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Sonntag, 19. Februar 2017, 10:36

Thema Feinstaub

http://www.zeit.de/mobilitaet/2017-02/fe…-abrieb-bremsen
Dass der Feinstaub nicht von "älteren" Dieselmotoren sein kann, wird einem ja spätestens klar, wenn man nach China oder Indien blickt, dort gibt es ja fast keine Diesel.
Es ist jetzt natürlich fies, dass ausgerechnet der größere PM10 Feinstaub bei uns den Feinstaubalarm auslöst. Diesen gibt es dummerweise meist nur als Staubaufwirbelung auf der Straße und beim Bremsen sowie beim Reifenabrieb. Der Auspuff erzeigt den kleinen PM2.5 Feinstaub. Dafür gibt es in BaWü zwar nur weniger Messstellen, aber dieser hat dort auch keinen Alarm ausgelöst.
Also sind Elektroautos auch keine Rettung für die Luft. Lustig auch: In Afrika gibt es es jegliche Partikelgröße 24 Stunden am Tag - und das sogar fast ohne Autos. Uuuups! Wieviel Millionen Menschen dort wohl jedes Jahr an Feinstaubbelastung sterben? Wahrscheinlich nicht so viele, weil sie viel früher an anderen Mangeln sterben :-(
Die Live-Messstationen sind auch ein witziger Zeitvertreib :-)

Naja, jedenfalls sieht man daran mal wieder, dass die Feinstaubdebatte auch nur eine reine Populismusdebatte abseits der realen Wissenschaft ist. Aber vielleicht es ja ganz gut, wenn die Politik die Autokonzerne von Phantomen jagen lässt :D
21.02.2015 bis 02.12.2016: Peugeot 208 GTi 30th Edition, No. 277
Seit 06.12.2016 mein Endorphinspender: BMW M140i Xdrive 5-Türer (01.03.19: 43.200 Km)

2

Sonntag, 19. Februar 2017, 11:08

Der meiste Feinstaub entsteht in besagten Ländern beim verbrennen von Kohle und Holz.
Elektro-/Hybridautos erzeugen weniger Bremsstaub, weil die meist Rekuperiern beim Bremsen.


Vielleicht ist der Feinstaub bei uns nicht so lebensbedrohlich wie propagiert, aber ich finde es trotzdem ein
Unding, dass die Autoindustrie jahrelang millionenfach Benziner-Rußschleudern verbaut weil 100€ für einen Filter zu teuer sind.
Und dann wird sich nach Jahren der Kenntnis dieses Sachverhaltes auch noch beschwert, dass in 2018 diese Filter vorgeschrieben werden.
Sie hatten über 10 Jahre Zeit freiwillig für saubere Abgase zu sorgen... Ohne Zwang geht es anscheinend nicht.
bis 09/18 208 1.2 Vti Style dark blue

ab 09/18 308 Allure 1.6HDI

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Haifisch

3

Sonntag, 19. Februar 2017, 12:22

Rekupation ist doch auch bei den alten VW-Stinkedieseln schon lange Standard. So lange eine Auto nicht ohne Stahl, Keramik oder sonstige Stoffe mit Fahrbahnkontakt braucht, um zum Fahren oder Stehen zu kommen, bleibt uns der Feinstaub erhalten.
Helfen wird wohl nur der Verzicht auf individuelle Mobiliät. Die Folgen haben ja zahlreiche B-Movie-Horror/SciFi-Filme geschildert. Eine Wohnung in der Stadt können sich nur noch die Superreichen leisten. Und auch sie können ihre Milliardeneinkommen nur für eine einzelne Wohnung verwenden, das ist ihr einziger Lebensinhalt. Der Mittestand wird in Menschenkraftwerden zum Heizen verwendet usw...
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4

Sonntag, 19. Februar 2017, 13:07

Die "Rekuperation" in die kleine Starterbatterie eines konventionellen Pkw ist winzig klein und reicht nicht aus um einen 1,6-Tonner wirksam abzubremsen.
Ein Elektrofahrzeug soll beinahe ohne Nutzung der normalen Bremsen fahrbar sein. Wenn man das mit sparsamen Fahren übertreibt vergammeln einem da die Bremsen
durch Nichtbenutzung. ;)
Durch das hohe Drehmoment ab 1 U/min soll aber der Reifenverscheiß höher sein als beim Verbrenner. Möglicherweise gleichts das wieder aus in Sachen Feinstaubmenge/PkW

Stuttgart hat nach meiner Erfahrung aber auch sehr unkluge, stauerzeugende Ampelschaltungen. Da ist man in der Innenstadt nur am Beschleunigen und Abbremsen.
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Haifisch

5

Sonntag, 19. Februar 2017, 13:27

Wir stecken nicht drin, das Zeug wiegt halt auch einiges. :rolleyes:
Zum Glück bewege ich mich nur "im Speckgürtel", da kenne ich schon lang keine Staus. Die genieße ich nur, wenn ich zum Mcfit fahre, aber selbst dort "kratze" ich nur etwas an den Staus.
Die Ampelschaltungen in der Innenstadt sind sehr intelligent, sogar mit Tafeln, aber wenn ich die grüne Welle mit 40 Km/h fahre, werde ich ständig wütend angehupt und geschnitten usw. 8|
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6

Sonntag, 19. Februar 2017, 14:30

Voltago hat dahingehend recht, daß oft der Diesel allein in der öffentlichen Debatte für das Feinstaubproblem gerade stehen muß. Wenn ich gerade bei den Kommentaren von z.B. Spiegel online die teils haßerfüllten Meinungen beim einschlägigen Thema zu Dieseln höre und der Schreiber tatsächlich meint, daß sein Benziner keinen Feinstaub emittiert dann ist die Meinungsmache geglückt.
Hinzu kommt auch ein weiteres nicht zu unterschätzendes Problem. Mit Holz zu heizen gilt als nachhaltig und ökologisch. Ich frage mich immer wo so ein Unfug herkommt. Der beruht allein auf der Tatsache, daß Holz ein nachwachsender Rohstoff ist. Das ist Biodiesel und-sprit auch und wir alle wissen wie wenig nachhaltig diese Geschichten sind.
Wer mit Holz heizt generiert hunderte von zum großen Teil krebserregenden und/oder giftigen Schadstoffen. Hinzu kommt eine große Menge an Schwefeldioxid und den allseits beliebten NOx-Gasen. Diese führen zu saurem Regen, der den Wald wieder schädigt. Und dann der riesige Anteil an Feinstaub der dabei entsteht. Es wird geschätzt, daß weltweit um die 4 Millionen Menschen jährlich an "Holzrauch" im weitesten Sinne sterben. In China sind in einigen Metropolen schon fast jedes zweite Kind an einer Lungenerkrankung durch Feinstaub und andere Aerosole, die bei der Holz- und Kohleverbrennung entstehen, erkrankt (Kohle ist auch mal Holz gewesen). Man kennt die Bilder der Smogstädte.
Wie kann die Politik also Kamine gutheißen?
Seit der Diesel einen Partikelfilter hat, stellt er nun wirklich nicht mehr das Hauptproblem dar, sondern der Benziner und andere Feinstaubquellen wie schon benannt.

Leider hat Omikron recht: Ohne Zwang geht beim Umweltschutz gar nichts.
Aktuelles Auto seit 07. September 2018: Hyundai Ioniq Elektro Style mit 29.000 km gefahren.
Altes Auto: 208 115PS DIesel (nie wieder ein Verbrenner!)

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