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1

Donnerstag, 27. Juli 2017, 16:39

Kartell-Skandal / E-Mobilität

Beim Vaterlandsverräter Benz
Wie auch immer Du das schon wieder meinst...?

Das bezieht sich darauf, dass sie als nachweislicher Schummelbeteiligter alle Verraten haben. Mal unabhängig davon, dass ich auch nichts davon halte. Das Kartell wird doch jedem spätestens klar, wenn man sieht, dass die alle die gleichen Bedienkonzepte hatten. Außer eben PSA usw. Und BMW hat auch sehr vieles sehr anders umgesetzt. Als einstmals Stolzer Autobauer ist Daimler nun zu einer Ober-Verräter-Firma geworden. Vielleicht wird ja Daimler jetzt bald die 13. VW-Marke ^^
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
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First Lion

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2

Donnerstag, 27. Juli 2017, 17:09

Also Voltago, deine Ansichten sind mir mehr als fragwürdig. Klar hat sich da Daimler, Volkswagen, etc. Nicht gerade mit Ruhm bekleckert, aber das Problem besteht darin das wir, die Verbraucher, beschissen werden und im Endeffekt in die Röhre schauen (auf Kosten für Umrüstungen oder den Wertverlust des PKWs sitzen bleiben).

Die Politik nimmt die Automobilindustrie in Schutz. Da steht einfach zu viel Geld/Macht hinten dran. Wenn man denen nur Strafzahlungen aufdrückt und nichts was wirklich weh tut (z.B. Verkaufsstopp) wird sich auch daran auch nichts ändern.
Aber von Vaterlandsverräter zu sprechen ist schon ziemlich merkwürdig in meinen Augen
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3

Donnerstag, 27. Juli 2017, 17:16

Ohne die großen Deutschen Automobilhersteller wäre Deutschland vermutlich wirtschaftlich kaum besser als Polen, Tschechien usw... Wir sollten einfach nur dankbar sein, dass die Deutschen so gute Autos bauen. Deshalb ist Vaterlandsverräter nicht wirklich gerechtfertigt -.-
Bisherige Autos:
Peugeot 206 / 75 PS / ab 1998
Peugeot 207 Platinum / 150 PS / ab 05.2008
Peugeot 208 Allure / 156 PS / ab 03.2013

Aktuelles Auto: _
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mfg Mario

4

Donnerstag, 27. Juli 2017, 17:42

Dachte mir natürlich, daß Du das meinst, aber Deine Ausdrucksweise ist...schwierig.

Es ist halt klug, wenn man Dreck am Stecken hat und weiß, daß man auffliegt, eine "Art" Selbstanzeige zu machen, weil man dann in der Regel eine Strafverschonung zu erwarten hat.
Die deutsche Autoindustrie hat sich das alles selber eingebrockt. Daß Daimler da jetzt versucht, ungeschoren rauszukommen, mag unfair den anderen gegenüber sein, bringen wird es vielleicht auch nichts (siehe Sammelklage in den USA, die sich schon formiert) aber vielleicht hilft es ja endlich mal ein bißchen mehr Transparenz zu bringen und endlich wieder Autos zu bauen, die auch was taugen. Abgasmessungen zeigen ja, wenn man sich an den Stand der Technik hält, dann bekommt man einen Diesel super sauber. Ich hoffe, der Betrug wird den Firmen vielleicht mal eine Lehre sein (ich glaube es nicht, denn aus der Vergangenheit sind die Kartellgeschichten, wo man schon viele Milliarden zahlen mußte, ja auch egal gewesen) und vielleicht kommen neue Manager, die das Steuer rumreißen und deutsche Autos wieder in die Zukunft bringen. Wenn es nämlich nur noch ein paar Jahre so weitergeht, dann werden die Strafzahlungen schmerzlich, die Verkäufe werden einbrechen, was zu weniger Gewinn führt und dann reicht das Geld vielleicht nicht mehr, den Anschluß an neue Technologien zu bekommen. Schon jetzt hinken die Deutschen meilenweit hinter der E-Mobilität und was vielleicht noch wichtiger ist, der Brennstoffzelle hinterher. In 15 Jahren will doch keiner mehr einen richtigen Verbrenner fahren. Leider wird dem Diesel ja schon allerorten das Wasser abgegraben, als nächstes kommt der reine Benziner und mit Glück werden dann noch Hybride fahren dürfen. Norwegen, Schweden und jetzt neu Großbritannien wollen die Verbrenner sogar komplett verbieten und das teilweise schon ab 2025. Den deutschen Automobilbauern läuft die Zeit davon und bei VW gibt es wahrscheinlich immer noch welche, die glauben, daß das so nicht kommen wird. Als Peugeot schon den Rußpartikelfilter hatte, hat VW immer noch gesagt, es sei unmöglich so etwas wartungsfrei zu bauen. Noch vor 3 Jahren hat VW mit Blick auf Tesla behauptet, daß es nie zu einem Absatzmarkt für E-Fahrzeuge kommen wird und Daimler hat sich selbst die Technologie der Brennstoffzelle vom Haken nehmen lassen. Jetzt haben Hyundai, Toyota und Honda kaufbare Brennstoffzellenautos und tolle plug-in Hybride und E-Autos. Höre noch die Deutschen wie sie sagen, daß die Batterien ja nicht halten würden und nach 2 Jahren alles Schrott ist. Die ersten Prius sind 19 Jahre alt und fahren immer noch. Es gibt schon richtig viele Teslas als Gebrauchte, die deutlich mehr als 200.000km gefahren sind (seit 2013!!!) und eine Messung bei einem von denen hat ergeben, daß trotz 212.000km Laufleistung, der Akku noch über 90% Restkapazität hatte.
Was ein wirklicher Skandal ist, ist, daß wahrscheinlich die Manager mit einem blauen Auge davonkommen und es mal wieder den kleinen Bandarbeiter trifft.
Noch ist die deutsche Automobilindustrie nicht am Ende aber sie sollten jetzt mal das Steuer rumreißen.
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 21.000 km gefahren.
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First Lion, Schleimritter

5

Donnerstag, 27. Juli 2017, 21:54

Das die deutschen bei E-Autos komplett den Anschluss verlieren sehe ich nicht so. Siehe zB jetzt den Ampera E. Die wollen natürlich keine E-Autos, weil da einfach viel zu viel wegfällt. Und für die deutschen Zulueferbetriebe wird das auch schwierig... also erst einmal möglichst lange den guten akten Verbrenner verkaufen.

Im Grunde kann man froh sein das ein Auto nicht nur aus dem Antrieb besteht. Deutsche Autos stehen weltweit für hohe Qualität. Und hochwertige Innenräume oder gute Fahrwerke werden auch in 20 Jahren noch gefragt sein.
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mfg Mario

6

Donnerstag, 27. Juli 2017, 22:57

Das die deutschen bei E-Autos komplett den Anschluss verlieren sehe ich nicht so. Siehe zB jetzt den Ampera E. Die wollen natürlich keine E-Autos, weil da einfach viel zu viel wegfällt. Und für die deutschen Zulueferbetriebe wird das auch schwierig... also erst einmal möglichst lange den guten akten Verbrenner verkaufen.

Im Grunde kann man froh sein das ein Auto nicht nur aus dem Antrieb besteht. Deutsche Autos stehen weltweit für hohe Qualität. Und hochwertige Innenräume oder gute Fahrwerke werden auch in 20 Jahren noch gefragt sein.
Zum letzten Absatz gebe ich Dir uneingeschränkt recht.
Wegen dem Ampera E...nun wo wird der denn verkauft, wenn überhaupt? Für Deutschland scheint das Jahr 2019 angepeilt...wenn überhaupt...außer für den skandinavischen Markt und ein paar sonst wo in der Welt, stehen keine Kapazitäten zur Verfügung und die Kapazitäten sind auch nur in homöopatischer Menge vorhanden. Sieht für mich nicht nach einer wirklich gewollten Elektrifizierung aus.
Was die Zulieferbetriebe angeht, klar, das ist nicht schön für die Leute die dort arbeiten. Da es in Deutschland vielleicht irgendwann hopladihop mit der Elektrifizierung/Brennstoffzelle geht, werden diese Betriebe u.U. schnell sterben, was nicht hätte sein müssen, wenn man frühzeitig auf neue Technik setzt, denn was man nicht vergessen darf, werden auch immer wieder neue Arbeitsplätze entstehen. Durch die Erfindung des Automobils brauchte man auch nicht mehr 10tausende von Postkutschern, Pferden, Züchtern und Stalljungen. Wenn etwas neues entsteht, verschwindet etwas altes. So ist das nun mal. Wenn es einigermaßen langsam geht, dann klappt das auch...wenn auch schwierig in unserer schnellen Welt.
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Danato

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7

Donnerstag, 27. Juli 2017, 23:59

Wo soll eigentlich der Ganze saubere Strom herkommen ? Hust.
Glaube nicht an all das Gehype. Glaube auch nicht das die Briten ihr Gesetz mit 2040 halten können.

Bin kein Fachmann aber ob Son Kohlekraftwerk sauberer ist als ein die Herstellung und Verbrennung von Benzin sauberer ist ... kann ich mir noch nicht vorstellen.


Hoch lebe der Verbrennungsmotor :-Q
207 120 VTI - verkauft
207 Sportium 156THP - verkauft
208 GTi by Peugeot Sport - 10.05.2016 mit Radio, elektr. Fensterheber, Leichtmetallfelgen, Nebelscheinwerfer, Lenkradschloss, uvm.

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8

Freitag, 28. Juli 2017, 06:17

Wo soll eigentlich der Ganze saubere Strom herkommen ? Hust.
Glaube nicht an all das Gehype. Glaube auch nicht das die Briten ihr Gesetz mit 2040 halten können.

Bin kein Fachmann aber ob Son Kohlekraftwerk sauberer ist als ein die Herstellung und Verbrennung von Benzin sauberer ist ... kann ich mir noch nicht vorstellen.


Hoch lebe der Verbrennungsmotor :-Q
Der Strom muß erst mal gar nicht "sauber" sein. Ein Kohlekraftwerk hat einen Wirkungsgrad von ~57% und ein modernes Gaskraftwerk von ~65-70%. Selbst bei den Ladungsverlusten, die beim "Auftanken" eines Stromers entstehen, ist dieser Wirkungsgrad immer noch besser als die 35% beim Benziner (wenn er denn mit 35% läuft, meist im Teillastbereich unter 20%; gut außer bei Voltago, der weiß nicht was ein Teillastbereich ist :D ) oder selbst die max. 40% beim Prius im Attkinsonmodus. Auch kommen ja heute schon 20-30% des Stroms aus der Steckdose aus den regenerativen Energien.
Oft gibt es auch die Frage, ob überhaupt genug Strom an sich da ist.
Um 1L Benzin herzustellen werden zwischen 1,5 und 1,8kWh benötigt. Das sind bei einer Tankfüllung Benzin von 50L bereits mind. 75 kWh, die "mitgetankt" wurden. Dafür könnte man einen neuen Zoe schon zweimal voll machen und hätte eine ähnliche Reichweite ohne auch nur ein zusätzliches Kraftwerk zu bauen. In einem Liter Benzin stecken ~8kWh Energie. Einen Hyundai Ioniq fährt man problemlos mit 12, im Winter mit 16kWh. Das heißt dieses Auto "verbraucht" das Äquivalent von 2L Benzin.
Wenn jetzt noch ein Teil des Stroms von einer eigenen Photovoltaikanlage kommt...

Bleibt nur noch das Problem, daß auch ich nicht glaube, daß irgendwann nur noch Stromer rumfahren. Ich glaube eher an die Brennstoffzelle...aber Glaube gehört an sich in die Kirche. ^^
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9

Freitag, 28. Juli 2017, 08:41

Was die Zulieferbetriebe angeht, klar, das ist nicht schön für die Leute die dort arbeiten. Da es in Deutschland vielleicht irgendwann hopladihop mit der Elektrifizierung/Brennstoffzelle geht, werden diese Betriebe u.U. schnell sterben, was nicht hätte sein müssen, wenn man frühzeitig auf neue Technik setzt, denn was man nicht vergessen darf, werden auch immer wieder neue Arbeitsplätze entstehen.
Wenn in einem Elektrofahrzeug aber pötzlich 30% weniger Bauteile notwendig sind, bringt es auch nichts, wenn sich die Zulieferbetriebe umorientieren. Allein der Motor und das Getriebe besteht aus hunderten EInzelteilen.
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mfg Mario

10

Freitag, 28. Juli 2017, 14:45

Das Verhältnis sind eher 17 zu montierende Teile statt 1200 zu montierende Teile. Das ganze Ausmaß hier wird maßloß unterschätzt. Das wussten auch die Herrn Abgeordneten keine Antwort, als auf der Bosch Betriebsversammlung das Thema aufkam und gefragt wurde, was mit den ca. bei großzügiger Rechnung 70% überflüssigen Arbeitsplätzen passiert. Und: Die 17 Teile können in Deutschland produziert werden, können es aber auch überall sonst auf der Welt, da steckt kaum noch Aufwand bzw. Wertschöpfung dahinter. Dass damit quasi 100% der Arbeitsplätze überflüssig werden, wagt ja kaum jemand zu sagen. Wertschöpfend sind allenfalls noch Forschung und Mobilitätsdienstleistung. Wie wird sich das auf die Renten auswirken? Welche Alternativen Arbeitsplätze soll es geben? Die Mobilitätsdienstleistungen werden automatisiert abgewickelt. Bosch hat hat derzeit keine alternativen Arbeitzplätze im Angebot. :evil:
DAIMLER ist meiner Einschätzung nach einer der größten Kartellprofiteure. Denn Daimler und VW gleichen sich sehr (siehe elektronische Parkbremse etc.), BMW war zwar dabei, ging aber in vielen Bereichen (Handbremse :D... weniger Diesel-Schummelei) eigene Wege. Und dann scheißt man den anderen vor den Koffer und will für die eigene Scheiße nicht gerade stehen. Elendige Verbrecher und Feiglinge sind das!
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Voltago« (28. Juli 2017, 14:56)


11

Freitag, 28. Juli 2017, 14:51

Lass mich raten... 17 zu 1200 beziehen sich einzig und alleine auf Verbrennermotor gegen E-Motor?
Da können wir uns ja glücklich schätzen, dass auch ein E-Auto nicht nur aus dem Motor besteht. Von daher hab eich mal grob 30% weniger Bauteile aufs ganze Auto gerechnet.

Und natürlich kommen in Zukunft auch wieder weitere Bauteile hinzu, von denen wir noch gar nichts "ahnen". Oder glaubst du, dass vor 50 Jahren jemand an Navigationssysteme, Spurhalteassistenten oder Rückfahrkamereas gedacht hat? Der Fortschritt geht weiter... Das kann am Ende für Deutschland gut aussehen, oder auch ganz finster.

Ich arbeite auch bei einem Automobilzulieferer und wir haben das große Glück, dass wir ausschließlich Bauteile liefern, die auch im E-Auto verbaut werden ^^
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mfg Mario

12

Freitag, 28. Juli 2017, 15:10

Ja genau, das bezieht sich auf den E-Motor. Den würde dann Bosch bauen. Den braucht Daimler nicht zu produzieren, die können dann Sindelfingen komplett schließen, die Entwicklung übernimmt Bosch auch, dann braucht Daimler auch keine Entwickler mehr. Die Karosserien werden in anderen Ländern gebaut, die Fabriken stehen ja größtenteils schon und sind spielend leicht erweiterbar. Im Karosseriebau steckt eh keine Wertschöpfung, daher wird das auch von Robotern erledigt (werden). Alles nur noch Plug & Play. Welche Arbeitsplätze haben bitte Navis und Parkpiepser vernichtet?
Wir reden hier eher von einer Industrialisierung 2.0. Nur dass noch niemand von den Arbeitsplätzen spricht, die den zurückgebliebenen Arbeitern dann ein gutes Auskommen ermöglichen. Die Industrialisierung brachte sehr viele Weltkriege und Revolten mit sich, bis wir im 21. Jahrhhundert ankamen.
Ich bilde mich ja ständig weiter und erweitere meinen Horizont, aber die meisten Menschen haben ja keinen Bock auf sowas.

Eigentlich wollte ich mit meinem Beitrag nur sagen, sobald man mal etwas mehr Geld ausgibt, bekommt man plötzlich gute Qualität und echten Fahrspaß :D
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Freitag, 28. Juli 2017, 16:59

Und alle freigestellten Arbeitnehmer bekommen dann soviel Stempelgeld,daß sie dann auch die E-Karren kaufen können. :D

14

Freitag, 28. Juli 2017, 17:12

Welche Arbeitsplätze haben bitte Navis und Parkpiepser vernichtet?
Genaus andersrum. Solche Technologien haben selbstverständlich Arbeitsplätzer geschaffen und nicht vernichtet. Und genauso wird es auch in Zukunft neue Technologien geben, die erneut neue Arbeitsplätzre mit sich bringen werden. Nur Deutschland muss halt am Ball bleiben...
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mfg Mario

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Haifisch

15

Freitag, 28. Juli 2017, 17:50

Ja genau, das bezieht sich auf den E-Motor. Den würde dann Bosch bauen. Den braucht Daimler nicht zu produzieren, die können dann Sindelfingen komplett schließen, die Entwicklung übernimmt Bosch auch, dann braucht Daimler auch keine Entwickler mehr. Die Karosserien werden in anderen Ländern gebaut, die Fabriken stehen ja größtenteils schon und sind spielend leicht erweiterbar. Im Karosseriebau steckt eh keine Wertschöpfung, daher wird das auch von Robotern erledigt (werden). Alles nur noch Plug & Play.

Mal abgesehen davon, daß es natürlich schwer vorstellbar scheint, aber ja, es entstehen jeden Tag neue Arbeitsplätze auf neuen Gebieten und es werden alte vernichtet. Das war schon immer so und wird immer so bleiben. Je länger man aber am alten festhält umso schmerzhafter und plötzlicher wird der Umstieg. Hätte man alle Gruben in Deutschland auf einmal geschlossen, hätte man locker 5 Mio Arbeitslose generiert. Also wurde der Ausstieg langsam vollzogen (sehr langsam...), es gibt keine Aluminiumhütten mehr und weniger Stahlkocher in Deutschland, ganze Industriezweige sind allein in den letzten 50 Jahren von hier verschwunden und dennoch sieht man zur Zeit nicht so viele Arbeitslose und manch ein Journalist wagt zu behaupten, daß in Deutschland die Konjunktur heiß läuft und sogar Europa ein goldenes Jahrzehnt bevorsteht (ich glaube solchen Extrapolationen in die Zukunft nicht). Was ich sagen will: Wenn es so läuft wie es immer gelaufen ist, wird auch die Veränderung in der Automobilindustrie nicht zur Massenarbeitslosigkeit auf Dauer führen und in 50 Jahren wird sich keiner mehr vorstellen können, daß wir mal unsere Umwelt mit Lärm und Dreck aus Verbrennern verseucht haben.
Man darf schließlich ja auch nicht vergessen, daß das Verbrennen von dem wertvollen Rohstoff Öl/Gas ungesund ist und schon allein das Tanken eine Katastrophe darstellt. Allein von deutschen Tankstellen entfleuchen beim Tanken 40.000 Tonnen Benzol und andere Kohlenwasserstoffe im Jahr, die allesamt krebserregend oder sogar mutagen sind.
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16

Freitag, 28. Juli 2017, 20:23

Stimme ich euch voll und ganz zu. Nur: Wichtig ist, dass die Daimler-Fließband-Arbeiter nicht arbeitslos werden. Oder die Gastronomie-Betriebs-Mitarbeiter in der Autowerks-Städten. Dass die neuen "App-Entwickler Jobs und was auch immer" an sie gehen, sonst würden sie zu Zurückgelassenen werden und Deutschland würde ein Trump-Desaster drohen :-(.
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17

Samstag, 29. Juli 2017, 10:13

Stimme ich euch voll und ganz zu. Nur: Wichtig ist, dass die Daimler-Fließband-Arbeiter nicht arbeitslos werden. Oder die Gastronomie-Betriebs-Mitarbeiter in der Autowerks-Städten. Dass die neuen "App-Entwickler Jobs und was auch immer" an sie gehen, sonst würden sie zu Zurückgelassenen werden und Deutschland würde ein Trump-Desaster drohen :-(.
Da hast Du in der Sache nicht ganz unrecht
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18

Montag, 7. August 2017, 15:54

Meine Scheißhauskistenplage geht weiter. Okok sorry streicht das bitte :D
Jedenfalls habe ich jetzt einen Hyundai i30 1.0 120 PS Benziner als Firmen-Leihwagen (nur 2 Tage dann ist es überstanden hehe). Die Strecke ist immer die gleiche (240 KM Autobahn Stg-Sulzbach/Saar), ebenso mein äußerst binärer Fahrstil. Es gibt auf der Strecke meist keinen Stau, mit etwas Pech nur ein paar Minuten bei Heilbronn, aber nicht der Rede wert. Jedenfalls der Rapid 1.4 TSi und der Fabia 1.4 (beide noch der alte 90 PS Motor) haben sich 7,3 Liter gegönnt. Beim Golf 1.4 TSI (122 PS) waren es um die 7,5 Liter. Der Leon FR ST 2.0 TDI lag deutlich darunter.
Tjaaa aber dieser i30 schießt echt den Volgel ab. 12,2 Liter bei nem Schnitt von 121 Km/h...
So viel genehmigt sich mein 140er bei Tacho 260. Unglaublich!
Da sieht man mal was für einen gewaltigen Entwicklungsvorsprung VW gegenüber den Koreanern hat. Bei allem VW-Bashing... da muss man sie echt loben!
Das Soundsystem des i30 ist echt gut, viel besser als das Seat Soundsystem oder das des Golf. Und das Navi ist erstklassig, gleiche Zeiten wie Google Maps und die Waze-App.
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19

Montag, 7. August 2017, 21:02

Da lob ich mir ja meinen i30. Mit 110 Diesel PS braucht er bei normaler Fahrweise satte 5,1 Liter.Bei Vollgas soweit das bei uns überhaupt geht sind es auch mal 5,8 Liter.Laufen tut das Teil wie angegeben ca.190 km/h.
Werkstattaufenthalte 2x. Einmal zur 30000(Febr.) und noch zur 60000 der Inspektion im Juli. :D

20

Montag, 7. August 2017, 23:42

War das Wetter (Temperatur, Wind) und die Fahrweise wirklich gleich?
1-2L würde ich ja noch glauben, aber 5?
Meine Erfahrung mit Benziner-Mietwagen (Nissan Pulsar, Peugeot 2008, Ford Cmax) ist eher, dass bei wirklich Vollgas und viel Vmax immer 10L+ durchlaufen.
Ein vergleichbarer Diesel (Ford Focus, Opel Astra, Renault Scenic, BMW 320d) braucht bei gleicher Fahrweise 3L weniger.
bis 09/18 208 1.2 Vti Style dark blue

ab 09/18 308 Allure 1.6HDI