Sie sind nicht angemeldet.




681

Dienstag, 17. November 2020, 13:01

Sorry, daß ich es vielleicht etwas falsch formuliert habe und Du Dich angesprochen fühltest.
Mit dem E-Autohasser habe ich auf keinen Fall Dich gemeint, Cachaca, vielleicht noch nicht mal Voltago :P
Da gibt es ganz andere Kaliber.


zu 1: Dieses Argument verstehe ich zu 100%, auch wenn ich es anders sehe, aber das hilft ja keinem ^^
zu 2: Dieses Argument verstehe ich zu 100% und ich sehe es genauso. Man schaue auf Polestar, ID3 usw. Es ist ja nicht so, daß bei Verbrennern alles rund läuft aber tatsächlich ist das E-Auto in der Beziehung öfter in den Schlagzeilen. Auch bei Verbrennern gibt es massig Rückrufe, die aber eher Hardware sind. Beim Stromer ist fast alles Software. Dies kann aber ausgemerzt werden über Updates. Steuerketten- oder DSG-probleme bleiben auch nach Austausch gern mal bestehen... Tatsächlich ist man heute einfach der B-Tester und da sich noch keiner mit E-Autos auskennt, häufen sich dort die Softwareprobleme natürlich.
zu 3: Mmh...ein normales Auto mit normaler Reichweite würde ich für den ID3 oder den Kona einbeziehen. Die sind im Verhältnis zu einem gleich ausgestatteten Verbrenner etwas teurer aber nicht so viel. Kleinwagen wie Zoe, Corsa, 208 sind schon merkbar teurer. Bei Polestar, Model 3 (das Schiff ist 4,69m) würde ich das Argument absolut nicht gelten lassen. Wo bekommt man ein ~400+ PS Auto mit Allrad und den anderen Ausstattungen für 55.000€ inkl Überführung? Wird eng. Da könnte man sogar noch die Förderung abziehen, wenn man mag und landet bei 49.000.
Wenn man dann noch einen Blick auf die ganzen Chinakracher für um die 25-35.000€ wirft...
Sollte der Preis für den Akku auf <100$ pro kWh sinken, dann sind E-Autos immer günstiger als Verbrenner. Das soll ja bald soweit sein...
zu 4: Neue Sachen werden oft gefördert, um einen Anschub zu leisten. Ohne die Förderung gäbe es noch keine E-Autos, die sich lohnen würden und dann gäbe es auch so bald keine Akkus, die günstig sind. Erst dann kann die Förderung komplett wegfallen. Siehe auch Solarbranche oder Windkraft. Jetzt lohnt es sich auch komplett ohne Förderung (daher ja auch mein Aufreger bezüglich Windkraft, weil Altmeier jetzt Geld dafür haben will was noch zu früh ist). An sich gebe ich Dir recht. Der Staat kann nicht auf ewig diese Technologie fördern. Es muß irgendwann auch ohne gehen. Allerdings fördert der Staat ja schon seit Jahrzehnten die Kohle, Atomkraft oder auch den Diesel. Da regt sich keiner über die Milliarden pro Jahr auf.
zu 5: Da bin ich zu 100% nicht Deiner Meinung ^^ :D Gerade wie oben ja auch schon mal geschrieben. Bei Tesla gibt es bald den kobaltfreien Akku und die CO2-Rucksackproblematik ist auch schon oft genug von mir zerlegt worden.


Trotzdem immer noch: Ein E-Auto kann den Planeten nicht retten. Es ist besser aber nicht GUT.

Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 51.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

682

Dienstag, 17. November 2020, 15:53

zu 3: Also der Kona hat in meinen Augen keine normale Reichweite. Mein Auto fährt 500-600km auf der Autobahn mit einer Tankfüllung und tanken geht ja bekanntlich relativ schnell bei einem Verbrenner - Der Kona kommt maximal auf die Hälfte der Strecke, eher ein Drittel. Das Model 3 long range ist okay - wobei man da immer noch bei maximal 350 Autobahn Kilometer landet mit einer Akkuladung. Das wäre meine Untergrenze, aber ich könnte damit leben. Bezüglich Preis... Voltago, was hat deine ü400PS Schleuder gekostet? Und würdest du sagen, die BMW PS sind gleichwertig mit den Elektro PS wenn die Karre dann nur 230km/h fährt? Und würdest du sagen, das Model 3 entspricht in Ausstattung und Qualität einem BMW? ...Ja, sehe ich auch so.

zu 5: Den CO2 Rucksack kannst nur unter der Annahme zerlegen, dass der durch dich eingesparte Sprit nicht auf andere Weise bzw. an anderer Stelle verbrannt wird. Meine Theorie: Öl wird so lange verbrannt so lange es günstig ist. Es ist so lange günstig so lange es nicht knapp geworden ist... Oder anders ausgedrückt, das Öl was du einsparst verbrennt halt jemand anders. Wenn ganz Europa auf Verbrenner und auf Flugzeuge verzichtet fahren in Indien bald doppelt so viel Roller, weil der Sprit nix mehr kostet - Oder aus den Roller werden Mahindras...
Is klar, wenn wir nie auf E-Autos wechseln wird das Öl sehr bald knapp und dann haben wir keine Alternative. Für die Zukunft also ne feine Sache - Stand Heute sehe ich aber keinen ökologischen Benefit. Was bleibt ist eine unterdrückte Bevölkerung im Kongo...
Peugeot 208 GTi


683

Dienstag, 17. November 2020, 19:28

Aktuell kostet ein BMW 135i xdrive mit ähnlicher Ausstattung wie ein Tesla 57.707,58 €. Da hat er dann 306 PS.
Keine Ahnung was der 140er vom Voltago gekostet hat; ist ja auch schon 3-4 Jahre Inflation her. Um die Kiste jetzt noch um 140 PS aufzurüsten wird es auch noch ein paar Euro kosten.
Die ElektroPS sind natürlich beim Long range gefühlt deutlich überragender, beim Performance-Model natürlich auch in der Zeit von 0-100, die bei 3,3s liegt. Für hier die Gegend eh witzlos, bei euch scheint man das ja ausprobieren zu können. Endgeschwindigkeit sind Polestar und Tesla natürlich Voltagos Maschine unterlegen, vor allem auf die Dauer.
Das Model 3 liegt in der Qualität wahrscheinlich 1 Lichtjahr hinter BMW zurück; der Polestar auf Augenhöhe, wenn nicht sogar leicht besser. Naja, dünnes Eis, ich kenne nur den 1er vom Arbeitskollegen mit 190 DieselPS und M-Paket. Der hat mich nicht überzeugt. Da ist mein Hyundai ja fast besser. Er war nach dem Neukauf innerhalb des ersten Jahres ganze 6 mal in der Werkstatt wegen Klappergeräuschen aus diversen Ecken des Autos und noch 2 anderen Sachen. Ging natürlich alles auf Garantie. Beim 3er der Nachbarin löst sich die Plastikschale der beiden Vordersitze hinten und die Türverkleidung auf der Beifahrerseite und das nach 4 Jahren. Scheint ein bekannteres Problem gewesen zu sein...immerhin hat sie einen Teil auf Kulanz gemacht bekommen. Dennoch kann Tesla da kein Wasser reichen.
Wenn Du also tatsächlich die einfache Reichweite als DAS Kriterium heranziehst, dann wird jedes E-Auto derzeit immer verlieren.
Aber da ist doch noch so viel mehr: Vibrationsarmes Fahren, leise, sofortiges Drehmoment mit vollen PS, keine Emissionen und das gute Gefühl nicht jeden auf dem Bürgersteig inkl. des Hintermanns zu verpesten, keine Tankstellenbesuche mehr und Stehen in der Dieselpfütze des Vortankers während man giftige, krebserregende Dämpfe einatmet, keine Werkstattbesuche mehr bzw. deutlich reduziert, keine anfälligen, in Öl laufenden Teile mehr, sofort warme Luft bei Start oder sogar schon vor Start (oder kalte), wenn vorklimatisiert...
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 51.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

Werbung

unregistriert

Werbung


684

Mittwoch, 18. November 2020, 09:02

Die ElektroPS sind natürlich beim Long range gefühlt deutlich überragender
Das schreibt nur jemand der noch nie mit einem Sportwagen in der Kurve alle 4 Räder zum durchdrehen und die Kiste zum leichten übersteuern gebracht hat. Sorry bei dem Performancevergleich 135i gegen Model 3 verliert der Tesla Long Range deutlich - Außer in der Disziplin 0-100, da fehlen vielleicht ein paar zehntel - Naja 4 Zehntel um genau zu sein und das obwohl der BMW ca. 150 PS weniger hat. Dazu kommt halt noch, dass das Model 3 die Kurvenlage von nem Kieslaster und die Bremsen von nem Kadett B hat. Beim Preis gibts bei BMW i.d.R. um die 20% Neuwagenrabatt - Bei Tesla goar nüscht.
Worüber ein Tesla Kunde auch nachdenken muss, sind die Teilepreise wenn mal was kaputt geht - Und ja, da geht einiges kaputt, es gibt nicht nur die bekannten Bugs. Aber man kann auch mal selbst was kaputt machen... Tiefgarage zu niedrig - Kofferraum am 100D aufgemacht - Carbon Spoiler hinüber - 3.000€ Brutto... Kein Lackieren, kein neuer Kofferraumdeckel, ich spreche nur von dem 2cm dünnen Ding auf der Klappe und auch nur vom reinen Teilepreis.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Tesla Kunden die im ersten Jahr >6 mal in der Werkstatt waren. Ich glaub aktuell gibt es keine Automarke wo der Besitzer derart schmerzbefreit sein muss, wenns ums Thema Werkstattbesuche geht, wie bei Tesla - Stichwort B-Tester. Also ich hatte mit meinem 208 genau zwei Werkstattbesuche in den letzten 4 Jahren, damit kann ich sehr gut leben und glaube nicht, dass es mit ner E-Karre weniger wird.
Vibrationsarmes Fahren hab ich auch im BMW - Da spüre ich kein Vorsprung bei E-Autos - Zumindest kenne ich kein aktuellen BMW wo einem der Motor während der Fahrt durchrüttelt.
Tankstellenbesuche sehe ich persönlich als Vorteil - Es gibt kein Elektroauto, was sich derart komfortabel aufladen lässt wie die 2min Betankung an der Tanke. Wenn wir mal E-Autos induktiv laden können, wird sich aber meine Meinung ändern.
Das gute Gefühl den Hintermann nicht mit Abgasen zu belästigen schwindet beim Gedanken an unterernährte und misshandelte Kongolesen - Aber die befinden sich ja zum Glück nicht im Rückspiegel...

Man sieht, das ist alles eine sehr individuelle Geschichte und ganz vieles spricht einfach für ein 135i und gegen ein Model 3 aus meiner Sicht. Und beim Verbrenner sind wir ja schon in der Oberklasse angelangt - Jetzt vergleichen wir mal P/L mit nem Cupra Leon wo wir qualitativ immer noch über dem Model 3 liegen und preislich weit weit weit unterhalb von 50.000€ - Und Performance... weißt Bescheid...

Edit: Eben ist mir noch was zum Thema Software Bugs eingefallen - Vom Gedanken, dass sich SW Bugs nicht auf die Hardware auswirken kannst sich lösen. Ich könnte dir ein paar Beispiele aus meinem Alltag nennen - Aber da war doch was vor einem Jahr bei Tesla, als sie nach ca. 5 Jahren den Bug beim Model S beheben konnte, der die MCU zerstört.

https://www.youtube.com/watch?v=lMs9h2wl…ereiL%C3%BCbeck

Is lusig - Hier sieht man auch sehr gut wie nervig diese harmlosen Software Bugs sein können.
Peugeot 208 GTi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »cachaca« (18. November 2020, 09:34)


685

Mittwoch, 18. November 2020, 17:37

Also morgen gehts wieder zum Tuner: Noch mehr PS und ein neues Fahrwerk, endlich :D

Ich denke, auch ein E-Auto würde ich tunen, von der Seite her darf man gar nicht rechnen. Diese "Fick dich, Elon"-Box (ja die hieß anders ^^) würde mein Tesla auf jeden Fall bekommen.

Ja der B58 ist so ziemlich der laufruhigste Motor überhaupt. Da merkt man nichts. Leistungsmäßig kann man oberhalb von Tempo 100 leider nicht mehr viel von einem 700 PS Tesla erwarten (ganz anders beim Tycan).
Aber hey, hätte ich nen Haus mit freien Garagenplätzen, hätte ich mir auch ein e-Auto als Brötchenmobil gekauft ^^

Wenn ich kein Auto mehr als (vor allem finanzielles ^^) Hobby hätte bräuchte ich einanderes Hobby. Ressourcen würde ein E-Auto also unter keinen Umständen sparen, das ist mal sicher.

Was meine Person betrifft zerstört ein E-Auto die Umwelt sogar.

Ja der F20 hat so seine Macken, aber das sind Komfortmacken. DIe Technik ist zuverlässig und die Bedinung einmalig.

Der F40 M135 ist einfach nur Bäh. Schweigen wir über den. BMW erwartet von den M140 Eignern upzugraden, aber den Gefallen tu ich denen noch nicht...
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (01.03.19: 43.200 Km)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Voltago« (18. November 2020, 22:13)


686

Mittwoch, 18. November 2020, 23:02

:D Mmh...was die Kurvenlage eines Kieslasters und die Bremsen eines B-Kadetts angeht...da könnte ich jetzt mal das Video empfehlen:

https://www.youtube.com/watch?v=2RZYu4a4…tomotorundsport


Habe extra dieses ausgesucht, weil der Bloch wohl klar der Verbrennerseite nicht abgeschworen hat und dennoch sehr objektiv berichtet. Klar geht es in den Test nicht um einen 1er, der natürlich mehr Druck hat, vor allem in der Variante vom Voltago. Nichts desto trotz geht es um Fahrdynamik, um Bremsen und um Kurvenlage. Nach Kieslaster sah es nicht aus :D
@Voltago: Da sieht man auch was man von einem Model 3 oberhalb von Tempo 100 noch erwarten kann und jetzt kannst Du das auf ein Model S gern extrapolieren. Oder Du schaust Dir die Dragstar-Rennen um die Achtel- und Viertelmeile an in der 1500PS Klasse mit dem Model S mit 600 PS. Achtung Spoiler: Das Model S gewinnt alle Achtel und verliert nur 1 Viertelmeilenrennen knapp. Sonst nur Siege.
Aber klar: Den Tesla beschleunigt man 10 mal und dann wird man eingebremst. Nach 15min Höchstgeschwindigkeit...wird man eingebremst. Da geht die Puste aus und zwar gewaltig. Da wird ein E-Auto, zumindest mit dem heutigen Akkusatz, nie mithalten können. Außerdem muß man dann alle 150km an die Säule. Dieses Problem haben wir halt auch nur in Deutschland. Hätten wir hier auch endlich mal eine Beschränkung auf max 130, dann würde sich keiner mehr dafür interessieren.


Wenn beim Tesla mal was kaputt geht...tja, dann ist man wohl in der Servicehölle angekommen. Wobei Tesla schon deutlich an Qualität gewonnen hat, in den letzten Jahren. Seit wenigen Wochen gibt es ein neues Model 3, bei dem einiges an Qualität verbessert wurde, mehr Ausstattung wie elektrische Heckklappe (jetzt auch endlich mit Wärmepumpe), mehr Reichweite und auch noch günstiger geworden...wow.


Ich brauche 20s zum Aufladen meines Autos...okay, alle 2 Tage 8) in Summe dauert es dann länger als 1x in 2 Wochen, wobei das mit ranfahren, Tanken, bezahlen und losfahren auch länger als 2min dauert :-) 10% davon braucht man ja schon bis die Karte abgebucht wurde :-))


Naja, hat halt alles Vor- und auch Nachteile...

Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 51.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

687

Donnerstag, 19. November 2020, 06:40

Du zahlst mit Karte? Oldschool, das respektier ich. Bei uns zahlt man am Automat direkt an der Zapfsäule. Kein Anstehen, keine Karte, einfach das Handy ran halten.
Und eben dieses immer wieder kehrende Klappe auf, Stöpsel rein, Stöpsel raus, Kabel aufrollen, Alle zwei Tage...uff, das muss man mögen - Mir persönlich ist die Tankstelle alle 2-4 Wochen lieber. Aber ist Geschmackssache, ich kann dafür nicht zuhause tanken.

Das Video mit dem 330i hab ich schon gekannt... und ja, die eiern da etwas rum auf nem kleinen Rundkurs, vergleichen das eine Dickschiff mit nem anderen Dickschiff und am Ende sehe ich nur 2 Autos, die so gar nicht zu mir passen.
Um dir etwas näher zu bringen, was ich mir vorstelle wenn ich über 50.000€ für ein Auto ausgebe, kuck dir mal bitte diesen Clip an...
https://www.youtube.com/watch?v=9EoJt6PL…tomotorundsport

Brauchst dir gar nicht alles ansehen - Spule vor auf 3:05 - Achte auf den Gesichtsausdruck bei 3:18 und vergleich das mit der Fresse die er zieht in dem 330i vs. Model 3 Vergleich. Gut, das ist ein M2 - Aber mit nem M240i und "nur" 340PS geht das genauso - Top ausgestattet und dem üblichen Neuwagenrabatt biste bei 45.000€.
Aber genau das ist Fahrdynamik - Ja, das meine ich... Ich messe es in Smiles per Gallon - Wo das Model 3 leider extrem sparsam mit umgeht.
Ich habs erwähnt, den 100D bin ich schon gefahren, da grinste auch beim ersten mal beschleunigen - Aber das machste 5mal und der Spaß ist vorbei.
Peugeot 208 GTi


Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Haifisch

688

Donnerstag, 19. November 2020, 06:57

2x!!!!!!!!!!!!!!! nicht 10 x !!!!!!!!!!!!!!! :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown:

Die Auto Motor und Sport hat den Tesla getestet: 2x konnte er 100-200 Beschleunigen, dann wurde er gnadenlos runtergeregelt. Von Anfangs 9,9 Sekdunden, dann 15,9 und dann gehts auf 39-45 Sekunden runter... das ist doch ätzend!
Der Tycan hat in allen 10 Läufen hintereinander die 7,8-8,1 Sekunden hingelegt. 10 mal hintereinander 0-250 beschleunigt!! Die gleiche Zeit!!!!

Der Tesla S hat im Over-Boost 761 PS und normal 611 PS. Dennoch beschleunigt mein M140 aktuell schneller und nachher nochmals deutlich schneller. Die Fahrleistungen beim Tesla können mir nichts bieten. Zumal er auch keine 330 Km/h schnell ist. Hey! in einem 1er :D 330 Km/h :D Und ich habe 4 Autobahnen direkt vor der Haustür die kein Tempolimit haben und wo ich das jeden Tag ausfahren kann. Das ist keine Theorie-Geschwindigkeit, sondern tääglicher Alltag.
Für mich käme nur der Tycan in Frage. Das irre ist ja dass der Tycan mittlerweile der meistverkaufte Porsche ist :D
Aber ja als FÜNFTWAGEN :D
Das Krasse ist ja mein 1er wiegt ca. 300 Kg weniger als der neue M4 Xdrive Competition und hat ebenfalls ca. 500 PS.
Und man sieht es ihm kein bisschen an :D

Ja wenn ich zum laden 20 Sekunden brauche, wäre ich auch dabei :D Also beim Brot kaufen :D
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (01.03.19: 43.200 Km)

689

Donnerstag, 19. November 2020, 22:58

Hähä, nun ja, ich KANN nur mit Karte zahlen (wobei früher wirklich Oldschool mit Barem), denn solche Automaten haben wir nicht. Nirgends. Zumindest keine Tanke, die ich benutzt hätte und meine Frau auch nicht.
Jetzt allerdings zahle ich mit Karte direkt an der Ladesäule :-)
Verstehe Dich aber, daß Dich der Gedanke des "Stöpselns" nicht so erfreut. Mich erfreut, daß ich nicht mehr in einer Diesellache stehe und den "Spritduft" einatmen muß. Wobei es da ja auch einige Irre gibt, die das gern riechen...kein Wunder, sind ja auch Narkotika :-Q , die Hirnschäden auslösen können.
Was die Tester und den Motorsportfreund so an BMW freut, ist der Heckantrieb und wie man ihn driften lassen kann. Also das gezielte Herbeiführen einer gefährlichen Situation.
Dabei können die meisten gar nicht mit einer Heckschleuder umgehen. Wer es richtig kann, Respekt! Für den Normalo ist es zum Glück heute so, daß es 100 elektrische Helferlein gibt, um ein hinterradangetriebenes Fahrzeug fahrbar zu machen. So geht es heute dann auch wenigstens einigermaßen auf verschneiten Straßen. Früher (als es überhaupt noch schneite) mußte ich immer die BMW's und Sternfahrzeuge zur Seite schieben, damit ich mit meinem billigen Fronttriebler Kadett oder Astra nach Hause fahren konnte. Wie oft haben meine Kumpels mit ihren Heckschleudern im Graben gelegen? Jedes Jahr bestimmt einer. Wie gesagt, wenn man damit umgehen kann, dann ist das supi aber die meisten können es nicht und für die ist Hinterradantrieb nicht die beste Wahl, wenn sie gern ab und an mal etwas schneller fahren wollen. Aber heute geht es ja auch durch die Helferlein und da ist wahrscheinlich kaum noch ein Unterschied.
Mich rockt das Video eher weniger, aber auch da kann ich verstehen, daß es vielen anders geht und das sabbern anfangen ^^
Aber: Hast recht, das Model 3 zieht da so nicht mit und preislich kann man da auch nix sagen.
Dennoch: Auch ein Model 3 kann es ganz gut und die Kurvenlage und die Bremsen sind nicht so desaströs wie oft getan wird.
Hast natürlich auch recht, Voltago, oft hat man den "Spaß" der vollen Beschleunigung von 100-200 nicht. Aber das macht man in der Regel nicht so oft. Du vielleicht, die meisten eher nicht.
Stimmt das mit dem Tycan? Meistverkauftes Auto aktuell von Porsche? Das wäre aber krass...?! Ich dachte nicht, daß so viele den Tycan kaufen werden. Sollte ich mich getäuscht haben. Ich dachte, daß die "Tränensäcke" nicht so gut ankommen.
Hast recht! Hab's grad gegoogelt. Sogar in ganz Europa.


Na gut, ich seh schon, ich muß mir jetzt ein Model 3 bestellen. Dann kann ich wenigstens was über die Qualität sagen. Jetzt mit Wärmepumpe ist es sehr attraktiv.
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 51.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

690

Freitag, 20. November 2020, 07:35

Also Fahrwerk und Leistung sind jetzt drin. 480 PS. Ein paar zusätzlich applizieren sich noch im laufe der nächsten Km. Kurz gefasst: Wollte noch paar Zeiten fahren, aber leider regnete es richtig. Aber: Er fährt jetzt im Regen die gleichen Zeiten wie wie im Trockenen. Vor allem ist jetzt auch im Regen die Kurvengeschwindigkeit höher als vorher im Trockenen - und trotzdem kein Wackeln in den Kurven, Kreise fahren um die Vorausfahrenden. Danach muss man erst mal rechts rüber und durchatmen. Einfach abartig kann nicht nur sagen... Ok, nun kommt noch ne stärkere Hochdruckpumpe, damit er noch bissl mehr Sprit im oberen Bereich bekommt, dann kratzt er die 500 PS an und reizt das aus was noch vertretbar ist...
Mein Tuner fährt das gleiche Setup als Sdrive, er ist auch immer begeistert, was mit dem Xdrive geht. Den Sdrive darf man nur um die Kurven tragen. Also Heckantrieb ist nur etwas für schnönes Wetter.
Und es gibt NULL Assistenten, die da was ändern können - sobald etwas Leistung in die Bude kommt. Wobei die Hecktriebler C63 schon eine top Traktion haben, für ihre Antriebsart sind sie die absolute Spitze.
Dieses KW DDC ist ja ein Rennsport Fahrwerk. Sehr Komfortel, nicht mal in engen Kurven Seitenneigung, und so abartiger Kurvenspeed... alles Dinge, die Hersteller außerhalb Deutschlands mangels Teststrecken nicht bieten können. Also genieße ich das, solange es noch geht.

Merke: Heckantrieb ist der allerletzte Rotz! Ich fahre gern schnell und sicher, das geht nur mit Allrad. Und auch nicht mit jedem Allrad.

Also damit Tesla für mich interessant wird, müssen sie ein Modell bauen, dass kleiner als das Modell 3 ist (1er Größe) und deutlich mehr Leistung hat.
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (01.03.19: 43.200 Km)

691

Freitag, 20. November 2020, 08:10

Vor allen Dingen sollte Tesla etwas junges und dynamisches bauen. Einfach das Model 3 kleiner machen... Dann hast immer noch ne hässliche Opa Kiste mit Kadett B Bremsen - Und ja, die Bremsen können nix... 2-3 mal hart angebremst und du hast den Bremsweg von einem Öltanker. Ich glaube in USA gibts auch ein Upgrade für die Rotzbremsen.
So ein bisschen an Cupra orientieren würde der Marke gut stehen... Meine ich.

Glaub ich würde mir den 140 mit S-Drive kaufen - Aber ich traue mir auch zu das Ding schnell zu bewegen. Nach meiner Erfahrung sind Autos super easy zu beherrschen wenn der Motor vorne und der Antrieb hinten ist. Hatte mal eine Corvette mit um die 500PS... super easy. Das giftigste was ich je gefahren habe, und jetzt bitte nicht lachen, war ein Opel Speedster Turbo. Wer das Ding quer und sicher durch die Kurven bringt hats drauf - Ab dann kann man alles fahren.

Sonst, Respekt Voltago - Mit dem 140 hast das maximale an Spaß erreicht, was man für unter 100.000€ bekommen kann. Ein merkbaren Aufstieg bekommst jetzt nur noch in der Supersportklasse hin. Porsche GT3 und so Zeuch. Well done.. :thumbup:
Peugeot 208 GTi


692

Freitag, 20. November 2020, 22:36

Ab Zeit 16min45s für den geneigten Zuhörer bis einschließlich Minute 19:18

https://www.youtube.com/watch?v=DPHgs0qF…hannel=nextmove



Voltago, ich wünsche Dir wirklich allzeit knitterfreie Fahrt.
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 51.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

Werbung

unregistriert

Werbung


693

Samstag, 21. November 2020, 01:38

Ja ein echtes Trauerspiel. BMW und Daimler bauen in Deutschland keine Motoren. Aber es gibt bald 6 Akkufabriken in Deutschland. Und noch immer fast keine Ladesäulen. Echt krank.
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (01.03.19: 43.200 Km)

694

Samstag, 21. November 2020, 07:07

Von mir aus kann BMW die Motoren in Tadschikistan bauen - Hauptsache die Arbeitsplätze im Werk sind sicher. D.h. da müssen halt auch mal bald gescheite E-Autos vom Band rollen und kein i3 Mist mit 155er Reifen.
Peugeot 208 GTi


695

Samstag, 21. November 2020, 11:44

Naja das ist nur konsequent. Der Hersteller schaffen Fakten und setzen auch die Regierung unter Druck. Das E-Auto wird nun von allen Seiten erzwungen. Es gibt dann kein Zurück mehr. Wenn das E-Auto zum Ladenhüter wird, wenn mal die Förderungen auslaufen, werden nicht nur die E-Fabriken eingestampft, es gibt dann auch keine Verbrennerproduktion in Deutschland mehr. Die hat sich jetzt China und Asien generell gesichert. Das heißt für Chinesen ist es egal, ob Verbrenner oder E-Autos, deren Jobs sind sicher.
Unser Staat, unser Sozialsystem, alles was wir uns in den letzten Jahrhunderten erarbeitet haben, hängt jetzt auf Tod und Verderben am Welterfolg des E-Autos. Stirbt das E-Auto stirbt Deutschland. Dann müssen wir alle als Künstler und Schausteller darben, die es in der nächsten Pandemie dahinrafft, weil wir keine starke Industrie mehr haben, die die schwache Dienstleistungsbranche am Leben erhält.

Ich finde das einen geradezu selbstmörderischen Kurs, der hier gefahren wird. Kurz gesagt, wenn die Regierung jetzt einen gesetzliche Zwang zum Einbau von Schnelladern auf allen Tiefgaragenstellplätzen, einführen würde, dann wüsste ich auch, sie hätte einen Plan und ich würde mich besser fühlen. Aber der Ausbau der Ladeinfrastruktur, da wo sie gebraucht wird, wird ja geradezu verweigert.
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (01.03.19: 43.200 Km)

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Voltago« (21. November 2020, 11:50)


696

Samstag, 21. November 2020, 19:23

Mit Deinem letzten Satz bist Du sogar mit mir auf einer Wellenlänge, Voltago.
Alles was aus dem Bundesverkehrsministerium und dem Bundeswirtschaftsministerium kommt sind Aussagen PRO Energiewende/e-Auto etc aber die Gesetze sprechen eine völlig andere Sprache.
Nicht nur, daß, wie schon hier öfter erwähnt, Herr Altmeier Wind und Solar getötet hat mit 6stelligen Arbeitnehmerzahlen, jetzt werden auch noch die Bafa-Anträge (Autoföderung) verschleppt. Gleichzeitig tut Herr Scheuer (oh, wie beSCHEUERT) alles ihm mögliche, um in der EU die Schadstoffgrenzwerte für deutsche Autos hochzuhalten und bloß nicht den Umbau der Städte für eine neue Verkehrsnutzung anzukurbeln. Dazu zählt auch der Ausbau der Ladeinfrastruktur von der Straßenlaterne bis zur Tiefgarage.
GLEICHZEITIG wird beim Autogipfel festgelegt, daß die Förderung für E-Autos bis 2025 fortgesetzt werden soll und schon im nächsten Jahr ~1Mrd € zugeschossen wird.
Spätestens ab 2025 braucht es auch keine Förderung mehr für E-Autos, weil die dann gleichteuer oder schon billiger als Verbrenner sein werden.
Schon jetzt steigen die Zulassungen von E-Autos schneller als selbst ich gedacht hätte, aber wenn die dann demnächst alle nicht laden können, wird es da einen Knick geben. Wenn die ersten Bilder 2021 im Sommer (hoffentlich ist dann Corona nicht mehr so ein großes Thema) kommen mit Staus vor den Ladesäulen an der AB, dann werden sich viele umentscheiden und doch wieder ein Explosionsauto fahren wollen...und das könnte dann sogar ICH verstehen ;(

Edit: Model 3 ist bestellt.
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 51.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

cachaca

697

Samstag, 21. November 2020, 20:26

Geil gratuliere :-) Welches haste bestellt?

Naja, wenn das so kommt, kann ich meinen Verbrenner in 4 Jahren verkaufen und mir vom Verkaufserlös ein schönes Häuschen kaufen ^^
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (01.03.19: 43.200 Km)

698

Samstag, 21. November 2020, 23:52

Danke! :D

AWD, Long range. Wo wir so viel von Tesla gesprochen haben, habe ich mir selbst den Mund wässrig gemacht...obwohl ich ja Anfangs eher ein Auge auf den Polestar geworfen hatte. Leider gibt es da derzeit noch viele Probleme. Verarbeitung wäre halt besser gewesen als beim Model 3 aber dafür hat Tesla den eindeutigen Vorteil der selbst geschaffenen Infrastruktur und verbraucht deutlich weniger.

Drücke Dir die Daumen für Dein Häuschen :thumbup:
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 51.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

699

Sonntag, 22. November 2020, 00:40

Haha das war nen Witz. Damit wollte ich nur ausdrücken, was mit den Gebrauchtwagenpreisen passiert, wenn durch die Euro 7 in 4 Jahren quasi keine neuen Verbrenner mehr zugelassen werden können.

Das wird noch mal spannend. Denn aktuell werden E-Autos in gerade mal 6 Europäoischen Ländern zugelassen. 21 EU-Länder haben mit E-Autos noch immer nichts am Hut!

Ja als E-Fan und Land-Ei kannst du mit dem M3 nicht viel verkehrt machen.
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (01.03.19: 43.200 Km)

700

Sonntag, 22. November 2020, 10:03

Das war schon klar ^^
...und ich wollte Dir die Daumen drücken, daß das mit Deinem Plan klappt. Könnte ja auch sein, daß ein Verbrenner dann gar nichts mehr wert ist, weil keiner mehr einen haben will :D Na gut, das wird auch nicht so sein...nicht in 4 Jahren


Das hier sieht für mich nach mehr als 6 Ländern aus: https://de.statista.com/statistik/daten/…quartalszahlen/
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 51.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)