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Benekant

Schüler

Beiträge: 125

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Beruf: KFZ-Mechatroniker

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361

Sonntag, 2. Juni 2019, 01:33

Trotzdem ist es von VW bzw Mann und Hummel immer hin etwas, um ein Teil der Partikel zu reduzieren. Vllt kann man ja durch die Entwicklung/ Gedanken auch dann wo anders so eine Technologie einsetzen. Besser als gar nichts

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Haifisch

362

Mittwoch, 5. Juni 2019, 22:44

Tach zusammen, ich war schon eine ganze Weile nicht mehr aktiv in diesem Forum und ich habe die letzten Posts auch nicht alle gelesen. Also seht es mir bitte nach, wenn ich hier OT schreibe und mich im Irrglaube befinde, dass es hier noch um E-Mobilität geht.
zunächst mal möchte ich euch ein Video sharen, was kürzlich vom WDR hochgeladen wurde und neben meiner Bedenken bezüglich Cobalt auch mal auf die Probleme von Lithium aufmerksam macht...
https://www.youtube.com/watch?v=aS_xTJmzdgA

Die Kommentare in diesem Video von Harald Lesch sind meiner Meinung nach erstklassig - Auch wenn Prof. Lesch in letzter Zeit immer mehr negative Stimmen auf sich zieht und ihn "viele" als Werkzeug der Politik betrachten ist er meiner Meinung nach ein gebildeter Mann, der seine Meinung mit voller Integrität wiedergibt und jeder von uns ein bissel von seiner Meinung lernen kann. Aus diesem Grund möchte ich gleich ein weiteres Video (Mann, ich nenne das jetzt echt Video) mit euch teilen, bei dem es um Brennstoffzellen geht...
https://www.youtube.com/watch?v=TswNLBnAPjU

Jut, warum mache ich das. Einerseits habe ich gerade Zeit weil sich meine Frau auf Fortbildung befindet und in meinem Neubau nichts vorwärts geht weil der Estrich trocknen muss. Andererseits bringe ich auch etwas Erfahrung mit, da ich als Projektleiter in der Entwicklung eines OEM Zulieferers von E-Mobilitäts Produkten arbeite.
Es gibt Einschätzungen in unserem Unternehmen, wann der Zeitpunkt eintrifft und die konventionellen Verbrennungsmotoren eine untergeordnete Rolle in den Neuzulassungen spielen werden. Die möchte ich hier nicht nicht preisgeben - stattdessen sage ich euch, was mir ein Angestellter eines deutschen Automobilherstellers mit hohem Rang und vielen Sternen auf der Schulterklappe mitgeteilt hat... 2038 - Was oberhalb unserer Einschätzung liegt.
Das ist laut deren Meinung das Jahr in dem die E-Mobilität den Verbrenner in den Neuzulassungen übertrumpfen wird. Weiter hat mir dieser Automobil General gesagt, dass seiner Meinung nach die Zukunft nicht ALLEINE in der E-Mobilität liegt. In ferner Zukunft wird es Autos mit Verbrenner, E-Motor, Brennstoffzelle und weiß der Geier was noch alles geben. Warum ist klar: Was Mobilität angeht befinden wir uns momentan in einer pubertären Phase und müssen uns erst mal selbst finden - heißt, es muss ein Weg gefunden werden um Menschen von A nach B zu befördern, was unseren Planeten nicht in die Knie zwingt.

Mich treibt das Thema um, weil ich ernsthaft seit über 10 Jahren ein Öko-Aktivist bin - Ja, ich fahre ein GTi, aber das Auto verbraucht ungefähr 6l/100km, was unwesentlich mehr von einem Smart ist. Als Häuslebauer kommt man schnell in Kontakt mit anderen Häuslebauer und alle schütteln den Kopf, wenn ich sage, ich baue nicht nach dem KFW40 Plus Standard. "Cachaca, Wasser predigen und Wein trinken." Ich muss mir jetzt eine PV Anlage aufs Dach montieren und die Energie in Lithium Akkus zwischenspeichern - Ja, sonst bin ich kein Öko. Im Kongo müssen Menschen für mein Akku sterben und in Südamerika wird Raubbau an der Natur betrieben, nur damit mich Leute als Öko Aktivist akzeptieren, der ich meiner Meinung nach bin.
Bevor jetzt der erhobene Zeigefinger kommt. Lithium Akkus sind aktuell die führende Technologie in mobiler Energie. Ja, ich habe ein Smartphone mit Lithium Zellen und ich habe Verständnis für die Menschen, die E-Autos als Richtungsweisend ansehen. Aber bitte macht euch bewusst, was ihr anrichtet wenn ihr einen großen Lithium Speicher kauft.
Ein Haus ist nicht mobil, damit braucht es keinen Akku um zu funktionieren. Die in den eigenen Photovoltaik Modulen erzeugte Energie wird nicht ökologischer wenn ihr sie in Akkus zwischen speichert - speist es ein.
Was E-Autos und ihre Besitzer angeht - Ihr seid nicht die Lösung des Problems, also blickt bitte nicht auf uns herab und nennt uns "Verpenner"
Was Menschen angeht, die sich einen neuen Kleinwagen mit Dieselmotor oder Benziner zulegen, weil das Budget kein Model S hergibt - lasst euch gesagt sein, ihr seid nicht das Problem!!
Was ist also die Lösung? Was ist eigentlich das Problem? Nunja, ein Problem ist, dass immer mehr Menschen das Bedürfnis haben ein richtig fettes Auto zu fahren. Im SUV überblickt man die Straße und man fährt sicher. Super Sache, gerade wenn man Kinder auf die Welt gebracht hat und diese sicher in den Kindergarten befördern möchte. Hätte VW ein Kampfpanzer im Programm, wäre das vermutlich der Verkaufsschlager. Zum Nachdenken... hier ein kleiner Report aus meiner Nachbarschaft...
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal…25924a011f.html

Parler pour ne rien dire - so mag mein langer Post wirken. Der Kern meiner Aussage hier ist jedoch:
Es ist egal ob Benziner, Diesel, Elektroauto, Brennstoffzelle oder Pferdekutsche. Das Problem ist, wie viel Energie ihr tatsächlich verbraucht. Muss euer Auto wirklich zwei Tonnen wiegen und ist das genau das richtige Beförderungsmittel für euch um von A nach B zu kommen? Und es ist lächerlich diese Frage in einem "Peugeot 208 Forum" zu stellen, aber leider habe ich keinen Account im Audi Q7 Forum und ich glaube, dass ich da auf relativ wenig Gehör stoßen werde.
Peugeot 208 GTi


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Haifisch

363

Donnerstag, 6. Juni 2019, 06:51

Irgendwo in einer Zeitung hatten sie das optimale Chrashverhalten von SUVs erklärt - und das sieht so aus, dass sie den Gegner mit einer "besonders langen, spitzen Stange" (war anders ausgedrückt ^^) "aufspießen", so wie früher die Ritter mit ihren Lanzen. Der Gegner hat dadurch keine Chance, wobei SUVs ein entsprechndes "Schutzschild" haben (Ohne scheiß ^^). Da der neue NCAP Chrashtest genau dafür Abzüge gibt und für den Kleinwagenschutz Pluspunkte, sind jetzt einige SUV-Hersteller böse ins Schwitzen gekommen. D.h. wirklich für die Umwelt sichere SUVs gibt es nicht in der kommenden Generation, sondern erst in der nächsten. Ab 2022 und aufwärts.

Also wenn sich VW verzockt und die ab 2021 nicht die versprochenen 1,1 Millionen Elektroautos in Deutschland pro Jahr verkaufen (d.h. 10 Mio. bis 2030), sind sie im Arsch und ein Sanierungsfall... momentan scheint Diess der einzige zu sein, der weiß wie das klappen soll. Dumm nur, dass es die Kunden sein müssen, die diese Überzeugung haben sollen...
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
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364

Samstag, 8. Juni 2019, 13:21

@cachaca

Danke für diesen großen Beitrag. Ich hoffe, es geht jetzt schnell mit Deinem Häuslebau weiter, freue mich aber dennoch, wenn Du meine Antwort liest.

Da Du ja schreibst, Du hast nicht alles hier im Thread gelesen, kann ich Dir sagen, daß auch ich nie behauptet habe, Batterie wäre das A und O. Voltago ist mein Zeuge. Auch ich denke, daß Autos mit Gasantrieb (Methan z.b. aus Power to Gas) mit Verbrennungsmotor zum Ziehen von Wohnwägen oder für Baumaschienen etc Sinn macht. Brennstoffzelle für Busse oder große Geländewagen, auch LKW kein Thema. Für das Auto sehe ich aber die Brennstoffzelle eher als Nischenprodukt.

Ich habe mir Dein erstes verlinktes Video nicht angesehen, hole ich vielleicht noch nach.
Ich habe aber das zweite, Lesch-Video, angesehen.
Herr Lesch ist mit Sicherheit ein gebildeter Mann...allerdings sollte man da auch nicht mehr von "Atmosphären" sprechen wie im vorletzten Jahrhundert, wenn es um Druck geht. Da ist maximal vielleicht noch die Einheit bar akzeptabel, wenn auch schon längst veraltet und durch das Pascal ersetzt. Aber schwamm drüber...
Ich schreibe jetzt mal über die Stellen, an denen ich massiv gestolpert bin und setze Gegenbehauptungen in die Welt, die der geneigte Leser gerne mit Infos aus dem Netz abgleichen kann.
1) Für einen Bericht, der erst vor kurzem veröffentlicht wurde, sind die Anzahl an Ladestationen für E und Tankstellen für H2 gleich mal halbiert worden.
2) Er spricht davon, wieviel Wasser für eine Menge Lithium benötigt wird, verschweigt aber wieviel Wasser für einen Liter Benzin benötigt wird; vor allem um das Öl aus der Erde zu drücken, um die Schiffe zu spülen (mit Meerwasser, ungeklärt) und als Kühlwasser bei der Destillation.
3) Er spricht in Chile, in der Atacama-Wüste von Grundwasser. Das ist richtig, impliziert aber trinkbares Wasser. Es handelt sich dabei aber um versalztes Grundwasser unter den riesigen Salzseen und Salzlagerstätten, mit dem keiner was anfangen kann.
4) Er spricht von Ökoschäden bei der Gewinnung von Li und Co und weiteren Stoffen für die Akkuproduktion; was ist mit den immensen Ökoschäden durch Öl? Deepwater Horizon, Exxon Valdez, Ölschieferförderung in Kanada, Fracking usw. Für die Brennstoffzelle werden auch seltene Metalle benötigt; Platin, Palladium, u.U. seltene Erden. Das erwähnt er nicht. Er erwähnt auch nicht wie wahnsinnig viele Power to Gas Anlagen benötigt würden, würden alle Autos mit Brennstoffzelle fahren. Er sagt,das Leitungsnetz von Strom kommt schnell an seine Belastungsgrenze. Was ist mit dem Gasleitungsnetz?
5) Er spricht gezielt Japan (Toyota) bei der Entwicklung der BSZ an. Gerade gestern stand bei Spiegel online, daß sich Toyota nun doch von der Brennstoffzelle (vorerst) verabschiedet und voll auf Elektro mit Batterie setzt. Toyota hatte das immer von der Hand gewiesen, werden jetzt aber eine Rückwärtsrolle machen und es VW gleichtun.
6) Seine 350 GW Berechnung ist allerdings schon etwas abstrus und sehr weit hergeholt. Seriöse Berechnungen sagen schon seit Jahren, daß auch 20 Mio E-Autos kein Problem darstellen aber ganz frisch zum Nachgucken: In der ADAC Zeitung steht das und auch in der neuen Auto-Bild (glaube es war die) gleich auf der ersten Seite, daß bei Elektrifizierung gerade mal ~5% mehr an Energie benötigt wird. Man muß dazu sagen, daß die Unmengen Energie, die für die Spritherstellung benötigt werden ja wegfallen. Das sind 1,5 bis 1,8 kWh pro Liter Sprit. Bei getankten 50L habe ich also mindestens 75 kWh Strom mitgetankt, mit dem ein E- Auto schon 500km fahren kann!!! Das Bereithalten der benötigten Leistung wird tatsächlich viel smarter geregelt wie Herr Lesch sich das vorstellen kann und mit 350 kW wird auch in näherer Zukunft kaum ein Auto tanken können. Solche Leistungen sind auch nicht abends zum Abrufen sondern eher tagsüber, wenn Menschen auf der AB unterwegs sind, denn abseits der AB wird es keine solchen 350er Säulen geben. Stehen 1 Mio Autos denn auch gleichzeitig beim Tanken? Abends macht es dann die 11kW Heimanlage...bei mir sind es übrigens nur 3,7kW...weit entfernt von 350...

Tatsächlich hast Du natürlich recht: Die individuelle Mobilität verschlingt Unmengen an Ressourcen. Es ist definitiv nicht damit getan, auf Elektro umzusteigen und alles ist gut für den Planeten. Dazu müssen noch ganz andere Dinge aufgegeben werden und da der Mensch das als aggressive Spezies nicht machen wird (Gelbwesten), wird er auch untergehen.
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 31.000 km gefahren.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Haifisch« (8. Juni 2019, 13:28)


365

Samstag, 8. Juni 2019, 17:52

Gut der Strom, den heute die Industriekonzerne verballern, ist alles Ökostrom, da diese Konstante können wir gleich mal aus der Gleichung nehmen.
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366

Samstag, 8. Juni 2019, 19:51

Gut der Strom, den heute die Industriekonzerne verballern, ist alles Ökostrom, da diese Konstante können wir gleich mal aus der Gleichung nehmen.
Aha, wo steht denn das? Blöd nur, daß dann die ganzen Industrieparks Höchst, Wiesbaden, Griesheim, Hanau ganz schön altbacken sind. Da hat noch keiner was von Ökostrom gehört. Es gibt auch keine Verbilligung des Stroms für uns, also Minus der EEG für energieintensive Betriebe. Meine Firma hat eine Gasturbine. Damit wird Strom gemacht. Man weigert sich auch standhaft Solarzellen auf's Dach zu machen. Amortisation in 6,5 Jahren aber was bei meiner Firma nicht nach 3 Jahren Geld abwirft braucht eine Sondergenehmigung, über 5 Jahre geht gar nicht.
Soviel zum Thema öko...
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367

Sonntag, 9. Juni 2019, 09:28

Das gilt natürlich nicht für alle. Mein Stromanbieter hat z.B. auf 100% Ökostrom umgestellt und ich wusste es nicht mal ^^ Ökostrom mag nicht billiger sein, aber wirklich teurer ist er auch nicht. Bin aber mal insgesamt gespannt, wie wir unsere Preise auf ein internationales Preisniveau wieder abgesenkt bekommen...
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368

Sonntag, 23. Juni 2019, 19:09

So, diese WE waren wir mal wieder bei den Schwiegereltern in Brandenburg, Schwiegermama und mein Sohn hatten Geburtstag.

Die Fahrt da rüber wird immer unaufgeregter. Es gibt jetzt zwei neue Ionity-Standorte mit jeweils 4 Ladepunkten mit 350kW.
Das funzt super!
Die blöde Eon (E-off) Säule steht natürlich auch noch.
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369

Sonntag, 23. Juni 2019, 22:59

Wow 4 :D Reicht ja locker für 10.000 neue Elektroautos :D
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Haifisch

370

Dienstag, 25. Juni 2019, 19:38

:thumbsup:
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371

Dienstag, 25. Juni 2019, 22:12

Die 300.000 neuen Ladepunkte, der 710 PS Elektro-5er oder der neue e-208 klingen nicht soooo übel. Der neue 1er tut es definitiv - kotz!
Da muss ich meinen jetzigen umso mehr pflegen. Ich denke, da lohnt sich das Pflegen & noch etwas warten :-)
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372

Mittwoch, 11. September 2019, 18:00

Jo Haifischle berichte mal was neues :D

Sagmal, der Hyndai Ioniq Elektro kostet ja über 10.000 € mehr als der Ioniq Hybrid... vor Rabatten. Und durch den Nachlass auf Verbrenner werden wird die Lücke eher noch größer.
Und Gebraucht setzt sich das ja fort...
Beim Vergleichen gehts ja schon los: Sind Vmax oder Beschleunigung relevant? Also in in so niedrigen Bereichen wie bei Hyndai und beim 208 ist für mich die Vmax wichtiger (jedes Km/h zählt X( wenn man so wenig nur hat). Dann wären es 75 Verbrenner PS vs. 130 PS im Elektro. Aber selbst bei kostenlosem 100% Laden habe ich nach 4 Jahren und 90.000 Km nicht den Mehrpreis wieder reingeholt. Und das Auto ist ja iedentisch, der E-Motor viel billiger als der Benzin-Motor. Der Mehrpreis geht ja komplett auf den Akku. So stark kann der Akku-Preis gar nicht sinken. Das mit den E-Autos ist völlig Gaga.
Ich meine 2010 habe ich noch 18 ct für die KWh gezahlt, heute sind es 29 ct. Wie soll das weiter gehen. Der Spritpreis ist dagegen der gleiche geblieben. Und wegen sinkender Nachfrage sinkt der eher. Und selkbst bei 4 Euro pro Liter rentiert sich das nicht... Man man.

Einzige Variante: Tesla Modell 3 Performance vs. Audi RS3/A45 S oder so. Aber auch hier kommt man maximal auf Gleichstand. Sofern die Hersteller den Akku nicht kostenlos verkaufen wird das E-Auto nie ein Massenprodukt.

Bei den Kleinen ists ja noch schlimmer: Renault Zoe: 21.900 € + ca. 7.000 € für den Akku = 28.900 € vs. 6.990 € für den Dacia Sandero. Einfach abartig!
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Voltago« (11. September 2019, 18:07)


373

Freitag, 13. September 2019, 23:55

Hey mein bester Voltago,

ich kenne noch nicht den Preis des neuen Elektro; der von Dir genannte Preisunterschied könnte aber so ca hinkommen.
Aber: Der von Dir beschriebene Hybrid kostet 26.000€. Das ist die niedrigste Ausstattung. Um ihn auf das Level des vielleicht 10k€ teureren Elektro zu hieven, muß man mindestens noch das Premiumpaket für 7100€ dazu holen. Dann beträgt der Unterschied schon nur noch 3000€ und wenn man dann noch die Förderung von 4000€ gegenrechnet, dann ist der Elektro sogar ~1000€ billiger.
Überzeugt? :D
Der Elektro hat 136 PS und der Hybrid 141...das gibt sich wohl nicht viel...vielleicht ist da sogar der E schneller in der Beschleunigung...keine Ahnung, dünnes Eis, kenne die Daten des neuen nicht. Endgeschwindigkeit wird der Hybrid mehr haben.
Natürlich gibt es auf den Hybrid auch noch Rabatte, so daß der Hybrid da wohl nochmal 3,5 bis 4k€ günstiger wird. Als dann doch 3000 billiger als der Elektro :-)
Dafür verpeste ich nicht die Stadt. Weder mit Lärm noch mit schädlichen Abgasen.
Autos sind in den letzten 30 Jahren sooo billig geworden im Verhältnis zum Einkommen, da kann man sich ein paar Tausend mehr eigentlich leisten. Mein Vater war damals der erste in seinem Eifeldorf, der ein Auto hatte. Ein Auto, das neu 3900 DM gekostet hat. Eine unvorstellbare Summe für die meisten Deutschen. Dafür hätte mein Opa 20 Jahre arbeiten müssen, um sich vom Ersparten das kaufen zu können. Sprit war so teuer (0,65 DM), daß mein Vater nur alle drei Monate von Frankfurt in die Eifel fahren konnte. Mehr konnte er sich nicht leisten. Gewohnt hat er neben der Firma und ist zur Arbeit gelaufen oder später, als er ein Fahrrad von der Firma bekommen hat, geradelt.
Auf der Autobahn hat Richtgeschwindigkeit 130 gereicht, weil eh kaum ein Auto schneller fahren konnte.
Ich habe für meinen ersten 75PS Astra 34.600 DM bezahlt. Sonderausstattung war Velours und Schiebedach.
Für meinen 2 Astra hätte ich 9 Jahre später in der Grundausstattung E-Fensterheber vorn, 90PS, einfache Klima bekommen und die Kiste hätte 16.100€ gekostet also 31489 DM. Mehr Auto für weniger Geld und das 9 Jahre später bei >2% Inflation/Jahr und diversen Lohnsteigerungen dazwischen. Da gibt man natürlich gern mehr für die Sonderausstattung aus, die das Wägelchen dann wirklich teurer machen.
Warum muß man beim Umstieg von Benzin auf Elektro immer was sparen?
Wenn es darum ginge, warum kaufen die Leute SUV? Der Umstieg von 7L auf 12L Verbrauch, höhere Anschaffung, mehr Steuer, mehr laufende Kosten (Reifen etc)...das juckt doch keinen aber bei Benzin auf Elektro MUß es sich lohnen. Warum?
Der Spritpreis wird hoffentlich bald mal steigen, wenn sich doch noch die Vernunft durchsetzt und es zu einer CO2 Steuer kommt. Derzeit scheint sich ja vielleicht die CDU durchzusetzen mit ihrem "Bringt nix" Gesetz zum Ablasshandel, einem "weiter so" für die Industrie. So geht es schön immer weiter auf der Spirale in den Abgrund anstatt Arbeitsplätze zu schaffen und starke Technologien für eine erfolgreiche, grünere Wirtschaft.
Aber auch da: Bei normalen Schwankungen, und der Sprit hat auch schon mehr als 1.60 gekostet, da beschwert sich kaum einer. Wenn durch eine CO2 Steuer das Benzin um 9 Cent teurer wird, heißt es wieder, das Abendland wie wir es kennen, hört auf zu existieren. Vorher noch schnell einen Porsche Cayenne gekauft und mit laufendem Motor halb auf dem Fahrradweg und halb auf dem Gehweg gestanden... :cursing:


Im Urlaub sind wir 2300km gefahren, davon 2000 auf der AB.
Ich bleibe dabei: Nie wieder Verbrenner! Die Fahrt hat uns allen nicht geschadet und unser Kleiner war mega-fröhlich.
In Österreich gibt es in fast jedem Kaff einen Schnelllader und viele, viele normale Ladepunkte, die NIEMALS zugeparkt sind. Selbst an Seilbahnstationen, wo der Parkplatz komplett zugeparkt war und die Leute noch 1km weiter an der Straße standen, waren die 10 Ladepunkte frei und es hat nur ein Tesla da genuckelt. In Deutschland wäre das alles zugeparkt gewesen. An unserer Ferienwohnung durften wir auch wieder umsonst laden. Toller Service!
Allerdings bezahlen die auch nur 14 Cent für die kWh. Ist halt alles günstiger Ökostrom aus Wasserkraft.
Hier ist der Ökostrom auch konkurrenzlos günstig. Leider wird durch die Milliardensubventionen der Kohle und dem verqueren EEG alles aufgefressen und noch viel teurer gemacht.


Gestern habe ich den Hyundai Nexo bei meinem AH Dealer gesehen...bin ja kein Freund von SUV's...aber der ist nicht schlecht. Brennstoffzellenfahrzeug!


So, das war es erst mal von mir. Hoffe, Du hattest auch einen schönen Sommer!
Viele Grüße
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 31.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

374

Dienstag, 17. September 2019, 19:00

Ich hatte schon die Basis-Versionen verglichen, für Benziner gibts ja viel öfter Sonderangebote, die Differenz wird nicht wirklich kleiner. Aber egal, bin eh nicht die Zielgruppe.

Bei mir steht ja der nächste (Leasing)Kauf in 1,5 Jahren an. Und ich spreche vom Kostenniveau des M140i, wo die 49.000er Inspektion stolze 2200 € kostet. Derzeit kommt bei "e" nur ein Tesla für mich in Frage. Das Modell 3 Performance werde ich mir demnächst mal genauer anschauen. Alternativ liebäugel ich ja sehr mit dem neuen AMG A45 S. Verglichen mit dem wäre preislich auch ein Modell S 100 drin. Aber das ist mir eigentlich zu groß. Da fällt mal richtig auf, dass die deutschen Hersteller nicht mal im Ansatz ein Angebot haben... Angesichts der Iran-Problematik und dem ganzen "Fridays-Desaster" kommt man schon ins grübeln. Ich war neulich für ein paar Tage in Meran (Landhaus Hotel Kristall). Für die 488 Km müsste ich 3 Pinkelpausen zum Laden an mind. 22 KW zu 10-15 Min nutzen, um damit die 488 Km nach Schwieberdingen durchzukommen. Für den Alltag bietet das Modell 3 alles, was ich brauche, vor allem Leistung im Überfluss. Und ich tanke in der Tiefgarage. Spare ich mir jetzt das Tuning für meinen M140, dienen die 1500 € schon mal für die Wallbox und das Verlegen der Kabel. Achja, es gibt ja auch junge, gebrauchte Teslas... und die sind ja scheinbar für die Ewigkeit gebaut... so ganz uninteressant ist Tesla echt nicht... Aber betrachtet man mal die Gesamtkosten...
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Voltago« (17. September 2019, 19:15)


375

Sonntag, 22. September 2019, 11:12

Die Frage nach den Gesamtkosten sollte doch leicht fallen, wenn eine Inspektion bei Deinem jetzigen tatsächlich 2,2k€ kostet ^^
Und die 488km solltest Du mit dem Modell 3 auch mit einer Pinkelpause locker schaffen.
Ich denke aber, daß es gut sein kann, daß Du derzeit bei Tesla mit der Qualität/Verarbeitung unzufrieden sein könntest; insbesondere da Du ja aktuell eine deutsche Premiummarke Dein eigen nennst. Aufgrund des hohen Outputs bei Tesla, hat die Verarbeitung stellenweise gelitten. Man arbeitet zwar an dem Problem...aber um ein BMW-Niveau zu erreichen wird es noch dauern.
Naja, wobei, mein Arbeitskollege fährt ja einen 190 PS Diesel 1er...der ist jetzt schon in 1,5 Jahren viermal in der Werkstatt gewesen wegen Knarzen etc ;(
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376

Sonntag, 22. September 2019, 17:14

Naja, ich habe ihm jetzt noch mal eine Kraftkur auf 450 PS und 640 Nm gegönnt. Ich werde ihn jetzt noch 3-4 Jahre fahren und dann wird es wohl ein Tesla der nächsten Generation mit Tesla-eigenen Akku und Garantie bis 1.000.000 Km. Es gibt jetzt auch nicht mehr viel, was die jetzigen Fahrleistungen des 450 PS M140 (mit TÜV!) noch toppen könnte. Da kommt so ein Tesla S gerade recht. Die Uhr tickt, aber ich koste noch mal alles aus, was geht. Du kannst die gar nicht vorstellen, was die Akrapovic beim Schalten und Beschleunigen für einen Alarm macht und wie es einen durchschüttelt auf der Landstraße beim nach vorne Beschleunigen und beim Schaltknallen. Und andererseits geht es auch unfühlbar und sanft voran. Passt prima. Sogar mit 6 Liter. Aber wer macht das schon 8o Vollgas auf der Bahn und öfter mal 270 oder drüber und trotzdem nur 15-16 Liter, das hat was, finde ich. Da wird man richtig autofahrsüchtig. :D
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377

Sonntag, 6. Oktober 2019, 17:31

So, jetzt zahle ich also nicht mehr nur 25 Cent für die kWh an der AB/Schnelllader über Karte, jetzt sind es 35 Cent. Die Bezuschussung hat also endgültig ein Ende gefunden. Damit fahre ich zwar auf der AB immer noch deutlich günstiger als vorher mit meinem 208 aber eben nicht mehr "fast umsonst".

Wir waren jetzt ein paar Tage im Hunsrück in der Nähe von Hermeskeil. Auch dort durfte ich problemlos an der FeWo (Außensteckdose 2,3 kW) laden, allerdings diesmal nicht
umsonst ;( Skandal :D
Sehr guter Service beim Restaurant Jay&Jay in Hermeskeil. Dort können Gäste ihr Auto während des Aufenthaltes noch umsonst laden :thumbsup:
Ansonsten sind Hunsrück und Eifel noch etwas spärlich mit Schnellladern ausgestattet. Ist halt so richtig ländlich die Gegend. Die Dörfer sind ähnlich verweist und die Häuser eingefallen wie in Ostdeutschland, kaum Geschäfte, Restaurants etc...da sieht man klar, wie die Leute alle in die Städte wegziehen.

Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 31.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

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378

Sonntag, 6. Oktober 2019, 19:11

Tja und was steht heute in den Sonntagszeitungen? In diesen verfallenen Gegenden ohne S-Bahnanschluss sollen die wenigen verbliebenen Einwohner die S-Bahn selbst finanzieren... haha :D
Vor ein paar Tagen hat mir die BMW-Niederlassung eine neue Software aufgespielt, alles auf Garantie. Aber dafür durfte ich wieder zum Tuner, der zum Glück gleich um die Ecke ansässig ist ^^. Der hat dann seine Software wieder angpasst. Ergebnis: Das zugrunde liegende BMW-Update hat der Performance eine ganz neue Charakteristik gegeben. Untenrum minimal weniger (bis 2000, aber über 500 Nm sind es fast immer ^^) dafür ab 3800 abartig viel mehr, 670 Nm liegen jetzt sogar ab 3800 an. Die 450 PS werden bis 7000/Min gehalten. Die ohnehin abartige Beschleunigung aus dem Start bekommt ab ca. 160 Km/h sogar noch mal eine Steigerung. Einfach irre. Da kann echt nur der Tesla S mithalten. Naja, den Wagen gebe ich so schnell nicht mehr her. Aber Falls sich in den nächsten 4 Jahren E-mäßig was tut - prima :D
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (01.03.19: 43.200 Km)

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Haifisch

379

Mittwoch, 16. Oktober 2019, 23:04

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mens…-a-1291533.html

Also alles nicht so dramatisch wie angenommen?


Würde Sprit nicht künstlich billig gehalten werden, müßte man solche Meldungen auch nicht lesen:
https://www.spiegel.de/auto/aktuell/chin…-a-1291875.html
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 31.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

380

Donnerstag, 17. Oktober 2019, 12:17

Was heißt künstlich billig? Bei uns jedenfalls nicht. Und der Strom ja auchh nicht. Ohne soziale Härten wird das E-Auto kaum eine echte Chance haben...
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