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541

Sonntag, 20. September 2020, 20:19

Wieso lade ich den nicht mit 4,8 voll?

Ich habe übrigens "nur" 3,6 und das reicht mir sowas von dicke, daß das Auto meiner Frau auch noch damit laden wird.


Dann dokumentiere das mal. Allein der e-Golf sagt schon an ner 50 KW Säuler er braucht 3,5 h!

Und wenn ich so nachlese, braucht der Ioniq für eine Komplettladung (0-100%) 12 Stunden bei 3,7 KW. Auf meinen Wegen würde ich das auch täglich mehrfach nutzen müssen, was ja kaum klappt.

https://ev-database.de/pkw/1165/Hyundai-IONIQ-Elektro

Mit den 6 h des Ioniq bei 22 KW könnte ich mich evtl anfreunden, nur bekomme ich die ja nicht.
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542

Sonntag, 20. September 2020, 22:58

Also im Mehrfamilienhaus musste froh sein, wenn mal jeder eine Steckdose bekommt und mit 2,2kW laden darf - arg viel mehr wird nämlich die Leitung zum Haus nicht hergeben.


Angeblich soll sich ja im Herbst was tun, daß es vielleicht doch mal einen Zwang für Vermieter gibt, Ladeplätze zu machen (also Steckdosen zu verlegen) und beim Neubau vielleicht gleich zumindest die Vorbereitung gleich mitverlegt wird. Wollen die Grünen schon seit 15 Jahren, wurde aber immer wieder gestoppt.

Ich sehe das mit der Ladeleistung nicht so eng...habe aber natürlich auch keine Ahnung. Du kannst mir da mal weiterhelfen Cachaca:
Wieso "nur" 2,2 / 2,3kW? Wieso macht das die Leitung zum Haus nicht mit?
Mmn...egal wie viele Parteien im Haus leben ist doch die Leitung für diese Menge Menschen vorgesehen. Wenn die alle abends kochen, Wäsche waschen und trocken und Licht brennen haben rauschen da pro Partei gut 10-15 kW durch. Das ist normal und kann jede Leitung ab.
Wo ist jetzt das Problem mit 4,8?
Es sei einer smarten Lösung natürlich gestattet, sollte tatsächlich eine Überlastung eintreten, in den Hauptzeiten abends für 1 oder 2h den Stromfluß den Umständen nach evtl. zu drosseln.
Denke ich da zu einfach? Oder andere vielleicht zu kompliziert? Wo ist der Haken?

Zu der Teslageschichte...das ist es was man so hört. Der Tesla Battery-day kommt ja jetzt. Da wird vielleicht was von dem Geheimnis gelüftet.. ?(
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543

Sonntag, 20. September 2020, 23:12

Wieso lade ich den nicht mit 4,8 voll?

Ich habe übrigens "nur" 3,6 und das reicht mir sowas von dicke, daß das Auto meiner Frau auch noch damit laden wird.


Dann dokumentiere das mal. Allein der e-Golf sagt schon an ner 50 KW Säuler er braucht 3,5 h!

Und wenn ich so nachlese, braucht der Ioniq für eine Komplettladung (0-100%) 12 Stunden bei 3,7 KW. Auf meinen Wegen würde ich das auch täglich mehrfach nutzen müssen, was ja kaum klappt.

https://ev-database.de/pkw/1165/Hyundai-IONIQ-Elektro

Mit den 6 h des Ioniq bei 22 KW könnte ich mich evtl anfreunden, nur bekomme ich die ja nicht.
Ich wußte nicht, daß der E-Golf einen 175kWh Akku hat :D
Wie kommst Du drauf, daß der Golf 3,5h lädt??? An 50 kW ??? Wie ist denn die Ladeleistung von dem Ding? Der alte Golf kann 44 kW (sagen wir 40 tatsächlich) und hat einen sehr kleinen 20 kWh Akku. Damit ist er von 0-80% in 24 min. Bis er randvoll ist, vielleicht 50min aber doch keine 3,5h.

Du hast auch nicht richtig gelesen was ich geschrieben habe: Wer nachweisen kann, daß er eine hohe Ladeleistung braucht, der kann sie genehmigt bekommen. 95% der Nutzer brauchen das nicht. Ich fahre jeden Tag 60km. Das kann ich abends, noch mit Sonnenstrom von März bis Anfang Oktober, in 2,5h mit allen Ladeverlusten etc nachladen, wenn man von meinem Alljahresverbrauch von 13kWh ausgeht. Du hast noch Verbrennerdenke, Voltago! Es wird nicht einmal die Woche geladen, sondern immer, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Das ist also einfach täglich nach der Arbeit 30s investieren, um die Kiste anzuschließen. Ist programmiert und lädt also auch schön im Rahmen von 30-70% Akku, wenn man das möchte und bei Bedarf auch voll aber nicht von 0 auf 100 einmal die Woche. Die durchschnittliche Fahrleistung der Pendler liegt bei 17km. Da bin ich mit meinen 60 schon was besonderes :D
Selbst bei einem Tesla mit 20kWh Verbrauch ist das dicke, dicke machbar.
Von daher ist eine 22kW Wallbox einfach nur Wahnsinn und egoistisch und ... sinnlos.
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544

Sonntag, 20. September 2020, 23:17

Übrigens kann der Ioniq gar nicht 22kW AC laden :D (der Facelift Ioniq ist eh eine lahme Gurke beim Schnellladen, da bin ich fast doppel so schnell)
Bei dem ist bei 7,2 eh Schluß. Also wozu einen 22kW Lader an die Wand nageln?
22 können eh nur wenige. Zoe, Tesla...dann hört es auch schon fast auf. Keine Ahnung was Porsche und E-tron können...?
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545

Montag, 21. September 2020, 06:35

Tja! Mein M140i ist auch Wahnsinn, egoistisch und sinnlos... trotzdem habe ich einen. Sag doch gleich ich soll viel Geld für eine Elktrogurke ausgeben um Rücksicht auf andere zu nehmen. Ich kaufe ja ein Auto, um es anderen Recht zu machen, oder?! Sind wir etwa in China?!?!?! Unter Rücksichtnahme auf andere dürfen nur noch Minis verkauft werden und unter Rücksichtnahme auf andere sollten Millionen Familien in die Arbeitslosigkeit geschickt werden!

Stecker rein und das hat die Säule dann angezeigt. Akku war ziemlich leer. Außerdem hör mal auf immer nur bis 0-80% zu rechnen. Das ist Schwachsinn! 0-100% ist das einzige was zählt. Ich fahre jeden Tag 72 Km zur Arbeit. Das meiste davon unbegrenzte Autobahn. 120 Km/h sind schon für jedes E-Auto ein Höllenritt, selbst einen Tesla schleppe ich mit leerer Batterie nach Hause. Bei mir in der Tiefgarage gibt es zwei 22 KW Anschlüsse. Nur wenn man die Nutzen möchte, muss das bei der Stadt angemeldet werden. Das hat man dann unterlassen. Mit Schneckenladung kaufe ich mir kein E-Auto. Und bei zig E-Autos würde das morgends immer ein Lotteriespiel, wieviel Strom wohl im Akku ist... nein! Bei einem geschenkten E-Auto nimmt man das vielleicht in kauf, aber nicht, wenn man dafür bezahlen muss.
Damals, als das Haus gebaut wurde, war es schon ein Riesendrama, im Waschkeller auch für jede Waschmaschine eine Steckdose einzuplanen. Vielen waren die 20 € extra viel zu teuer, die wollten das nicht mehr ausgeben (haben es dann aber doch). Und es ging weiter... neulich kam ein Schreiben, die Leute sollen sofort die Mehrfachstecker dort wegnehmen (für Wäschetrockner...), die würden unsere Stromleitungen überlasten!

Da tun sich Abgründe auf... die Politiker haben das alles überhaupt nicht durchdacht. Und mehr als Forderungen stellen können die Grünen eh nicht.
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546

Montag, 21. September 2020, 06:41

Ich sehe das mit der Ladeleistung nicht so eng...habe aber natürlich auch keine Ahnung. Du kannst mir da mal weiterhelfen Cachaca:
Wieso "nur" 2,2 / 2,3kW? Wieso macht das die Leitung zum Haus nicht mit?
Ich hab jetzt halt mein letztes Mehrfamilienhaus im Kopf. Im Hausanschlusskasten waren 3x50A NH-Sicherungen - Im Zählerschrank hatte der selektive Hauptschalter zwar nur 40A, aber den könnte man ja austauschen und die jeweiligen FI Schalter noch mal vor-sichern mit 40A - Auf Deutsch, für ca. 1.000€ könnte man die vollen 50A nutzen.
Es lebten dort 8 Parteien und der Anschluss in den Wohnungen geschah einphasig. z.B. Wohnung 1,2,3 bekommt Phase 1, Wohnung 4,5,6 bekommt Phase 2 und die letzten beiden Wohnungen sind an Phase 3 angeschlossen. Das bedeutet drei Wohnungen müssen sich mit 50A begnügen. Wenn jemand kocht und der Backofen ist an, kann man schon mal gut 30A rechnen. Das klingt jetzt schon mal nach einem Problem, isses aber in Wirklichkeit nicht. Ein Backofen und auch ein Herd ziehen nur die ersten 5min den Maximalstrom - Wenn die Dinger auf Temperatur kommen, geht der Strom schnell runter. Daher können auch 3 Wohnungen gleichzeitig kochen, sie dürfen nur nicht zum selben Zeitpunkt alle Herdplatten einschalten. Du merkst aber schon worauf das hinaus läuft, das ist nämlich alles schon eng bemessen.
Es waren alle berufstätig und die meisten kamen um 17-18Uhr mit dem Auto nach Hause - Wenn jetzt alle drei Autos von Wohnung 1,2,3 mit 2,2kW geladen werden ist Phase 1 schon mit 30A belastet und es bleiben nur noch 20A übrig. Und der Ladevorgang läuft leider etwas länger, so dass dieses Szenario nicht unwahrscheinlich ist. Tja und dann darf keiner mehr drei Herdplatten an schalten.
Da wird man jetzt schon irgend eine Lösung brauchen. Z.B. Dass die Ladesteckdosen erst ab 22Uhr funktionieren. Besser wäre eine smarte Lösung, die erkennt welche Phase, wie stark belastet wird und den Ladestrom regelt. Ich weiß aber nicht ob es sowas gibt - Hab ich vielleicht eine Marktlücke entdeckt.

Aber mit ziemlicher Sicherheit kann ich sagen, dass 4,8kW in den meisten Mehrfamilienhäuser nicht fliegt, das ist ne Bleiente. Über 11kW oder gar 22kW brauchen wir gar nicht reden.
Und jetzt stell dir mal vor, der Teslafahrer kommt am Sonntag Abend vom Urlaub nach Hause, der 100kWh Akku is leer und muss mit 2,2kW geladen werden. Also ich fahre relativ häufig übers Wochenende zu meinen Verwandten und wenn ich mir den Verkehr auf den Autobahnen am Freitag- und Sonntagabend ansehe, bin ich nicht alleine mit der Idee.

Die "In 5min auf 80% laden" Idee können wir in Deutschland abhaken mit neuen Freileitungen. Da muss dann die Freileitung durch den Wald von Bauer Randers geführt werden, dort brütet jedes Schaltjahr die seltene Rot-Dödel-Amsel und 50 Leute ketten sich an die Bäume an - Ihr kennt das.

Das wird also eine Challenge werden - Und damit mein ich nicht nur technisch - Auch das Mindset der Menschen muss sich grundlegend ändern. Z.B. dass man am Sonntag Abend nur genau so viel tanken darf, damit man am Montag gerade noch so zur Arbeit kommt.

Edit: Wenn ich mir den Post von Voltago ansehe, würde es für ihn nicht in Frage kommen am Sonntag Abend von SOC 10% auf 40% zu laden und mit Tempo 90km/h zur Arbeit zu Fahren - Für mich übrigens auch nicht - Ich würde das als harten Einschnitt der Lebensqualität erachten.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »cachaca« (21. September 2020, 06:49)


547

Montag, 21. September 2020, 07:18

Mit 90 Km/h müsste ich mich auch mit zahlreichen LKWs anlegen. Das wäre kompletter Wahnsinn!
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548

Montag, 21. September 2020, 07:54

Wenn du Windschatten fährst, darfst sogar noch das Radio anmachen :P
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549

Montag, 21. September 2020, 09:58

Waaaaaas :D
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550

Montag, 21. September 2020, 13:59

Aber nicht zu laut :thumbsup:

Cachaca, ich verstehe die Situation in dem Mehrfamilienhaus nicht ganz.
Wenn Du die vollen 50A nutzen würdest, dann kommst Du auf eine Leistung von 34,5 KW. Für 8 Parteien?! 8| ?(
Die Wohnungen wurden 1-phasig angeschlossen? Wie soll da ein Herd funktionieren?
Überhaupt 34,5 KW für 8 Parteien halte ich für unmöglich.
Mein Induktionsherd genehmigt sich 10,5kW, wenn alles an ist, was bei einem Haushalt mit mehr als einer Person vorkommen kann.
Ich könnte mir denken, wenn das wirklich so war, daß alle Nase lang, die Sicherungen rausgesprungen sind, da rechnerisch nur 4,3 kW pro Partei abgenommen werden dürften.
Ich denke, Du meinst vielleicht, daß es pro Partei 3 Phasen mit 50A waren, oder?
Also ich kenne es nur so, daß man das so hat oder auch gerne mal mit 63A abgesichert, zumindest im Neubau. Gerne in alten Häusern noch zu bewundern, mit 100 oder gar 120A, wenn Nachtspeicherheizungen vorhanden waren.
Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob ich mit 50 oder 63A abgesichert bin pro Phase aber auf die 34,5 kW komme ich mindestens. Das ist aber zu wenig, um eine 22er Wallbox zu installieren, denn meine Wärmepumpe und mein Induktionsherd wollen ja auch noch leben während gleichzeitig Waschmaschine und Trockner laufen. Normal jagen wir abends in Spitzen gern mal 13 kW durch. Gleichzeitig natürlich. Wüßte nicht, wie das mit 4,3 klappen sollte.


Jetzt nochmal die Frage: 4,8 kW laden soll nicht klappen können? Vor allem nachts, wenn der Induktionsherd nicht an ist?


Am Mittwochnachmittag kommt ein Elektriker zu mir, denn ich überlege, mir Autostrom legen zu lassen. Der kostet "nur" 21 Cent und das macht sich bemerkbar, wenn meine Frau nächstes Jahr ihr E-Auto bekommt und wir beide in der dunklen Jahreszeit laden müssen. Da ich meine bisherige Situation mit 3,7kW, was weitgehend von der Solaranlage oder der Hausbatterie gespeist wird, super finde, da aber keine Möglichkeit für Autostrom ist, weil ich dafür einen Extrazähler brauche, möchte ich vielleicht auf 4,8 aufrüsten.
In dem Zusammenhang werde ich mal den guten Mann fragen, wie das so mit den Absicherungen ist und wie das im Mehrfamilienhaus in der Regel sein sollte, damit das klappt.
Vielleicht bin ich dann schlauer.


Übrigens wird gerade der Teslafahrer mit dem 100er Akku (normal ist der nicht, eher 75 kWh) keinesfalls mit leerem Akku nach hause kommen, wenn er weiß, daß er bald wieder los muß. Da wird noch kurz vorher am Supercharger für 32 Cent noch 15min halbvoll geladen und nur der Rest zu hause nachgeladen. Wenn ich einen großen Akku hätte, würde ich es genauso machen. Das meinte ich mit "Verbrennerdenke". Man muß sich loslösen von den bisherigen Zwängen, die das Gehirn einschnüren. Nur weil es immer so war, kann es sich jetzt ja geändert haben. :thumbup:


@Voltago
Echt jetzt? Wenn die Säule das angezeigt hat, dann war das keine Schnellladesäule sondern es wurde mit AC geladen und wenn es der kleine 20er Akku des Golfs war und sehr leer...dann lädt der doch mit max 7,4 kW. Die Stromleitung genehmigt sich noch was und Ladeverluste gibt es ja auch, da kann man dann mit großer Mühe auf ~3,5h kommen aber nicht bei 50kW. ODER an der Säule war was kaputt?
Jedenfalls kannst Du bestimmt so viel rechnen, daß Dir klar sein sollte, daß Deine Vorstellung so nicht stimmen kann.
Du hast also 72km zur Arbeit hin und zurück dann auch 72 = 144. Richtig? Was zeigt denn bei Deinen Vollgasfahrten im SCHNITT (keine Einzelfahrt wo alles frei war) Deine Durchschnittsgeschwindigkeit an? 140? 150? Ehrlich!
Eigentlich könnte man Dich nach Deinen Erzählungen beneiden, denn hier im Rhein-Mai-Gebiet...tja, wenn man da eine Schnittgeschwindigkeit nur auf AB von 90 hinbekommt, dann hat man aber auch schon alles gegeben und auch mal auf der Standspur überholt 8o :pinch:
Wenn ich früher von Brandenburg auf der A4 hierher gefahren bin, dann fuhr ich auch mal 300km mit 220 Höchstgeschwindigkeit und leerer AB. Wenn ich dann zu hause war, hatte ich einen Schnitt von 103, weil auf der A5 doch mal 10min Stau war und der schöne Schnitt von davor...hin, kaputt, vorbei.
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551

Montag, 21. September 2020, 15:06

Jup 35kW reichen für 8 Parteien, war halt ein altes Haus aus den 60er und mehr gab die Leitung nicht her. Ein dicken Herd kann man da m.M.n nicht anschließen. Ich hab meine Küche damals selbst installiert und hab ein 2 Platten Induktionsfeld verbaut. Für Kochfeld und Ofen gab es eine einzige 20A Sicherung, für den ganzen Rest der Wohnung gab es nochmal 2xB16. Trotzdem war davor ein kombi-Herd verbaut mit 4 platten, das funktioniert einwandfrei, brauchst ja kein Drehstrom für ein Herd, also ob das L1. L2. L3 oder dreimal L1 ist, juckt das Ding nicht.
In meinem EFH sind ebenfalls 50A NH Sicherungen. Damit zähl ich aber schon zu einer Minderheit (wegen Stadtkern und Mischgebiet), zumindest im Stuttgarter Raum. 63A hat hier niemand, Reihenhäuser in Wohngebieten werden sogar meist nur mit 35A abgesichert, selbst mit Wärmepumpe.

Tjo, kannst ja mal in die Stuttgarter Region in eine Altbauwohnung einziehen mit deinem 10kW Kochfeld, da haste Spaß :D
Du findest deinen Anschlusswert übrigens in dem Wisch vom Netzbetreiber, als du damals die Stromleitung beantragt hast - Dazu brauchst jetzt nicht unbedingt die Plombe öffnen.


Und Gas geben kann man hier oft. Auf der A81 nördlich von Ludwigsburg kann man es oft krachen lassen. Ich wohne westlich von Stuttgart und fahre auf der A8 zur Arbeit - Hab nie Probleme über 200km/h zu kommen, weder morgens noch nachmittags. Nur zwischen 17 und 18uhr is ne blöde Zeit.
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Haifisch

552

Montag, 21. September 2020, 19:15

Nein ich fahre 2x36 Km. 2x72 Km würde ich mir keine Arbeit suchen!

Also bezogen auf meinen M140:

Mit Vollgas brauch ich 18 Minuten (114 Km/h im Schnitt) und mit Tempomat 100 sind es 6,9 Liter (75-80 Km/h; 27-28 Minuten). Eine Ampel an der Autobahnabfahrt kann die Fahrtzeit um ca. 3-4 Minuten verlängern oder verkürzen. Ich fahre oft 300 Km/h, selten schneller. 280 Km/h stehen oft an. Für 100-200 Km/h benötige ich 350 m. Für die 200-300 Km/h sind es ca. nen Kilometer, diese Strecken habe ich sehr oft frei. Ich liebe eben diese Beschleunigungsorgien. Die machen einfach so unfassbar viel Spaß.
Von so einem Auto auf ein 160 Km/h E-Auto umsteigen? Niemals!

Wenn es einen so richtig hart in den Sitz drückt beim Beschleunigen, dann vergeht jede Zeit wie im Flug. Das macht einfach nur unendlich viel Freude! Bei solchen Vollgasfahrten genehmigt sich ein Modell 3 Perfomance (deutlich langsamer!) ca 66 KWh im Schnitt, wobei er anfängt ab 20% Restreichweite herunterzuregeln bzw. schon früher. Da ich auf Arbeit nicht laden darf, komme ich dann in jedem Fall mit fast leerem Akku wieder.

Und was bei dem E-Golf war keine Ahnung, er hat einige Ladeknöpfe die jeweils vorher aktiviert werden müssen, vielleicht lag es daran. Aber da alles über 120 Km/h reiner Nevenkrimi der Reichweite ist, braucht man da gar nicht weiterreden.

Von Schwieberdingen aus ist der nächste Supercharger 19 Km/18 Minuten entfernt (in Leonberg). Bin ich bescheuert, solche Umwege zu fahren?!?!? :thumbdown:
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553

Montag, 21. September 2020, 19:55

Ich kann akzeptieren (nicht verstehen), daß Du gerne solche Beschleunigungen machst.
Ein Model 3 fährt zwar keine 300 aber 260 schaffst Du da auch schnell und 3,4s auf Tempo 100 ist jetzt auch nicht übel, vor allem, weil es sich noch schneller anfühlt, da es keine Schaltvorgänge gibt. Ein Standard M140 ist mit 4,8s angegeben, Deiner kann noch unter 4 oder? Wieviel PS hast Du jetzt?
Innerhalb von 500m und 15s ist das Model 3 auch auf Tempo 200. 16,7 braucht der Standard M140. Deiner?

Und was Deine Mondverbräuche angeht. Es mag sein, daß das Model 3 66kWh hochgerechnet bei Dauerhöchstgeschwindigkeit, und auf der AB erst genullt, verbraucht aber das liegt ja nun nicht an. Erstens fährst Du nur 72 km und die ja auch nicht nur auf der AB. Du hast einen Schnitt von 114. Vielleicht solltest Du mal die 100+ Videos von Verbrauchsfahrten des Model 3 auf Youtube angucken. Ich kann Dir das dringend empfehlen. Da kommst Du bei hoher Geschwindigkeit auf der AB so auf 25-30 kWh bei durchgängig 190 und auch mal auf deutlich über 200 für kürzere Strecken. Reicht also immer noch für weit über 200km Strecke. Du hättest also nach einmal hin und her noch mindestens 65-70% im Akku. Dein Auto wäre also nach 4,5h an einem 4,8kW-Lader wieder voll...und im Winter geht die Heizenergie gar nicht richtig in die Rechnung mit ein, weil Du so schnell angekommen bist, daß Du da kaum was verbraucht hast :D ;)
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554

Montag, 21. September 2020, 21:09

Die 66 KWh stammen von Youtubern die sind dann gleich entsetzt wieder vom Gas nach 2 Km Vollgas, weil der Tesla 3 Perfomance nur 20 Km Vollgas erlaubt, dann regelt er die Leistung runter.

Ich messe mit der Dragy App, so wie viele in der 100-200 Gruppe auf Facebook^^
Er hat etwa 430 PS. 0-100 rennt er in 3,5 Sekunden und 0-200 etwa 11,5-12,5 Sekunden. 100-200 sind meist 8,5 Sekunden. 100-200 ist ein Tesla S 100 Ludicious Performance gleich oder sogar sogar langsamer, über 200 fällt er sogar deutlich zurück. Erst recht bei mehrmaligem Gas geben. Ein Modell 3 ist da erschreckend langsam. Also rein vom Fahrspaß bringen die mir keine Verbesserung, vom Preis reden wir erst gar nicht.

Auch wenn ich am Ende nur bei 50 KW im Schnitt landen würde, wäre im Akku nicht mehr genug drin, um spontan mal nach Karlsruhe oder sonstwohin zu fahren. Man ist immer irgendwie gefangen. Vor allem nicht mit ordentlich Speed. Ich habe hier ja 4 unbegrenzte Autobahnen in alle Richtungen.

Bist du mal so eine ZF-Wandlerautomatik in BMWs gefahren? Die schaltet unglaublich schnell und weich - oder mit Krawall, ganz nach Wunsch, da geht nicht viel Zeit verloren, zumal die sich auch per xHP Handyapp tunen lässt ^^
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Voltago« (21. September 2020, 22:23)


555

Gestern, 06:17

Glaub da kann ich auch was zu sagen... Also so ein E-Antrieb ist ein Wunderwerk der Technik!! Es werden vom Steuergerät alle möglichen Temperaturen intern erfasst: Umgebungstemperatur, Leiterplatten Temperatur, Temperatur der Leistungselektronik, usw. Dann gibt es Bauteile bei denen man die Temperatur nicht direkt messen kann, bei denen wird mit Hilfe eines Thermomodells die Temperatur ziemlich genau berechnet - Die Basis dafür sind gemessene Temperaturen und Betriebszustände. Die ganzen Daten kann man noch mit einer Entwicklingssoftware auf dem Antriebs-Steuergerät via XCP Größen auslesen - Phantastisch ist das.
Im Antriebs-Steuergerät werden die Daten jedoch noch an Ort und Stelle weiter verarbeitet - Dem übergelagerten Motorsteuergerät wird aus diesen ganzen werten ein neuer Wert übergeben und zwar die derzeitige thermische Auslastung. Damit nicht genug, es sagt auch der ECU wie viel Moment aktuell verfügbar ist - UND - es macht vorhersagen und sagt der ECU: wenn du so weiter machst, hast du in X Sekunden / Minuten noch XX Nm zur Verfügung - Eine wahnsinns Technik, unglaublich...

Und warum macht man das alles? Weil ein E-Antrieb scheiße ist. Man hat halt nicht die maximale Power auf unbegrenzte Zeit zur Verfügung, je nach Betriebszustand muss die Leistung radikal gedrosselt werden - Wir nennen das "Derating".
Ein E-Antrieb taugt nicht zum schnell fahren und es ist egal ob ein Tesla, Hyundai oder Porsche Zeichen auf der Haube ist - Es taugt dazu nicht, fertig. So wie ein Verbrennungsmotor niemals nachhaltig wird solange er Öl verbrennt - Das ist genau das gleiche, sehe es als Gesetz meinetwegen.
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556

Gestern, 06:33

Ja schon abartig, was da alles drinsteckt und wie wenig am Ende der Output ist. Naja im Zuge der erhöhten C02-Einsparziele und der damit einhergehenden Spritpreiserhöhung ist die nächste Wirtschaftskirise garantiert. Wo dann die ganzen Kohle für die Entwicklung auf der einen Seite und das Geld für die enormen Kaufpreise auf der anderen Seiter herkommen soll... dem Staat brechen schon jetzt die Einnahmen weg und sämtliche Sozialversicherungen schreien schon jetzt SOS. Nach der Wahl steigen die Steuerabgaben von 40 auf 50% oder noch höher.

Allerdings möchte Deutschland/die EU ja zeigen wie, wie Glücklich die Menschen damit sind, damit es möglichst viele Nachahmer gibt. Das wird noch echt lustig ^^

Das ganze läuft auf eine sehr darwinistische Welt hinaus. Wollen das die Wähler?!
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557

Gestern, 07:05

Tjo, auf der einen Seite werden E-Autos fleißig vom Staat gefördert - Auf der anderen Seite wird er künftig immer weniger Mineralölsteuer einnehmen, was jetzt kein Klecker Betrag ist m.M.n. Wo führt das hin...

Zitat

Wollen das die Wähler?!
Als Nicht-Wähler fühle ich mich da nicht angesprochen - Duck und weg :thumbsup:
Peugeot 208 GTi


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558

Gestern, 07:30

Na der Strompreis kennt doch jetzt schon nur eine Richtung. Da der Staat nicht auf Steuern verzichten kann, wird der Anstieg sicher nicht geringer werden. :wacko: Aber es trifft ja auch dann all diejenigen, die nur kleine Brötchen backen wollen... :thumbdown:
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559

Gestern, 08:22

Na jut, bei einem Auto mit 13kWh Verbrauch auf 100km nimmt der Staat 2,14€ Steuern ein. Bei 6l Benzin auf 100km sind es 3,93€ - Da muss der Herr Scholz noch ein bisschen an der Strom-Schraube drehen ;)

Edit: da hab ich ja nur die Mineralölsteuer berechnet - Fast die Äpfel mit den Birnen verwechselt - Beim Benzin sind es natürlich 5,08€
Peugeot 208 GTi


560

Heute, 06:05

Na habt ihr beiden den Battery Day verfolgt?
Ich fand super was Elon Musk gesagt hat - Er hat eigentlich alle Probleme erkannt, die die E-Mobilität aktuell hat und zumindest will er sie verbessern.
- Er hat erkannt, dass die jetzige Akkutechnologie nicht skalierbar ist
- Die Karthode soll ohne Kobalt auskommen
- Die Lithiumbereitstellung soll vereinfacht werden und keine "Umweltbrachen hinterlassen"
- Die Batterie wird künftig zwischen die Karaosserie geklebt und benötigt keine stabilisierung mehr - Dadurch wird es neue Fahrzeugkonzepte geben, die sich konstruktiv besser für die E-Mobilität eignen als die umgebauten Verbrenner, die es heute gibt.

--> erreicht wird anscheinend eine 56 prozentige Kostensenkung der Batteris und eine 50 prozentige Reichweitenerhöhung.
--> In 18 Monate soll man schon erste Erfolge sehen

Klingt für mich alles zu schön um wahr zu sein und man darf ja nicht vergessen, dass auch der Elon immer ein Auge auf seinen Aktienkurs hat. Aber zumindest hat mal jemand die wirklichen Probleme der E-Molitität vor Augen, der auch was z usagen hat in der Automobilbranche.
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