
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Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

238

Freitag, 14. September 2018, 20:25

Werksabholung kostet immer viel weniger als Abholung beim Händler ;)
Nen neuer R mit Werksabholung kostet ca. 40.000 € (statt 48-50k Liste) als Vorführer etwas günstiger.
Hat natürlich viel zu viel drin was dein Ioniq nicht hat, ist halt Top-Modell.
Bei deinem Fahrprofil würde sich sagar ein seeliger 45 PS Golf reichen^^

Den 85 PS Golf gibts für die Hälfte dann für die Hälfte. Also lassen wir das ^^ Jeder hat seine Hobbies, deines ist eben der Ioniq, passt ja :D

Jetzt musst nur praktische Berechte abliefert... oder vielleicht würdest du das netterweise ;)
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Voltago« (14. September 2018, 21:33)


239

Freitag, 14. September 2018, 21:42

Also lassen wir das
Kann ich nicht lassen, weil Dein Glaube den Fakten im Wege steht. Immerhin bist Du jetzt realistischer geworden.
Habe tatsächlich mal den Golf R konfiguriert mit allem was der Ioniq auch hat. Bis auf die Ledersitze (sowas hatte ich einmal, nie wieder!) und natürlich die überbordenden PS vergleichbar. Da komme ich auf: 51.400€ Liste. Auf das Wägelchen gibt es zwar keine 20% sondern so 12-15, was dann hieße, das man etwas mehr als 43.000 berappen müßte. Also tatsächlich gar nicht so weit weg von dem was Du ansetzt. Du darfst z.B. u.a. nicht vergessen, eine Garantieverlängerung von 3 Jahren und 150.000 km mit einzurechnen. Das ist dann zwar immer noch schlechter als ich es bei Hyundai für umsonst habe, aber es hilft bei der Vergleichbarkeit.

Tatsächlich sollte man allerdings ein ähnliches Auto wie den Ioniq aus dem Hause Hyundai bzw Kia vergleichen. Ich hatte den Golf genommen, weil der jedem ein Begriff ist.
Tatsächlich sind die Hyundais natürlich immer etwas günstiger als VW und dann wird es schon schwieriger bei einem i30 auf 30.000 € zu kommen.
Es geht mir nur um die Gesamtsumme und bei den 30.000€ kann man im Vergleich nicht von unglaublich teuer reden, nur weil es ein E-Fahrzeug ist.
Der 10.000€ teure E-Golf kommt da schon eher in die Kategorie: Zu teuer für das Angebot. 5000 weniger wären realistischer.

Sooo viel günstiger ist die Werksabholung nun auch nicht, dafür bekommt man aber schon was geboten, inkl. Übernachtung und Anreise.
Wenn man dann allerdings noch den Wertverlust (je nach Länger der Rückfahrt) durch die zusätzlichen allerersten Kilometer mit einrechnet... :D :P

Aber Du hast vielleicht recht. Wir sollten das lassen, denn man kann eigentlich nicht ein E-Auto mit einem stinkenden und dröhnenden Verbrenner, der Vergangenheit der Mobilität, vergleichen. Man kann ja auch nicht die Pferdekutsche von König Ludwig II mit einem Golf R vergleichen. :-Q
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240

Freitag, 14. September 2018, 22:01

@voltago. Lass Haifisch noch Luft zum Leben. Er gehört wahrscheinlich zu der Gruppe Hörst Lüning. Elektrofreund vor dem Herrn und wahrscheinlich ein Whisky zu viel getrunken (Lüning:)). Man kann zu jedem Motor Vor und Nachteile finden. Soll doch jeder fahren was er will, auch wenn er zu einer Minderheit gehört